"Ich hole Sub da ab, wo sie gerade steht"

      Elfenmond schrieb:

      Vielleicht kann man es sich auch ein bisschen wie eine Lehrer-Schüler-Beziehung vorstellen,
      Sorry, ich verstehe zwar deine Gedankengänge, aber diese Aussage trifft es für mich gar nicht.
      Da wären wir beim Thema "Augenhöhe".
      So wie du es darstellst, liest es für mich, als wärst du der Meinung, Dom steht über der Sub.

      Elfenmond schrieb:

      Natürlich ist dann Sex nochmal etwas anderes.
      SEx ist nicht zwangsläufig Grundlage oder Bestandteil von BDSM.

      Elfenmond schrieb:

      Und ich denke hier ist es schön wenn sich der Dom auch so ein wenig wie ein Lehrer sieht der gewillt ist die Sub an die Hand zu nehmen und in die Materie einzuführen, zu lehren, zu erklären und gemeinsam mit ihr auszuprobieren?
      Das inpliziert für mich, dass Dom der Erfahrene ist und Sub nicht weiß, wo es lang geht.
      Mich muss niemand an die Hand nehmen, denn ich weiß, was ich will und wo ein gemeinsamer Weg hinführen kann und soll.

      Und natürlich erwarte ich, dass mich ein Mann da abholt bzw. sich mit mir trifft, wo ich gerade stehe. Genauso mache ich es ja im Umkehrschluß auch.
      Ich bin ich. Manchmal auch wir.
      Hmmm... Also abholen, da anknüpfen wo ich mich gerade gefühlsmäßig und stimmungsmäßig bewege, also wenn Prinzessin gerade fährt, dann schreckt sie zurück, wenn es unvermittelt gröber einhergeht, wenn Maso am Drücker ist dann kann sie dieses Schmusezeug widerum nicht als sonderlich anturnend empfinden. . . für @Sorin ist das manchmal stressig aber im großen und ganzen ist ein Einstieg mit der Aufmerksamkeit von uns allen einzufordern immer goldrichtig. . .

      Vor allen Dingen die Brat in mir ist momentan auf Krawall gebürstet und fordert die Disziplin geradezu ein... :pardon:

      Aber ich bin ja auch kein Holzklotz und bekomme die Schwingungen meines Herren ja doch schon mit irgendwie... und man kann/sollte sich ja dann auch einfach Mal anpassen.
      Er ist ja auch nur ein Mensch, nicht wahr?

      Wobei das nun auch nicht nur mit BDSM zu tun hat, die Zeiten sind schwierig und man muss aufpassen, das man seine Lieben nicht aus den Augen verliert.
      Abholen empfinde ich somit eigentlich eher positiv, auch mit einer gewissen Empathie verbunden. . . mache ich mit dem Kurzen ja auch, um anstehende Situationen zu deeskalieren.

      Ich hoffe man kann's verstehen, was ich ausdrücken möchte... :sofa:

      So long, eure
      Pand0ra
      - ~ * The only straight thing about me * ~ -
      - ~ * is my jacket * ~ -
      :thumbsup:
      Jetzt muss ich mich doch nochmal melden, wenn ich die ganzen Interpretationen und Mutmaßungen lese.

      Die TE stellte die Frage, was Dom wohl gemeint hatte, als er den Satz sagte.


      "Ich hole Sub da ab, wo sie gerade steht"

      Meine Interpretation ist:


      Es geht NICHT um erstes Anschreiben, NICHT um ein Kennenlernen.
      Dom kann Sub nur abholen, wenn die Beiden auch Dom und Sub sind. Also eine SM-Beziehung, gleich welcher Art haben.

      Was möchte Dom also, aus meiner Sicht, damit sagen?

      Ich (Dom) treffe auf MEINE Sub.
      Was mache ich nun als Dom?
      Wir unterhalten uns. Ich weiß, in welcher Verfassung ( psychisch wie physisch) ICH gerade bin.
      Jetzt gilt es für MICH herauszufinden, in welcher Verfassung meine Sub gerade ist.
      Ist Sie psychisch gerade in einer stabilen Verfassung ( keine emotionalen Belastungen gerade)?
      Ist Sie auch physisch in einer stabilen Verfassung ( z.B. keine Kopf und/oder Rückenschmerzen)?

      Wenn ich dies erstmal einschätzen kann, kann ich weiter gehen. Kann es zu einem "Spiel" kommen, oder wären JETZT erstmal weitere Gespräche notwendig?
      Geht es ins "Spiel" muss ich Sub weiter abholen, wo sie gerade ist.
      Verändert sich IM "Spiel" etwas? der Körper mach z.B. nicht mit. Oder die Emotionen sind nicht im Zaum zu halten.

      Dies zu erkennen ist für MICH, meine Sub da abzuholen, wo Sie gerade ist. Darauf einzugehen, wie es ihr in dem Moment der Begegnung geht und entsprechend zu reagieren.

