"Seit wann packen Doms selbst aus?"

      "Seit wann packen Doms selbst aus?"

      Ups, da hatte ich doch gestern tatsächlich auch einmal eine Schublade geöffnet :rot:
      Wortgeplänkel in der SB, es ging um Ü-Eier im übertragenen Sinne und dass das Auspacken ja die beste Überraschung sei.

      Dann rutschte mir der Satz aus dem Titel raus.

      Bisher hatte ich es nur 1x erlebt, dass ich (halb) ausgezogen wurde, sonst kam, wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht,
      tatsächlich immer die Anweisung "Ausziehen" von der dominanten Seite.
      Beim Bemühen der Suchfunktion habe ich diesen Thread gefunden, wo beschrieben ist, dass zumindest @Spätzle es schon anders erlebt hat :D

      Wie ist das bei euch?
      Weist Dom mit Blicken oder Worten an, dass ihr euch zu entblättern habt?
      Vorher oder vor seinen Augen?
      Wie fühlt ihr euch dabei?

      Für mich war dadurch immer deutlich das Machtgefälle spürbar, vor allem, wenn er selbst noch voll bekleidet war.
      In meinen Vanillabeziehungen war das ja entweder so, dass wir uns gegenseitig oder beide selbst ausgezogen haben.

      Sollte ich nackt oder in Dessous auf sein Erscheinen warten, war es ein Ritual, welches mich in den Submodus befördert und mich geerdet hat,
      vor seinen Augen habe ich mich meist (positiv) unwohl gefühlt, vor allem, wenn er seinen Blick gut im Griff hatte.
      Da kam dann stets die Wonneangst hoch, was wohl als Nächstes passiert.

      Nachtrag:
      Die Antworten der Doms interessieren mich natürlich auch :)
      Wie handhabt ihr das?
      Was bewegt euch dazu?
      Wie fühlt ihr euch dabei?
      Auch wenn es widersprüchlich klingt:
      Ihr Ego muss stark genug sein, um seine begrenzte, defensive Haltung und Kontrolle aufgeben zu können.
      Sie brauchen ein starkes Ego, um das Ego transzendieren zu können.

      - John Bradshaw, Das Kind in uns -

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Isegrim_w_devot ()

      spannendes Thema - Danke :blumen:


      Isegrim_w_devot schrieb:

      Wie ist das bei euch?
      Weist Dom mit Blicken oder Worten an, dass ihr euch zu entblättern habt?
      Vorher oder vor seinen Augen?
      Wie fühlt ihr euch dabei?
      Ich habe das schon sehr unterschiedlich erlebt......

      Wenn eine Session gut vorbereitet war und es vorher schon Anweisung zur Kleidung gab...dann gab es da meinst wenig zu entblättern :rot: bzw. es konnte an bleiben.
      Manchmal musste ich es nach Anweisung selbst ausziehen....ja...da spürte man das Machtgefälle sehr deutlich...aber auch wenn er es ausgezogen hat.

      Witzig fand ich einmal...das er mir Socken anziehen musste........ :icon_lol: ....ich war fixiert und hatte echt eiskalte Füße........entweder losbinden......was ja wieder viel Aufwand bedeutet hätte - oder - er zieht mir die Socken an..... :whistling: - hat aber am Machtgefälle nichts geändert. Ich empfand das als liebevolle Fürsorge, damit er mit seinem "Spielzeug" auch weiter gut spielen kann.
      An den Kreuzungen des Lebens stehen leider keine Wegweiser.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von newbarbie ()

      Also bei meinem Herr @Sorin kommt es drauf an, auf was er gerade Lust hat.

      Meist heißt es komplett nackig antraben, man bedenke das wir zeitlich immer etwas angespannt sind wegen Kind und Schichtdienst meinerseits.

      Aber er mag auch gerne zuschauen, wenn ich mich ausziehe und das war mir am Anfang ultra peinlich, ich schätze Mal darum ging es auch :yes:

      Nach mehrmaligem bestätigen, das dies nicht doof aussieht, komme ich diesem Befehl mittlerweile etwas lieber nach.
      (Was die Lipido bei mir schon im Vorhinein anheitzt :love: .)

