Suche Hilfe zum BDSM

      Suche Hilfe zum BDSM

      Meine Frau ist devot masoschistisch.
      Habe erst nach Jahren erfahren das sie das unbedingt benötigt und ihr meine Art von Sex nicht ausreicht um befriedigt zu werden.
      Sie hat fast jedes mal richtige Orgasmen und behauptet auch felsenfest das ich ihr Bester war, trotzdem ist sie unzufrieden.
      Wir hatten es schon mehrmals BDSM versucht und ich checke davon einfach garnix, weder den Reiz, noch das Theater, noch das Kopfbetonte.
      "Sie nimmt mir den Dom nicht ab".
      Während man solche merkurianischen Kopfspielereien macht ist man nicht im Herzen, in den Gefühlen - ich brauch kein Theater um loszulassen, ich bin Fisch.
      Trennen ist aus Idealismus nicht.
      Also muss ich mich jetzt mit Schauspielerei beschäftigen.
      Beim durchstöbern des Forums hab ich nicht wirklich etwas nützliches gefunden.
      Sie will kein Vollzeit-Sub sein und ich weiss im Bett nicht wie ich sie knechten soll.
      Beissen, Schlagen, Fesseln, .... usw. reicht ihr nicht, sie will das Gerede, was sie als Vorspiel bezeichnet. Ich kann da kaum ernst bleiben, da mir, "du warst ein böses Mädchen", wie aus einem billigen Film vorkommt. Wie sorgt man mit Worten dafür ein Dom zu sein? Ich bitte um konkrete Vorschläge.
      Ich bin kein Opfer, liebe den stundenlangen normalen Sex mit ihr, der noch niemals "Vanilla" war und ich bin bereit mich in das Zeug für die reinzuarbeiten. Ausgleich der Kräfte ist das Stichwort.

      Vielen Dank für eure Hilfe

      Nikolaos schrieb:

      Wie sorgt man mit Worten dafür ein Dom zu sein?
      Gar nicht. Du bezeichnest BDSM als Theater, Schauspiel(erei) und Gerede und hast offenbar gar keinen Bezug dazu. Mit der Einstellung wirst du ihr nicht geben können, was sie braucht, weil du schlicht und ergreifend kein Dom bist. Du hast keine Freude daran, findest es nicht reizvoll und äußerst dich ziemlich abfällig über BDSM bzw. über die Wünsche / Sehnsüchte deiner Frau. Dein Beitrag lässt jedenfalls in keinem einzigen Satz darauf schließen, dass du eine dominante Neigung in dir trägst.


      Nachtrag: Und nein, eine dominante / sadistische bzw. devote / masochistische Neigung zu haben, hat erstmal nichts mit Schauspiel zu tun, sondern mit ehrlichen, inneren Bedürfnissen und bestimmten sexuellen Fantasien und Vorlieben.
      Liebe ist nicht alles, aber ohne Liebe ist alles nichts.
      Hallo erst einmal hier :blumen:

      Also... Ich bin ja selbst keiner für offene Beziehungen, Polygamie oder so, einfach weil es nichts für mich persönlich ist. Ich gönne es aber jedem der damit glücklich ist :pardon:

      In eurem Fall würde ich - anhand Deiner Schilderung- tatsächlich empfehlen darüber nachzudenken/zu reden.

      Warum:
      Es macht meiner Meinung nach keinen Sinn etwas krampfhaft zu probieren, was Sie Dir (den Dom) nicht abkauft. Und zudem für Dich eine Schauspielerei darstellen würde!

      Natürlich ist es toll, das Du dich mit der Thenatik auseinandersetzen möchtest! :yes:
      Aber wenn man es nicht fühlt.....
      Optimismus heißt rückwärts sumsi mit po :yes: :saint:
      Ich bin dominant - an meine Frau kommt kein Anderer.
      Ich brauche nur Hilfe beim Bezug zu meiner Schauspielerrolle.
      Man braucht das nicht als Berufung zu fühlen liebe sumsi, so wenig wie der sinnlose Beruf einen glücklich macht oder das joviale Lächeln zum Nachbarn wenn er dich gestern noch angeschwärzt hat - wir sind alle nur verdammte Schauspieler, ob uns das Spaß macht ist völlig gleich.
      Spaß macht mir meine Frau, also lerne ich das BDSM.
      Frieden ist mir wichtig, also grinse ich meinen Nachbarn auch weiterhin an.
      Hoffe du verstehst das.