      Ich möchte damit meine Vorschreiber nicht reglementieren oder ihre Äußerungen herunter zu spielen.

      Es ist nur mein Ansatz, diesen Satz als Dom zu erklären.
      Optimismus ist die Fähigkeit, die Sonne hinter den Wolken zu ahnen. ( Madeleine Robinson)
      Vielen Dank für eure zahlreichen und ehrlichen Antworten bisher. :blumen:
      Die Umstände, unter denen der Satz fiel, habe ich euch mit Absicht vorenthalten, damit ihr unvoreingenommen antworten konntet.

      Nun gebe ich mal meinen Senf dazu:
      Als ich den Satz damals zu lesen bekommen habe, schrieb ich gerade mit besagtem Dom im Chat über Strafen, bzw. Konsequenzen. Meine damalige BDSM-Beziehung war meine erste und zu dem Zeitpunkt noch relativ frisch, ein paar Monate alt (der Satz fiel nicht von meinem damaligen Herrn!).
      Im ersten Moment konnte ich damit so gar nichts anfangen, ich war irgendwie irritiert. Er klang für mich hohl und auswendiggelernt, genau wie das schon oft gelesene „Ich mache doch mein Spielzeug nicht kaputt!“.
      Später, bei näherem Betrachten, klang er für mich wie eine Drohung. Es ging ja um das Thema Bestrafen und für mich klang das so, als ob derjenige seine Sub anfangs nur so hart bestraft, wie sie es verträgt und dass es später mehr und schlimmer werden würde. Es wirkte auf mich so, als ob eine Sub anfangs unfähig sein würde und noch viel lernen müsse. Die Gefühle, die ausgelöst wurden, waren nicht gut, es waren Angst, Unsicherheit, Druckaufbau, ob mich das auch in meiner Beziehung erwarten würde.

      Heute, wenn ich ihn lese, denke ich weiter und nicht nur aus der Sicht der damaligen Situation.
      Zum einen hat er immer noch einen negativen Beigeschmack, weil er für mich aussagt, dass jemand, der so spricht/schreibt, sich automatisch über mich erhebt und davon ausgeht, dass seine Erfahrungen reichhaltiger sind als meine und er mir etwas beibringen wird. Das bedeutet allerdings, dass er tatsächlich in allen Bereichen, die er an und mit mir ausleben möchte, mehr Erfahrung hat als ich.
      Und woher will er das wissen, wenn er mich noch nicht kennt? Das, was ich schon erlebt habe und er nicht, wird demnach nicht beachtet? Den Satz also im Vorfeld fallen zu lassen, erscheint mir unpassend und würde bei mir heute eher ein Kopfschütteln auslösen.
      Andererseits macht derjenige sich dann scheinbar „kleiner“ und passt sich zunächst an, was ja wieder positiv ist.

      In dem Satz erkenne ich mal wieder die Macht der Worte und der Interpretation und darf für mich gucken, warum er mich so negativ triggert. Ich glaube, was mich daran stört, ist das Eigenlob, für etwas, das gar nicht genau nachweisbar ist.
      Wachstum ist grundsätzlich etwas, das ich mag und auch anstrebe. Allerdings finde ich es schöner, wenn es beidseitig stattfindet, wenn auch Dom an mir und an der Verbindung mit mir wächst und das auch wirklich möchte. Ich wünsche mir eine „leise“ Führung und keine, die „laute“ Bestätigung oder Anerkennung benötigt ^^


      Und jetzt mal ehrlich, hätte ich das gleich in den Eingangspost geschrieben, wären einige Antworten doch sicherlich anders ausgefallen, oder?
      Auch wenn es widersprüchlich klingt:
      Ihr Ego muss stark genug sein, um seine begrenzte, defensive Haltung und Kontrolle aufgeben zu können.
      Sie brauchen ein starkes Ego, um das Ego transzendieren zu können.

      - John Bradshaw, Das Kind in uns -

      Der Anxo schrieb:

      Es geht NICHT um erstes Anschreiben, NICHT um ein Kennenlernen.
      Dom kann Sub nur abholen, wenn die Beiden auch Dom und Sub sind. Also eine SM-Beziehung, gleich welcher Art haben.
      Ich denke, dass Du recht haben kannst und sicher genauso viele BDSM - Konstellation ticken....rund laufen.

      Allerdings wird einem als sub so ein Satz schon Mal in einem Gespräch auf einem "silbernen Tablett" präsentiert....
      (hab ich auch schon in der Community gelesen).

      Da wir Menschen aber unterschiedliche Erfahrungen haben
      (irgendwann hat Jeder/Jede mal angefangen)
      sind unsere Interpretationen auch sehr unterschiedlich.

      Meine erste Erfahrung mit BDSM war sehr, wie soll ich es sagen, von Ehrencodex, Reflektion, Empathie, aber auch Reibung und Ringen bestimmt, um Schritt für Schritt gemeinsam ins unbekannte Land gehen zu können.
      Dazu gehört es aber einen Ist-Zustand auszuloten,einen gemeinsamen Nenner zu finden und zu beginnen...einen Überblick zu haben.

