Beziehung mit einer Sub

      Beziehung mit einer Sub

      Hallo erstmal,

      ich lese jetzt schon seit ein paar Tagen sehr interessiert in diesem forum mit. Ich bin eigentlich ganz zufällig in eine Beziehung gerutscht. Geistig passen wir einfach sehr zusammen, schmetterlinge im Bauch vanilla eben. Nur haben wir jetzt leider wirklich feststellen müssen dass der Sex überhaupt nicht klappt.
      Lange Rede kurzer Sinn sie hat mir gesagt das sie sub ist und das auch braucht und vanilla einfach nicht geht.
      Ich bin ja sowieso ein sehr offener Mensch der schon zuvor hin und wieder in clubs war aber nie im bdsm Bereich tätig war.

      Was ich wissen möchte ist ob mich ein Dom vll an die an Hand nehmen kann, mir vll sagt was von mir erwartet wird. Wie eine solche Session aussieht. Braucht es unbedingt Spielzeug? Habt ihr Ratschläge? Kennt ihr gute Bücher? Kann mann das Dom sein überhaupt lernen?

      Danke schon mal in voraus.
      Schönen Gruß FlaviusPax
      Huhu, frag mal nach einer Patenschaft an...vielleicht findet sich im DOM - Keller ein werther Herren, der Dich ein wenig
      unterstützen mag?

      Ansonsten lesen... zu all' Deinen Breichen gibt es mehr als einen Thread hier, denk ich...

      Da die junge Dame, deine Partnerin erfahrener scheint, wird sie Dir sagen können, was sie braucht und bestimmt auf was sie "tickt", um sich in deinen Armen aufgehoben, sicher und wohl zu fühlen.


      Daher let's talk about... Vorlieben...,Wünsche, Bedürfnisse... NO - goes auf beiden Seiten, Möglichkeiten und Wege...

      Viel Vergnügen und <3 lich willkommen

      Es grüsst die Eule
      Herzlich Willkommen im Forum @FlaviusPax :blumen:
      Schau mal, hier in der Themenübersicht findest Du ganz viele Themen, die für Einsteiger in Sachen BDSM interessant sind:

      Einsteiger - Das erste Mal BDSM

      Einen Dom zu finden, der Dich an die Hand nimmt und Dir alles zeigt und erklärt klingt zunächst nach einer einfachen Lösung, kann aber auch ins Auge gehen.

      Falls Du das gerne möchtest, würde ich Dir auch empfehlen, Dir hier einen Dom-Paten zu suchen.

      Es gibt Doms, die werden Dir ganz uneigennützig anbieten, Dir zu helfen und dann versuchen, Dir Deine Partnerin auszuspannen. Es gibt Doms, die werden Dir erzählen, dass man "Dom" nicht lernen kann, sondern ist oder eben nicht ist. Und es gibt Doms, die werden einfach nur ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit Dir teilen. Wenn Du hier im Forum ein bisschen querliest, kannst Du schon ganz viele Erfahrungen und Meinungen von Doms lesen. Vielleicht lässt Du Dich von den Mods auch gleich noch für den Dom-Bereich freischalten, der gehört den Doms allein und dort wird vielleicht offener geschrieben, als hier im allgemeinen Teil des Forums.

      Ganz, ganz wichtig: Egal, was Dir andere erzählen, rede mit Deiner Partnerin, was sie sich unter einem Dom vorstellt und was sie von ihm erwartet. Lass Dich nicht überfahren. Du sollst der Dom sein, also bestimmst Du das Tempo, in dem Du Dich der Sache annäherst.

      Viel Vergnügen auf Deiner spannenden Reise ins BDSM ^^
      Lernen durch Schmerz ist nicht angenehm. Aber unglaublich effektiv.
      Lernen? Ich würde sagen, das kommt darauf an...

      Wenn es dir selbst gar nix gibt, dann kannst du maximal lernen, es (ggf. auch sehr gut) zu schauspielern, aber da dich das nicht wirklich erfüllen würde, sollte man sowas eher lassen.

      Wenn es dir selbst etwas gibt, dann kann man durchaus vieles lernen, besser werden, etc. Aber natürlich ist Dominanz auch ein wenig eine Charaktereigenschaft, d.h wenn jemand absolut "undominant" ist von der ganzen Wesensart her, wird es schwierig und wir wären wieder beim "schauspielern". Andererseits ist Dominanz selten schwarz/weiß (also nicht "ja/nein"), sondern eher ein Spektrum und vor allem ist das wichtige, dass es sehr subjektiv ist: Was dem einen total dominant vorkommt, mag der nächste affig finden und jemand, der für irgendwen total un-dominant wirkt, mag auf den nächsten durchaus dominant wirken.