      Nikolaos schrieb:

      Wie sorgt man mit Worten dafür ein Dom zu sein? Ich bitte um konkrete Vorschläge.
      Worte allein nützen nichts. Es braucht einen bestimmten Tonfall, bestimmte Blicke, Gesten dazu.
      Da Du aber bereits so sehr abfällig darüber redest, wird Dir auch das nichts nützen.
      Ich weiß noch, wie ich versucht habe, das meinem Mann zu erklären. Seine (sehr empörte) Reaktion darauf war: "Soll ich auch noch zu einer Sprachschule gehen?"
      Er hatte null verstanden, worum es geht.

      Du schreibst:

      Nikolaos schrieb:

      ich checke davon einfach garnix, weder den Reiz, noch das Theater, noch das Kopfbetonte....Also muss ich mich jetzt mit Schauspielerei beschäftigen.
      Tja... da muß ich dann leider @Zofe zustimmen: Es ist sehr unwahrscheinlich, dass es unter den Voraussetzungen klappt, dass Du Deiner Frau das geben kannst, was sie braucht.
      "Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden als Freude zu gewinnen" Sigmund Freud
      Für mich klingt das nicht so, als ob was vernünftiges dabei rauskommt, wenn du dich da ihr zuliebe einarbeitest.
      Wenn du es nicht spüren kannst, wenn es dir wie Theater vorkommt, wenn es für dich lächerlich ist, dann wird es nichts. Man muss schon dahinter stehen, damit man es jemandem abnimmt.
      Meiner Meinung nach führt dein Weg nur zu Frustrationen auf beiden Seiten. Du wirst dir unzulänglich vorkommen und sie sich nicht ernst genommen fühlen.
      Vielleicht kannst di dich an den Gedanken herantasten, sie für diese eine Sache, die sie braucht, freizugeben.
      Das ist wahrscheinlich kein so guter Vergleich, aber wenn sie Yoga machen will, dann machst du auch nicht den Yogalehrer um es ihr beizubringen, sondern gibst diese "Dienstleistung" nach außen ab.
      Es würde die Spannung aus der Beziehung nehmen, wenn sie ihre Neigung außerhalb ausleben könnte.
      Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein
      Friedrich Nietzsche

      Nikolaos schrieb:

      Ich bin dominant - an meine Frau kommt kein Anderer.
      Ich brauche nur Hilfe beim Bezug zu meiner Schauspielerrolle.
      Man braucht das nicht als Berufung zu fühlen liebe sumsi, so wenig wie der sinnlose Beruf einen glücklich macht oder das joviale Lächeln zum Nachbarn wenn er dich gestern noch angeschwärzt hat - wir sind alle nur verdammte Schauspieler, ob uns das Spaß macht ist völlig gleich.
      Spaß macht mir meine Frau, also lerne ich das BDSM.
      Frieden ist mir wichtig, also grinse ich meinen Nachbarn auch weiterhin an.
      Hoffe du verstehst das.
      Und Du glaubst allen ernstes, dass der Nachbar das nicht merkt und sich das nicht in der Leistung im Beruf niederschlägt? Na dann sage ich mal "Hallo Oscarpreisträger".

      Es macht Dich übrigens keineswegs dominant, weil kein Anderer an Deine Frau kommt, da haste was mit der Dominanz falsch verstanden. Mir stellt sich sowieso viel eher die Frage ob sie das wollen würde.