      Aber absolute Lieblingsdinge meines Herren sind, wenn er mir das Shirt nur bis knapp über die Brüste hochzieht (zu Hause ist keine Unterwäsche erlaubt)
      und wenn er mir Kleidung vom Körper reißt.
      Das ist halt endgültig für das Kleidungsstück.
      Er hat mich auch schon ausgezogen, aber das geschieht nur wenn es absolut schnell gehen muss.
      - ~ * The only straight thing about me * ~ -
      - ~ * is my jacket * ~ -
      :thumbsup:
      Wenn wir uns treffen, trinken wir eigentlich immer erst einmal einen Kaffee und unterhalten uns ganz normal über alles mögliche. Und irgendwann, völlig unvermittelt, kommt dann sein Befehl: "Ausziehen". Ich weiß noch, dass ich beim ersten Mal entsetzlich nervös war, weil ich nunmal mollig bin und mein Busen den Kampf gegen die Schwerkraft mehr oder weniger aufgegeben hat. (was er wusste: ich hatte ihm bei unseren Kennenlern-mails sehr offen darüber geschrieben.) Trotzdem habe ich entsetzlich Angst gehabt vor seinen Blicken.......um dann festzustellen, dass ihn das überhaupt nicht gestört hat. Er meinte damals, es sei ihm durchaus bewusst, dass sich ein Körper im Lauf der Jahre verändert.......damit hat er mir jegliche Hemmungen genommen.

      Die Nervosität und die Anspannung nach dem Befehl, mich auszuziehen, sind aber auch heute noch groß, weil ich weiß, dass das der Auftakt zu wunderschönen, schmerzhaften, liebevollen und harten Stunden sind, ich aber nie weiß, was er sich hat einfallen lassen und was mich erwartet. Aber ich liebe dieses Gefühl.... :love:
      Alles Reden ist sinnlos, wenn das Vertrauen fehlt. Franz Kafka
      Das kam immer darauf an auf welcher Basis wir anfingen.

      Begann es gleich mit D/S war schon das Sich-Vor-Ihm-Ausziehen relevant und vordergründig.

      Begann es einfach mit einem gemeinsamen Abend ohne wissen zu wollen, wo er hinführt. Lag ihm viel daran, mich ausziehen zu können.

      Kann man nicht wirklich pauschalisieren...

      Ich würde aber von mir behaupten, mit dem Sich-Selber-Ausziehen und ihm präsentieren, war mir immer klar wohin der Abend geht. Was mit dem Von-Ihm-Ausgezogen-Werden eher keine Richtung anzeigte und es offen liess.

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      Isegrim_w_devot schrieb:

      Die Antworten der Doms interessieren mich natürlich auch
      Nett das wir auch gefragt werden :D


      Isegrim_w_devot schrieb:

      Wie handhabt ihr das?
      Sehr abhängig davon was geplant ist. Wie der Ablauf sein soll, aber auch wonach einem gerade ist. Zumindest gibt es 4 gängige Methoden bei mir:
      1. Sub bekommt eine Kleidungsanordnung <-- sofern nichts außer der Reihe geplant ist bleibt es dann auch so dabei.
      2. Sub bekommt die Anordnung sich vollständig zu entkleiden.
      3. Sub bekommt die Anweisung sich auszuziehen. <-- Beispielswese aus Genuss Gründen eines schönen Strips
      4. Sub bekommt überhaupt keine Anweisung zur Kleidung <-- Da Kleidung durchaus Rückschlüsse darauf zulassen was denn im Spielzimmer gemacht wird, kann es aus Überraschungsgründen dienlich sein
      keine Kleidungsanweisungen zu geben.


      Isegrim_w_devot schrieb:

      Wie fühlt ihr euch dabei?
      Da ich kein Problem mit Nacktheit habe normal.
      Ich hörte Sie sagen, die Macht ist mit dir !
      Also bei mir kommt meisst selten der Befehl "ausziehen". Kommt bisschen drauf an wie ich die Session starten möchte.

      Geht sie mehr Richtung DS, dann kann der Befehl schon kommen, da ist dann die Demütigung die damit einher geht sich vor mir ausziehen zu müssen gewollt (zumindest ist es bei meinen Subs so).