      Und ich glaube, dass der erfahrenere Part
      (das trifft nicht auf jeden Mann zu, der DOM sein will/ist )
      den Überblick haben oder sich verschaffen sollte.
      Als unerfahrene sub, war ich erstmal mit der Verarbeitung von unterschiedlichen Reizen beschäftigt, mit meinem Erleben und erst nach und nach war ich in der Lage zu verstehen, einzusortieren und auch mein Gegenüber Aufmerksamkeit entgegenbringen zu können..mein Horizont erweiterte sich.

      Das ist meine Entwicklung-bei anderen kann das ganz anders sein.

      Sorry, ich war zu spät und noch am Schreiben.
      Bei mir ist es genau umgekehrt. Ich interpretiere den Satz so, dass jemand Interesse hat. Mich dort abholt wo ich stehe und wir einen gemeinsamen Weg gehen. Ich interpretiere da gar keine Überheblichkeit hinein.
      Für mich ist es ein gegenseitiges Rücksichtnehmen um überhaupt einen gemeinsamen Weg im Gleichschritt gehen zu können.
      So können Aussagen unterschiedlich interpretiert werden und zu Missverständnissen führen.

      Fenja schrieb:

      Elfenmond schrieb:

      Vielleicht kann man es sich auch ein bisschen wie eine Lehrer-Schüler-Beziehung vorstellen,

      Sorry, ich verstehe zwar deine Gedankengänge, aber diese Aussage trifft es für mich gar nicht.
      Da wären wir beim Thema "Augenhöhe".
      So wie du es darstellst, liest es für mich, als wärst du der Meinung, Dom steht über der Sub.


      Deswegen wollte der TE sicher unsere Meinungen dazu hören. Weil es wohl jeder ein bisschen anders intepretiert. Für mich steht jemand mit mehr Wissen, in meinem Beispiel ein Lehrer, nicht über der unwissenden Person. Ja, ich intepretiere den Satz vom TE so dass die Sub in diesem Fall weniger Erfahrung hat als der Dom oder auf andere Art und Weise unsicherer ist, große Zweifel hat oder ähnliches. Jedenfalls in einer Lage ist in der Dom eben bereit ist auf die Sub zuzugehen, Ihr die Hand zu reichen und auf Augenhöhe mit ihr zusammen zu arbeiten. Egal woran.

      Fenja schrieb:

      Elfenmond schrieb:

      Natürlich ist dann Sex nochmal etwas anderes.

      Sex ist nicht zwangsläufig Grundlage oder Bestandteil von BDSM.


      Das ist mir natürlich bewusst. Es diente auch eher als Beispiel.

      Fenja schrieb:

      Elfenmond schrieb:

      Und ich denke hier ist es schön wenn sich der Dom auch so ein wenig wie ein Lehrer sieht der gewillt ist die Sub an die Hand zu nehmen und in die Materie einzuführen, zu lehren, zu erklären und gemeinsam mit ihr auszuprobieren?

      Das inpliziert für mich, dass Dom der Erfahrene ist und Sub nicht weiß, wo es lang geht.
      Mich muss niemand an die Hand nehmen, denn ich weiß, was ich will und wo ein gemeinsamer Weg hinführen kann und soll.

      Und natürlich erwarte ich, dass mich ein Mann da abholt bzw. sich mit mir trifft, wo ich gerade stehe. Genauso mache ich es ja im Umkehrschluß auch.


      Wie gesagt, der Satz "Ich hole Sub da ab wo sie gerade steht." impliziert für mich persönlich eben das Dom bereit ist auf mich zuzugehen. Aus welchem Grund auch immer. Das heißt für mich aber nicht gleichzeitig auch dass er sich über mich stellt. Im Gegenteil. Für mich heißt es eher dass er sich auf mein Level herablässt. Damit sogar evtl. etwas von seiner Dominanz abgibt um mit mir auf Augenhöhe zu sein. Um mir zu signalisieren dass ich ihm vertrauen kann und er nicht einfach direkt seine Sichtweisen durchsetzen will. Ich empfinde das nicht als etwas erniedrigendes oder als Schwäche sondern eigentlich als genau das was ich von einer Partnerschaft auf Augenhöhe erwarte.

      Aber wahrscheinlich empfinden wir beide diesen Satz einfach zu unterschiedlich. Für mich bedeutet er eben das sich Dom meinem Level angleicht, dort abholt und ab diesem Punkt gemeinsam weitermacht.

