Was darf und tut Dom

      Was darf und tut Dom

      Angelehnt an den anderen Thread, Die eigenen 4 Wände oder Öffentlichkeit?

      hier die Frage bezügl. der Herrschaften.

      Was darf der/ die Dom?

      Wie viele Freiheiten werden zugestanden?
      Wie viele Freiheiten eingefordert?

      In Bezug auf,
      Session mit anderen in reinem SM Konzext.
      Bondage mit anderen.
      Anfassen anderer Subs.
      Sexuelle Aktivitäten mit anderen.

      Und ist Sub dann anwesend? Nur zuschauen oder auch involviert?
      Was andere Leuts mit mir als Subbi tun dürfen ist "intern" bei uns ziemlich detailliert abgesprochen, da gibts eine eindeutige Vereinbarung, auch mit nonverbalen Zeichen zwischen uns. Komischerweise haben wir aber nie darüber nachgedacht, sowas auch in Bezug auf meine Chefin zu vereinbaren :pardon: Ist uns echt garnicht in den Sinn gekommen.
      Du, Du und Du - mitkommen, unanständige Sachen machen!! ::drool::
      Hier würde mich auch alles außer Bondage reizen.
      Nur zugucken dürfen/müssen oder involviert sein, wäre beides spannend.
      Wichtig wäre mir aber, dass ich dabei bin und nichts ohne mich läuft.
      Auch wenn es widersprüchlich klingt:
      Ihr Ego muss stark genug sein, um seine begrenzte, defensive Haltung und Kontrolle aufgeben zu können.
      Sie brauchen ein starkes Ego, um das Ego transzendieren zu können.

      - John Bradshaw, Das Kind in uns -
      Was darf Dom ?

      In der Regel hat er das Recht alles zu tun , was keine Tabus der/des Sub bricht .
      Abhängig von der Art der Beziehung .
      EPE hat andere Bereiche auf die der Dom Zugriff nehmen kann als zB TPE .
      Bei EPE bleibt zB der Bereich des täglichen Lebens , Job , Kinder etc aussen vor Und auf Augenhöhe .
      Es bleibt also in erster Linie von den vor Beginn der Beziehung vereinbarten Situationen , Grenzen und Tabus ab - und von der Einvernehmlichkeit - beide müssen die erteilten Rechte annehmen und beachten .

      Was tut ein Dom ?
      Das ist sehr unterschiedlich nach dem eigenen Charakter und Wertesystem gesteuert .
      Auch hier bleibt der wichtigste Punkt : Anerkennung der Grenzen , Tabus & Absprachen.
      In meinem persönlichen Fall bin ich als Dom darauf aus meinem Sub auch für seine Hingabe keinen Schaden zu zufügen . Deswegen respektiere ich seine Grenzen , verschiebe sie evtl mal etwas , wenn ich das Gefühl habe wir können einen Schritt weiter gehen .
      Dafür braucht es eben viel Gespräch und Wahrnehmung seiner Bedürfnisse und das “Lesen”während des Spiels .

      Ich als Sub erwarte von meinem Dom , das er genauso agiert - was er auch tut GsD - wobei wir hier eher grenzenlos spielen .
      Also dürfte er von mir verlangen , das ich widerspruchslos mich auch Vorführen , Abgreifen , Fesseln , und verleihen darf . Jedoch entspr. eines meiner wenigen Tabus , nicht ohne seine Anwesenheit . Er checkt jedoch auch sehr gut wie meine Verfassung ist , ob ich schon soweit bin , dies für ihn zu tun und bereitet mich darauf vor was er sich vorstellt zu tun , wenn er weiß / glaubt , das es schwierig für mich werden könnte .

      Das tut Dom . Und das darf er dann auch .
      Wir leben alle unter dem selben Himmel , aber nicht mit dem gleichen Horizont

      Callimorpha schrieb:

      Ich merke schon....die Frage wird wieder auf die Goldwaage gelegt.

      Das es im Borfeld abgesprochen sein muss ist für mich klar, sonst haben wir keinen Konsens.