      Geht es mehr Richtung Bondage/BDSM, dann kann sich Sub meisst gar nicht ausziehen weil Fesseln/Handschellen sie dabei behindern. Dann übernehme ich es Sub auszuziehen, manchmal auf die sanfte Art, manchmal etwas grober ;)
      Bei meinem ersten Herrn hat er fast immer bestimmt, was ich bei unseren Treffen zu tragen hatte. Die erste Male hat er mich noch ausgezogen, oder den Rock hochgezogen... dass ich mich ausgezogen habe, sobald die Situation es zuließ, hat sich aber schnell ergeben, bzw. ich habe gelernt, dass er es will. Das nackt warten in seiner vorgegeben Position hat mich anfangs riesige Überwindung gekostet, meine Scham/Nervosität waren einfach zu groß. Erst recht, wenn er anwesend war.

      Ich habe es gehasst, jedes einzelne Mal habe ich mich geschämt und versucht es etwas rauszuzögern, das Licht auszumachen, mich zu verstecken, versucht seine Erwartung misszuverstehen... Er hat dann meistens einfach gewartet bis ich mich ordentlich ausgezogen habe, bzw mich dann eben länger in der Position gelassen.

      Richtig wohl gefühlt habe ich mich dabei dennoch sehr lange nicht. Nach einigen Minuten, wenn ich nicht mehr ständig ans nackt sein dachte, gewöhnte ich mich daran und genoss es, dass er ungestörten Zugriff auf mich hatte und habe es etwas gelernt, das mich präsentieren/anbieten/zeigen nicht mehr ganz so schimm zu finden. Nur die Videos für ihn habe ich nie geschafft, nochmal anzusehen, nur wenn er daneben stand.

      Ich hasse meinen Körper, ich arbeite an ihm, aber er funktioniert (auch u. a. krankheitsbedingt) nicht wie ich es will. Mit seinen Aufgaben schaffte er es, dass ich meinen Körper etwas mehr mochte. Es wurde auch besser und ich arbeite weiterhin daran aber es ist und bleibt schwierig - mental und körperlich.

      Mein damaliger Herr wusste besser als ich, wie ich aussehe, jeden einzelnen Millimeter kannte er. Er hat es nie kommentiert. Er hat wirklich mich gesehen, nicht nur meinen Körper. Er gab mir das Gefühl, es wert zu sein, angesehen zu werden, begehrenswert zu sein, manchmal konnte ich seine Blicke auch genießen.

      Er wusste um meine Körperprobleme, meine Angst, ihm deshalb nie wirklich gefallen zu können, meine Angst, ausgetauscht zu werden. Meine negativen Erfahrungen in diesem Zusammenhang kannte er auch.

      Mein jetziger Herr zieht mich immer aus. Ich schäme mich nahezu immer, wenn er es tut und wünsche mir jedes Mal, dass er nicht schaut. Jedenfalls nicht so genau, ich weiß, dass ich furchtbar ausschaue. Oder er würde es nicht tun, das beißt sich dann aber mit dem Wunsch, dass er Spaß an mir haben soll. Oft könnte ich mich aber auch nur schwer ausziehen, selbst wenn ich müsste, weil ich (oder die zmd die Hände) schon gefesselt sind.

      Im Spiel ist meine Scham auch selten still, ich krieg deswegen sehr oft den Kopf nicht ganz aus. Bei jeder Möglichkeit verstecke ich mich auch. Bisher hatte ich auch oft Glück, ich durfte mich im Käfig oder nach der Session zudecken, es war ja noch frisch, aber jetzt wo es wärmer wird....