      Isegrim_w_devot schrieb:

      - Wie interpretiert ihr den Satz?
      - Welche Gefühle löst er in euch aus?
      - Gibt es Doms, die es genauso machen? Mögt ihr etwas dazu berichten?
      - Gibt es Subs, die das schon bewusst erlebt haben und wie waren eure Erfahrungen dazu?
      "Sub da abzuholen, wo sie (oder er/es/whatever) steht" heißt für mich, dass Dom nicht einfach stumpf versucht, eigene Vorstellungen auf Teufel komm raus durchzudrücken. Sondern dass Dom auf das Gegenüber guckt, darauf, was das Gegenüber mitbringt an BDSM-/Lebenserfahrung, an Vorlieben und Abneigungen, körperlichen/gesundheitlichen Voraussetzungen, Wünschen, Grenzen/Tabus, Persönlichkeit etc. pp.

      So habe ich es bei meinem Herrn erlebt und erlebe es heute noch so. Ja, er hatte damals mehr BDSM-Erfahrung als ich, aber wir sind unseren Weg gemeinsam gegangen und haben uns gemeinsam weiterentwickelt. Wenn es beim Abholen von Sub durch Dom nur darum gehen würde, Sub auf Doms Erfahrungslevel zu heben, wäre auf Dom-Seite doch gar keine Entwicklung mehr möglich?!
      Carpe et diem et noctem.

      Isegrim_w_devot schrieb:

      Und woher will er das wissen, wenn er mich noch nicht kennt? Das, was ich schon erlebt habe und er nicht, wird demnach nicht beachtet? Den Satz also im Vorfeld fallen zu lassen, erscheint mir unpassend und würde bei mir heute eher ein Kopfschütteln auslösen.
      Andererseits macht derjenige sich dann scheinbar „kleiner“ und passt sich zunächst an, was ja wieder positiv ist.

      In dem Satz erkenne ich mal wieder die Macht der Worte und der Interpretation und darf für mich gucken, warum er mich so negativ triggert. Ich glaube, was mich daran stört, ist das Eigenlob, für etwas, das gar nicht genau nachweisbar ist.
      Wachstum ist grundsätzlich etwas, das ich mag und auch anstrebe. Allerdings finde ich es schöner, wenn es beidseitig stattfindet, wenn auch Dom an mir und an der Verbindung mit mir wächst und das auch wirklich möchte. Ich wünsche mir eine „leise“ Führung und keine, die „laute“ Bestätigung oder Anerkennung benötigt ^^


      Und jetzt mal ehrlich, hätte ich das gleich in den Eingangspost geschrieben, wären einige Antworten doch sicherlich anders ausgefallen, oder?
      Zuerstmal meine Antwort wäre gleich geblieben :thumbsup: Yippie

      Jetzt das ABER: Als ich mir über den Satz Gedanken machte, war ich schon in „einer Beziehung“ oder zumindest beim realen Beschnuppern.

      Wenn das in einem Chat passiert oder generell online, würde es mich ev. auch negativ ansprechen. Da kommt es immer drauf an, aus welchem Kontext diese Aussage kam und was ich sonst so über den „Chatpartner“ denke.

      Aber im Grossen und Ganzen gebe ich beim Online-Geplänkel nicht so viel auf Worte, da fallen oft viele grosse Worte ohne wirklich viel dahinter zu stecken, sowohl von Dom als auch von Sub. Da gilt es die Antennen zu sensibilisieren und herauszufinden, wer authentisch ist und wer nicht. Wenn der Satz jedoch authentisch rüberkommt, empfinde ich ihn als durchwegs positiv.

      GreenBlueEyes schrieb:

      Wenn das in einem Chat passiert oder generell online, würde es mich ev. auch negativ ansprechen. Da kommt es immer drauf an, aus welchem Kontext diese Aussage kam und was ich sonst so über den „Chatpartner“ denke.

      Aber im Grossen und Ganzen gebe ich beim Online-Geplänkel nicht so viel auf Worte, da fallen oft viele grosse Worte ohne wirklich viel dahinter zu stecken, sowohl von Dom als auch von Sub. Da gilt es die Antennen zu sensibilisieren und herauszufinden, wer authentisch ist und wer nicht. Wen der Satz jedoch authentisch rüberkommt, empfinde ich ihn als durchwegs positiv.
      Wenn es mir in dem Moment oder zeitnah einfällt, frage ich inzwischen bei Aussagen, die ein "komisches Bauchgefühl" bei mir verursachen,
      nach, wie sie gemeint waren. Daraus ergibt sich dann meist weiterer Gesprächsstoff :yes:
      Auch wenn es widersprüchlich klingt:
      Ihr Ego muss stark genug sein, um seine begrenzte, defensive Haltung und Kontrolle aufgeben zu können.
      Sie brauchen ein starkes Ego, um das Ego transzendieren zu können.

      - John Bradshaw, Das Kind in uns -
      Welcome back erstmal!

      DER_Anxo schrieb:

      Dom kann Sub nur abholen, wenn die Beiden auch Dom und Sub sind. Also eine SM-Beziehung, gleich welcher Art haben.
      Bin ich schon das erste Mal gestolpert, SM-Beziehung? Was ist mit anderen Beziehungen D/s, Bondage .... muss ja nicht alles SM-Anteile haben.