      Kurz: Es kommt darauf an. Wie findet man es am besten raus? Na, ausprobieren ;)

      Ich würde, gerade am Anfang, nicht zu viele Sorgen in "Was wird von mir erwartet?" stecken. Betrachte es mehr als großen Spielplatz, wo man sehr vieles ausprobieren kann bis man das findet, was beiden gefällt. Gerade am Anfang kann man gut improvisieren, da würde ich nicht zuviel Geld in große Spielzeug-Sammlungen stecken (außer dich reizt was spezielles, dann ran damit). Es gibt diverse Bücher, in die man mal reinlesen kann, wieviel die helfen, ist ne andere Frage.

      Wichtig ist die Kommunikation, also auch über Erwartungen reden, etc. - dann weißt du ja auch, in welche Richtung es gehen könnte. Da gibt es so viele Möglichkeiten, schwer was allgemeines zu sagen.

      FlaviusPax schrieb:

      Habt ihr Ratschläge?
      Erster Ratschlag: Rede mit Deiner Partnerin, was sie unter einem Dom versteht und wie sie sich als Sub sieht, was sie erregt uä.
      Da gibt es wirklich gravierende Unterschiede und es nützt Dir nichts, wenn Dich ein Dom an die Hand nimmt, der ein BDSM mag, das Deiner Partnerin nichts gibt.

      FlaviusPax schrieb:

      Kann mann das Dom sein überhaupt lernen?
      Er kann wohl lernen, sich wie ein Dom zeitweise und begrenzt zu benehmen.
      Meiner Meinung nach befriedigt das auf Dauer die Sub jedoch nicht wirklich, weil Sub das merkt.
      Die Ausstrahlung ist "falsch".
      Es ist einfach anders, wenn Sub weiß, Mann macht es nur wegen ihr.
      Dom sein kann deswegen mMn nur ein Mann, der es in sich hat.
      Dom spielen geht durchaus.Ist für Sub aber oft nicht annähernd so befriedigend.
      "Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden als Freude zu gewinnen" Sigmund Freud
      Willkommen @FlaviusPax,

      ich reduziere meine Antwort mal auf folgenden Aspekt:

      FlaviusPax schrieb:

      Nur haben wir jetzt leider wirklich feststellen müssen dass der Sex überhaupt nicht klappt.
      Lange Rede kurzer Sinn sie hat mir gesagt das sie sub ist und das auch braucht und vanilla einfach nicht geht.

      Demnach scheint es mir im Kern erstmal nur eine Frage Eurer Sexualität zu sein. Und leider ist auch da schon das mögliche Spektrum immens.

      Ein sinnvoller Rat muss daher zunächst einmal an der Oberfläche bleiben: sprecht miteinander, und da Deine Partnerin hier offenbart die klareren Vorstellungen hat, wäre sie gut beraten, Dir zunächst ihre Vorstellungen zu skizzieren. Dabei geht es nicht um Drehbücher, sondern allgemein um Bedürfnisse, Wünsche, Vorstellungen, was Sexualität für sie bedeutet und beinhaltet (Verhalten, Praktiken, Spielzeug, Set und Setting, u.a.). Du kannst vermutlich keine Gedanken lesen, also benötigst Du sie und ihre Vorstellungen dafür. Erst dann kannst Du für Dich überlegen, ob es Dir und Deiner Sexualität zusagt, sie sexuell so zu dominieren, dass es für Euch beide erfüllend sein kann - das ist im Übrigen das einzig Wichtige, nicht die Frage ob andere es für richtig halten. Ein Neigungsbogen kann hilfreich sein, dann gemeinsam herauszufinden, was, wie, wo mögliche Wege zum gemeinsamen Glück sind.

      Wie @Kleanthes geschrieben hat: es sollte Dir schon liegen, zu Deiner Persönlichkeit passen, damit du es sinnvoll "lernen" kannst - es wird wohl mehr eine Entwicklung, ein gemeinsamer Prozess sein - denn es geht nicht um das bedienen einer Maschine, sondern um den verantwortlichen Umgang mit einem anderen, geliebten Menschen und dessen Bedürfnisse im Kontext einer der intensivsten Energien des Menschen.

      Ansonsten: lese Dich hier gerne ein und stelle Fragen, wenn Du etwas nicht verstehst und lass Dich nicht von so mancher Kontroverse erschrecken.

      P.S.: Und zur eigenen Orientierung kannst Du hier noch einen Test machen. Sicher kein wissenschaftlicher Beweis, aber hilfreich ist es allemal, sich mit diesen Fragen zu beschäftigen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Herr von Rhea () aus folgendem Grund: Das "P.S." eingefügt.