      Würde er es direkt befehlen würde ich es tun. Aber mich dabei riesig schämen und es wäre sehr demütigend. Mich ausziehen, wenn er nicht davor/daneben steht und dann nackt auf ihn warten...davor habe ich etwas weniger "Angst". Mal sehen, was passiert, wenn dieser Befehl kommen sollte.
      Auch ohne je reale Bdsm - Erfahrungen gemacht zu haben, möchte ich doch darauf antworten. Ich liebe es meine Partnerin langsam auszuziehen und hab es gerne mit dem Vorspiel verbunden, daher will ich das nicht missen.
      Überhaupt möchte ich das lieber abwechslungsreich handhaben.
      Meine Sub nackt in einer bestimmten Position auf mich wartend zu wissen, erregt mich schon, wenn ich es mir vorstelle.
      Tja und im Primal/Rough Play wird sich wohl für jedes Kleidungsstück, welches ich schaffe ihr zu entreißen, ein kleines Triumphgefühl einstellen :rolleyes: .
      Mein Herr hatte einen ausgeprägten Klamottenfetisch: Kleider, Strümpfe, Heels, Dessous, Korsett, Satin, Lack, Seide...Ich hatte mich nach Anweisung zu kleiden und war, im Gegensatz zu ihm, niemals nackt. Und das hat mich durchaus gekickt.

      Stand er hinter mir, hatte ich den Rock zu heben, Slips waren verboten. Er hat aber manchmal befohlen, dass ich ihn auszukleiden habe.
      -Es gibt nix, wo mehr Erotik ausstrahlt, wie wenn man mit Worten und Sprache gut umgehen tut. -
      Das habe ich auch schon unterschiedlich erlebt. Aber meistens ist es so, dass er mich auszieht. Was mir auch sehr recht ist. Mich vor ihm ausziehen zu müssen fällt mir viel schwerer. Ich kann dabei viel leichter den Schalter umlegen und ihm die Kontrolle überlassen. Das Machtgefälle empfinde ich dabei schon sehr. Er bleibt meist auch erst mal angezogen.
      Those who don´t jump will never fly.

      Siofna schrieb:

      Mein Herr hatte einen ausgeprägten Klamottenfetisch: Kleider, Strümpfe, Heels, Dessous....
      Das kommt mir verdammt bekannt vor!
      Ich habe das Glück, das wir beide die identischen Vorlieben haben...
      Wenn es zwischendurch mal den Stock für sie gibt und sie kurz über den Esszimmertisch gelegt wird, sage ich ihr, wenn sie ihren Rock hochziehen muss...
      Nicht das der Rock leidet! :D
      Das Leben ist kein Ponyhof. Aber geritten wird trotzdem !
      Ich hab das bisher sehr unterschiedlich erfahren ... in Abhängigkeit vom Beziehungskontext, den ich gelebt habe oder momentan lebe...

      Als Anfängerin hab ich die ersten 4 Tage vollkommen nackt im Haus verbringen müssen und nach und nach begegnete ich den Angestellten des Hauses und sie sahen mich in Eva's Kostüm.
      Zuvor hatte ich jedes Kleidungsstück aus meiner Vergangenheit abgeben müssen und nach und nach füllte sich der Kleidungsschrank mit den Sachen, die er für mich vorsah.
      ...

      Mein Rabe ist ein" Aufgentier", aber auch die Haptik spielt eine grosse Rolle.
      Daher gibt es immer etwas Zeigefreudig-Einblicke - Offen-Gebendes.

      Für Bilder entscheidet er häufig-
      für geplante Sessionen in anderem Umfeld lässt er mir freie Handhabe, da ich weiss, was ihm zusagt.
      Und obwohl er - oder gerade weil er den Inhalt sehr gut kennt, packt er immer noch auch gerne aus ... peu a peu...geniesst, schweigt und agiert im gleichen Atemzug.
      (Tease und Denial und naked female closed male lässt grüssen!)
      ...

      Zuhause, wenn meine Tochter NICHT da ist, bin ich entweder nackt oder sparsam bekleidet, oftmals nur mit einem T-shirt von ihm, welches nach ihm riecht. :love:

      Talon schrieb:

      "Seit wann packen Doms selbst aus?"

      ...seit dem ich es so will...

      ...ich packe langsam aus, packe schnell aus, packe wild aus, oder auch mal zärtlich...

      Und jep ich lasse auch auspacken :thumbsup:

      Es ist immer unterschiedlich und der Situation angemessen :yes:

      Viel Vergnügen, mfg Talon
      Gut auf den Punkt gebracht. Genau so sehe ich es auch. Es hat doch alles seinen Reiz. Auf unterschiedliche Art.
      Alle guten Dinge haben etwas Lässiges und liegen wie Kühe auf der Wiese.
      Friedrich Wilhelm Nietzsche