      DER_Anxo schrieb:

      Geht es ins "Spiel" muss ich Sub weiter abholen, wo sie gerade ist.
      Verändert sich IM "Spiel" etwas? der Körper mach z.B. nicht mit. Oder die Emotionen sind nicht im Zaum zu halten.
      Du gehst jetzt rein vom "Spiel" aus, ich verstehe Dein Post also als auf eine Session bezogen, aber gerade im D/s Bereich der auch in den Alltag mit einfliesst kann man das ja nicht nur auf eine Session beziehen - da ist es ja ein ständiges Miteinander.
      Ich denke man muss da vielleicht auch ein bisschen schauen was für ein Beziehungskonstrukt gelebt wird.

      DER_Anxo schrieb:

      Dies zu erkennen ist für MICH, meine Sub da abzuholen, wo Sie gerade ist. Darauf einzugehen, wie es ihr in dem Moment der Begegnung geht und entsprechend zu reagieren.
      OK, wenn man es als reine Momentsituation sieht, klar, dann gebe ich Dir recht. Ich fürchte aber meist ist das als nach der eigentlichen Kennenlernphase gemeint und dem aufeinander zugehen und einen gemeinsamen Weg beschreiten. Aber vielleicht habe ich das auch falsch interpretiert?
      The fool doth think he is wise, but the wise man knows himself to be a fool.

      William Shakespeare - As You Like It
      Ich persönlich kenne das besagte Statement aus meiner beruflichen Zeit und leider ist es bei mir sehr negativ belegt, da es in den allermeisten Fällen nur eine Platitüde war.

      Sollte daher jemand mir gegenüber sowas erwähnen, würde ich sehr genau nachfragen, was damit gemeint ist und ob derjenige die Phrase mit Leben füllen kann. Wobei ich grundsätzlich erstmal skeptisch wäre. Denn wenn jemand so eine Aussage ernst meint, kann er diese Einstellung besser anders vermitteln, als Phrasen in den Raum zu stellen.

      @Liv1011011 möchte ich noch anfügen, zweifle bitte nicht an Dir selbst durch solche Worthülsen. Jede Beziehung ist einzigartig und natürlich hast Du jedes Recht eine Beziehung zu gestalten, wie es für Dich richtig ist.
      Je größer der Dachschaden, umso besser sieht man die Sterne

      Isegrim_w_devot schrieb:

      - Wie interpretiert ihr den Satz?


      Dass ich bei meinem Erfahrungsstand zum Zeitpunkt des beginnenden BDSMs mit dem dominanten Part abgeholt werde und darüber auch Gespräche stattgefunden haben und nichts blindlings angenommen wird, nur weil jemand das eigene Ding von Dominanz oder das eigene Kopfkino durchziehen und an mir vorbei rumdommen möchte.


      - Welche Gefühle löst er in euch aus?


      Positive. Hat für mich sehr viel mit Konsensfindung zu tun, wenn es auch so umgesetzt wird.


      - Gibt es Doms, die es genauso machen? Mögt ihr etwas dazu berichten?


      Da ich im Shibari auch aktiv fessele: Ja ich mache das. Bevor ich jemanden ins Seil nehme, frage ich Vorerfahrungen, Motive, Wünsche, Krankheiten etc. pp. ab. Und wenn jemand keinerlei Erfahrung hat erkläre ich sehr viel mehr, frage viel kleinschnittiger nach und hänge den Menschen auch nicht beim ersten Mal stundenlang komplett auf.


      - Gibt es Subs, die das schon bewusst erlebt haben und wie waren eure Erfahrungen dazu?


      Ja habe ich bei meinem Partner. Es gab monatelange Vorgespräche bevor wir unsere erste Session hatten, die dann nur daraus bestand verschiedene Schlagwerkzeuge kennenzulernen, denn die kannte ich bis dato nicht. Alles war sehr behutsam, langsam und für mich gefühlt zu wenig ^^
      Im Nachhinein war es aber genau richtig so. Also Daumen hoch!
      Ergänzend muss ich noch schreiben das dieses "dort abholen, wo xy gerade stehen" eingentlich immer zutrifft, wenn man BDSM betreibt und ein dynamischer Prozess ist. Konsensfindung hört irgendwie meiner Empfindung nach nie auf.
      “Everything has been figured out, except how to live.” (Jean-Paul Sartre)
      Grundsätzlich ist dieser Satz bei mir positiv besetzt .
      ich gehe davon aus , das mein Gegenüber auf mich reagieren will - er will mit mir eine Überforderung verhindern und sich auf meine vorhandenen Möglichkeiten einlassen .
      Das heißt , so wie es @DER_Anxo schon beschrieben hat , Dom lässt sich auf Sub ein , reagiert auf ihre Möglichkeiten in jeder Situation. Angespannt - entspannt, traurig - fröhlich , herausfordernd - unterwürfig . Sub bekommt ihren Möglichkeiten angemessen eine Reaktion von Dom . Eigentlich ein positives Unterfangen mit viel Erkennen und Verantwortung übernehmen seitens Dom , aber auch von Sub . Sub muss lesbar sein , durch Körpersprache , Sprache , Ehrlichkeit um Dom die angepasste Reaktion zu ermöglichen . Also sind beide in der Verantwortung .