      Mir ging es darum wie ihr es handhabt.
      Wir- ich als Sub - haben tatsächlich die Absprache , das Dom machen kann was er mag . Ich gehorche . Das ist nicht immer leicht , besonders wenn es erniedrigende Dinge sind , die meine Scham , Angst , Ekel provozieren können . Ich bemühe mich es zu tun .
      Was er dann tut ?
      Er steuert die Herausforderung , macht evtl alles nur als Mindfuck , oder lässt es nur für einen kurzen Moment geschehen , er will mich nicht beschädigen , doch auch fordern .
      Manchmal will er einfach auch nur eine spezielle Reaktion erreichen - betteln zB - und beendet dann die Situation bevor sie stattfindet .
      Er darf tun was er für richtig findet - hat dabei aber mein Wohlwollen im Blick und ich vertraue ihm dabei - ich darf mich negativ äußern , aber er bestimmt was dann passiert . Manchmal hilft bitten , manchmal nicht .
      Er hat die Macht .

      Sowohl als Aktive als auch passive habe ich häufig auch schon mitgemacht - bzw Sub mit einbezogen , ihn verliehen dabei zugeschaut .
      Als Passive bin ich auch dabei , agiere wie ich mag , mit machen , zu schauen - alles ist möglich . Auch das Setting verlassen nach Erlaubnis bzw dazu stoßen ist möglich wenn Dom eher aktiv ist mit anderen als ich . Evtl Getränke organisieren oder mich einfach nur entspannen .
      Wir leben alle unter dem selben Himmel , aber nicht mit dem gleichen Horizont

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Chloe () aus folgendem Grund: Zusatz

      ... wenn ich zum Spielen ausser Haus gegangen bin, hab ich aus meiner Sicht und Intuition das vorher im Gespräch mit meinem RABEN zum Thema gemacht, in welchen Zustand ich zurückkehren könnte...

      Einen grundsätzlichen Ausschluss vonTechniken, Praktiken oder sexuelle Interaktionen gab es nicht.

      Ich bin ja keine andere Frau, d.h.
      meine submission und devotion ist keine andere-
      nur der andere Herr setzt andere Prioritäten, hat ein anderes Verlangen, anderes Begehren, lebt kein oder nur wenig DS,bevorzugt mehr Sm... etc.

      Für die Unterschiede bekommt man schnell ein Gefühl oder spürt sie vielmehr ;)

      Da ich häufig erst Stunden und Tage danach verarbeite,ist mein Lebens-Bindungspartner auch dann für mich da...
      Das ist für mich wichtig - gar essentiell.
      ER ist die Sicherheit-der Hafen.
      Ich muss mich nicht erklären, werde verstanden und das macht definitiv den Unterschied aus, ob man sich auf Stunden sieht oder miteinander lebt & liebt :love: in allen Lebenslagen.
      Für mich wären folgende Aktivitäten (meines Partners) keine grundsätzlichen Tabus:

      Callimorpha schrieb:

      Session mit anderen in reinem SM Konzext.
      Bondage mit anderen.
      Anfassen anderer Subs.
      Sexuelle Aktivitäten mit anderen.

      Callimorpha schrieb:

      Und ist Sub dann anwesend?
      In einer festen Beziehung wäre das für mich auf jeden Fall Voraussetzung.
      In einer reinen Spielbeziehung nicht unbedingt (vor allem dann nicht, wenn ich weiß, dass Dom neben mir noch andere Subs hat...)

      Callimorpha schrieb:

      Nur zuschauen oder auch involviert?
      nur zuschauen!
      "Meine Meinung steht fest, irritiere mich jetzt bitte nicht mit Fakten!" :pardon:

      Callimorpha schrieb:

      Ich merke schon....die Frage wird wieder auf die Goldwaage gelegt
      nein, nicht auf die goldwaage
      aber auf ein magst du das oder nicht kann ich mit ja oder nein antworen

      ich denke die frage kam einfach nicht so rüber wie du sie gemeint hast, okay, das hast du ja jetzt geklärt

      auch Fragen müssen so gestellt werden , dass sie vom leser verranden werden, keiner kann in dein hirn schauen was du eigentlich meinst wenn du es nicht ausspricht, schreibst