      In deinem Fall @Isegrim_w_devot kann ich eigentlich auch im Bereich Bestrafung diesen Satz eher positiv besetzen . Habe ich eine Sub , die provoziert , passe ich die Strafe an . Strafe einen Masochisten nicht mit Schmerz - suche was anderes . Strafe bei Provokation anders als bei Unachtsamkeit . Strafe im Rahmen der möglichen Belastbarkeit von Sub .
      Das du diesen Satz auch als überheblich wahrnimmst ist nicht unstimmig , wenn eurem Chat eine Auseinandersetzung ohne Augenhöhe vorausgegangen ist , ist er eigentlich nur als Totschlagargument gesetzt um dir deine angebliche „ Unwissenheit“ zu deklarieren .
      Unsägliche Arroganz in meinen Augen .
      Wir leben alle unter dem selben Himmel , aber nicht mit dem gleichen Horizont
      beim Durchlesen einiger der Kommentare kam mir folgender Gedanke: "....durch die spezielle Konstellation in dem Bereich in dem wir uns alle bewegen und die limitierte Anzahl an möglichen Partnern, ist mein Eindruck, dass sehr oft Paare aus einer gewissen Notwendigkeit heraus zusammen finden und nicht aus Gründen der wirklichen Kompatibilität, also eher aus unerfüllter Sehnsucht und Leidenschaft vielleicht auch aus einem Gewissen Leidensdruck heraus...."

      wie seht ihr das?
      @DasX... BDSM ist für mich immer schon eine ❤️ensangelegenheit gewesen und ich war nie gefühlt in der Position , dass ich mich dort für ein "kleineres Übel" entscheiden hätte müssen.

      Auch als ich auf der Suche war, war mir bewusst unter welchen Umständen ich meine Leidenschaft ausleben will, was ich dafür bereit bin zu geben und was so überhaupt nicht geht!

      Mein erster Dom sagte mir,als er mich "Losliess und Abschied nahm ":
      " DU allein bestimmst Deinen Wert und leuchtest /funkelst aus DIR heraus.
      DER, der das zu sehen vermag, wird dir dann gerne Geleit geben!"

      Sicher hab ich lange gesucht - es sind fast 20ig Jahre ins Land gegangen.
      Ich hab aber nie Schnellschüsse gemacht oder hab faule Kompromisse in Kauf genommen-bin mir treu geblieben.
      Und das Glück der Begegnung stellte sich dann auch ein.
      Alles hat seine Zeit!

      DasX schrieb:

      "....durch die spezielle Konstellation in dem Bereich in dem wir uns alle bewegen und die limitierte Anzahl an möglichen Partnern, ist mein Eindruck, dass sehr oft Paare aus einer gewissen Notwendigkeit heraus zusammen finden und nicht aus Gründen der wirklichen Kompatibilität, also eher aus unerfüllter Sehnsucht und Leidenschaft vielleicht auch aus einem Gewissen Leidensdruck heraus...."
      Ich denke, das ist typabhängig und würde auch Menschen passieren, die verzweifelt auf der Suche und keine BDSMler sind.
      Brauche ich jemanden an meiner Seite, weil ich mich nur so vollständig fühlen kann, gehe ich eher faule Kompromisse ein als jemand,
      der einen Partner als Ergänzung sieht und auch mal Jahre solo durch die Welt laufen kann, ohne frustriert zu sein.

      Und diejenigen, die jemanden "brauchen", finden auch Partner, die gern bereit sind, dieses Bedürfnis zu erfüllen.
      Ob eine Partnerschaft dann hält, liegt meistens daran, wie sehr beide es möchten und daran arbeiten.
      Ist das Ungleichgewicht irgendwann zu groß und einem der beiden wird dauerhaft mehr Energie entzogen als er zurückbekommt,
      kann es zur Trennung kommen und die Suche geht von vorn los.
      Auch wenn es widersprüchlich klingt:
      Ihr Ego muss stark genug sein, um seine begrenzte, defensive Haltung und Kontrolle aufgeben zu können.
      Sie brauchen ein starkes Ego, um das Ego transzendieren zu können.

      - John Bradshaw, Das Kind in uns -
      Ich persönlich glaube, dass sich Dom in vielen Fällen erstmal selbst 'abholen' gehen sollte, wenn ich das so frei Schnautze sagen darf. Sein Innenleben ist ja kein Paket, dass im Shop bereit liegt, mit einem Dom-Anzug, der ab dann für den Rest der Session oder des Lebens (Session=Leben? 'grübel') perfekt sitzt. Was selbstverständlich auch für Sub gilt.

      Der Rest ist für mich Gefühl. So lange, bis es unterbrochen wird - durch was oder wen auch immer. Und dann zu sehen, wie sich die Dynamiken bewegen. Aufeinander zu? Voneinander weg? Nebeneinander her? Das passiert mehrmals pro Sekunde. Die Kunst ist nicht, einmal alles abzuchecken, wobei das natürlich das Fundament ist, sondern dabei bleiben. Jede. Einzelne. Fucking. Sekunde.
      Wo sind die Grenzen des Doms da? Wie viel kann er 'abhol'-mäßig leisten? Zu allererst für sich selbst? Wie lange ist seine Aufmerksamkeitsspanne im Gefühl, also im Hier und Jetzt? Und wenn er dann tendenziell mehr (immer geht gar nicht, so wie nie blinzeln nicht funktioniert) bei sich im Gefühl ist, wird er eine ganze Menge fühlen, von dem er gar nicht dachte, dass es für Sub so sein könnte. Da können sich ganze Welten verschieben. (Thema: Doms haben ihre festen Vorstellungen). Dom kann ein Päckchen an Vorstellungen packen, es an Sub mit Worten oder Taten schicken. Aber wenn der Inhalt ein Korsett der Standardgröße ist und es überhaupt nicht passt, wie kann Sub sich dann dazu bereit fühlen, sich abholen zu lassen? Umgekehrt geht das auch: Sub hat einen Wunsch, Dom bekommt das Ü-Päckchen. Findet es vielleicht unpassend oder nicht seinen Werten entsprechend. Fühlt sich ebenfalls nicht abgeholt dann. Ich verstehe wohl, was gemeint ist im Thema, aber wieso holt nur Dom Sub ab?

      Hier auch die Frage: Wer folgt innerlich tatsächlich wem, wann und warum? Wäre Dom nämlich in jeder Sekunde der Beziehung/Session etc. innerlich ein aufmerksamer, anwesender und reiner Dom, dann wäre er entweder ein Computer oder im erlösten Sinne mental so stark, dass er Sub durch reine Gedankenkraft o.ä. leiten könnte. Das war jetzt extrem, nur um zu verdeutlichen, wie ich das wahrnehme. Und ja, diese Beziehungen gibts. Aber sie sind sehr selten, vor allem in der westlichen Welt, die von Gedanken bestimmt wird und in der man gelernt hat, Gefühle zu unterdrücken. Und das gleiche gilt natürlich hier für Sub. Er/Sie würde sich dann durch reines Gefühl und ohne Worte führen lassen können.

      Wer holt also wen ab, um das Thema aufzugreifen? Ich denke, es ist ein wechselseitiges Machtspiel im Sinne von Austausch. Besonders am Anfang einer (Spiel-)Beziehung. Und es gibt mehrere hundert unbewusste oder bewusste Impulse pro Sekunde - auf beiden Seiten. Wenn man schon einen pro drei Sekunden bewusst registriert, dann ist man - wie könnte ich das sagen? - angehender Tibet-Mönch-Lehrling. Und alles davor ist für mich sich selbst abholen gehen. Für jeden. So lange, bis sich die Dinge in einem auflösen und man frei wird für das, was der andere von einem fordert/braucht/sich wünscht.

      'Jemanden abholen' ist für mich erst einmal nicht mehr als eine Floskel. Eine nette Sache, die man sich in seiner Vorstellung zurechtschneidert und wünscht. So, wie den Weltfrieden. Aber dazu sollte man verstehen, woher der kommt.

      Woher kommt Dom? Woher kommt Sub? Gibt es eine Kreuzung? Oder einen Treffpunkt? Oder kann Dom Sub da abholen, wo er/sie ist und wie viel mentale, emotionale und physische Kraft braucht das Zurücklegen der Strecke, die zueinander führt (für beide)? Welche Dinge/Erlebnisse holt man noch auf dieser Reise freiwillig oder unfreiwillig ab? Sind die Kompromisse, die jeder eingeht, dieses Abenteuer auch weiterhin wert? Habe ich das in den letzten zehn Sekunden überprüft? Und falls ja, wie stehe ich jetzt dazu? Alles anders? Huch, in zehn Sekunden? Was zur Hölle habe ich verpasst in der kurzen Zeitspanne? Kann und will ich das kommunizieren, damit mich der andere wieder abholen kann/ich mich abholen lasse/Dom mich überhaupt findet? Oder aus Dom Sicht: Wo bin ich ausgestiegen aus dem Gefühl und habe mit dem Denken angefangen? Was ist auf der Reise passiert? Wo ist die verdammte Ampel für mich, wenn ich Sub gerade nicht abholen kann? Muss ich sie wirklich abholen, oder ist sie bei mir und ich bin nur kurz nicht bei ihr gewesen? (Ich könnte jetzt noch viele Fragen fragen, aber ich glaube, es ist klar geworden, in welche Richtung sich meine subjektiven Gedanken zu diesem Thema bewegen. Und seid bitte nachsichtig, wenn ich er oder sie schreibe, meine ich natürlich immer jeden, in jeder Konstellation!)

      Das ist auch zugleich meine Erfahrung und ich finde es sehr schwierig, von 'abholen' zu sprechen, weil das ja ständig neu passieren sollte. Mein Herr und ich haben da gegenseitig auch sehr hohe Ansprüche. Das macht natürlich manches schwerer, als wenn es ein klassisches 'Machtgefälle' gibt. Wir spüren das Machtgefälle tatsächlich dann am stärksten, wenn jeder bei sich selbst ist. Da muss nix mehr abgeholt werden. Da gibt es nix mehr zu diskutieren. Da weiß ich ohne Worte, was er von mir erwartet, weil ich es bei ihm fühle, etliche Sekunden, bevor er etwas sagen muss. Und da weiß er, was ich brauche, ehe ich selbst daran denke. (Gedanken sind ja viel langsamer wie Gefühle). Wir sind dann einfach da. Das war natürlich nicht immer so und am Anfang gab es da viele Differenzen. Aber am Ende ist ja auch eine Beziehung nur dazu da, um sich selbst abzuholen, oder? Na gut, und um jemanden zu haben, den man ein bisschen ärgern kann. ;)

      Einmal traf ich so einen Dom, einen Master der mentalen Stärke. Damals war ich aber noch nicht bereit für ihn. So trennten sich unsere Wege wieder. Doch er hat mich fühlen lassen. Und seither ich es einmal erlebt habe, möchte ich dort immer wieder hin. Ins Gefühl.

      Kurz gesagt:
      Am Anfang einer Session abholen, kommunizieren, absprechen oder sich auch später ohnehin mehr oder weniger in- und auswendig kennen (was die Abhol-Frage nicht weniger brisant macht) ist das eine.
      Aber dann, dann fliegen einem die Ü-Päckchen in sehr hoher Frequenz und mit manchem psychisch oder physisch schmerzhaften Aufschlag verbunden um die Ohren und da fängt die Arbeit an ...

      Ihr Lieben, ich hoffe, das war nicht zu dolle philosophisch. Danke fürs Lesen.
      Erst mal Tee kochen ... :sofa:

      DasX schrieb:

      .durch die spezielle Konstellation in dem Bereich in dem wir uns alle bewegen und die limitierte Anzahl an möglichen Partnern, ist mein Eindruck, dass sehr oft Paare aus einer gewissen Notwendigkeit heraus zusammen finden und nicht aus Gründen der wirklichen Kompatibilität, also eher aus unerfüllter Sehnsucht und Leidenschaft vielleicht auch aus einem Gewissen Leidensdruck heraus...."
      Hm, magst du das genauer definieren?
      Ich hatte diesen Eindruck nicht und habe auch nicht das Gefühl, dass das überwiegt.
      Im Gegenteil. Gerade hier im Forum lese ich täglich von Menschen, die aus meiner Sicht den passenden Partner gefunden haben.
      Und Kompromisse muss man letztendlich in jeder Partnerschaft machen, sonst funktioniert es nicht.
      Ich bin ich. Manchmal auch wir.

      Fenja schrieb:

      DasX schrieb:

      .durch die spezielle Konstellation in dem Bereich in dem wir uns alle bewegen und die limitierte Anzahl an möglichen Partnern, ist mein Eindruck, dass sehr oft Paare aus einer gewissen Notwendigkeit heraus zusammen finden und nicht aus Gründen der wirklichen Kompatibilität, also eher aus unerfüllter Sehnsucht und Leidenschaft vielleicht auch aus einem Gewissen Leidensdruck heraus...."
      Hm, magst du das genauer definieren?Ich hatte diesen Eindruck nicht und habe auch nicht das Gefühl, dass das überwiegt.
      Im Gegenteil. Gerade hier im Forum lese ich täglich von Menschen, die aus meiner Sicht den passenden Partner gefunden haben.
      Und Kompromisse muss man letztendlich in jeder Partnerschaft machen, sonst funktioniert es nicht.
      Hallo Fenja, ich schrieb oft nicht überwiegt ;o).....mir ging es hier eher um die klassische "Spielbeziehung" (hätte ich wohl heute Nacht genauer definieren sollen) und in diesem Kontext Bezug genommen auf das Thema hier....also das Abholen der Sub wo sie steh, wobei ich das bissl unglücklich formuliert finde, da es speziell in einer Anfangssituation zu Dom lastig betrachtet wird...nach dem Motto, na du armes Hascherl...sollen wir bißchen spielen, jaja provokant formuliert, ich weiß)....es sollte ja so sein dass sich beide auf einer Ebene begegnen um so gemeinsam ihren Weg gehen können und hier ist m.E. die Gefahr in reinen Spielbeziehungen ohne große emotionale Bindung. Vielleicht sehe ich das auch etwas kritisch da ich auf Exklusivität und starken emotionalen Bezug zwischen den Partnern wert lege...