      Das Zeug, in das Du bereit bist (scheint mir zwar nicht wirklich so) Dich einzuarbeiten setzt Empathie, ein Feeling für BDSM und Neigung voraus - nimm Du es bitte jetzt nicht krumm bisher konnte ich aus Deinen Posts nichts davon für BDSM herauslesen. Man kann nicht immer den Bock zum Gärtner machen. Vielleicht klappt es wenn ihr Euch in einem Bereich annähert in dem beide ihre Komfortzone finden aber mit einer Schauspielleistung denke ich, ist das nicht erreichbar.
      Schweigsamkeit ist der Text, der meistens falsch gelesen wird.

      Willy Meurer

      Nikolaos schrieb:

      Ich bin dominant - an meine Frau kommt kein Anderer.
      Ich brauche nur Hilfe beim Bezug zu meiner Schauspielerrolle.
      Man braucht das nicht als Berufung zu fühlen liebe sumsi, so wenig wie der sinnlose Beruf einen glücklich macht oder das joviale Lächeln zum Nachbarn wenn er dich gestern noch angeschwärzt hat - wir sind alle nur verdammte Schauspieler, ob uns das Spaß macht ist völlig gleich.
      Spaß macht mir meine Frau, also lerne ich das BDSM.
      Frieden ist mir wichtig, also grinse ich meinen Nachbarn auch weiterhin an.
      Hoffe du verstehst das.
      Und weil Du selber schon eingestehst, dass die "alltägliche" schauspielerei nicht glücklich macht, möchtest Du jetzt von uns eine Anleitung zum schauspielern für etwas von dem Du sagst, dass es für Dich nur Theater ist ?( ?(
      Optimismus heißt rückwärts sumsi mit po :yes: :saint:

      Nikolaos schrieb:

      Liebes Feuerpferd,
      natürlich haben wir es nicht verstanden, deshalb sollt ihr es ja erklären.
      Das ist es eben...man kann es nicht erklären, man muss es fühlen.
      Wie die Liebe zu einem Oldtimer oder Menschen, denen es ein Bedürfnis ist, Gipfel zu erklimmen.
      Natürlich kann man es spielen, aber es ist dann nur ein fader Abklatsch.
      Stell dir vor, du müsstest deinem Nachbarn jeden Tag vorspielen, Oldtimer zu lieben. Du würdest es erstens wahrscheinlich gar nicht erst hinbekommen, den Glanz so in die Augen zu bekommen, wie ein wirklicher Oldtimerfan. Und zweitens würdest du es irgendwann hassen. Das ständige Verstellen hassen und das Thema auch, weil es nicht von Herzen kommt, weil es kein Bedürfnis ist.
      BDSM magst du ja schon jetzt nicht, da dauert es nicht lang zum hassen. Und irgendwann wirst du auf deine Frau sauer sein, weil sie "so einen Unsinn von dir verlangt".
      Lass es
      Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein
      Friedrich Nietzsche
      @Nikolaos
      Ich habe nichts von Aufgeben der Beziehung geschrieben.
      Du musst zuallererst klären, welche Art von Dom Deine Frau möchte. Was genau reizt sie? Möchte sie verehren, gedemütigt oder bestraft werden? Möchte sie geführt werden und gefördert oder lieber unterdrückt?
      Vielleicht gibt es Bücher, die ihr gefallen und wo Männer beschrieben sind, die so sind, wie sie ihren Dom möchte?
      Dann könntest Du sie lesen, ;) .

      Ich persönlich halte nichts davon, Dir jetzt Sätze vorzugeben, die Du sagen könntest, denn ich kenne Deine Frau nicht.

      Manche mögen es, wenn Dom zB grinsend sagt: "Du kleine geile Schlampe bist ja wieder total feucht." Andere schreckt genau das ab.
      Andere reicht es, wenn Dom fast nichts sagt, sondern nur mit dem Zeigefinger zu Boden zeigt und leise befiehlt: "Runter."

      Was mag Deine Frau? Was möchte sie?
      "Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden als Freude zu gewinnen" Sigmund Freud
      Ich lese jetzt nichts abwertendes heraus. Er bezeichnet ja nicht BDSM als Theater, sondern es ist seine Sicht, dass er Theater spielen würde, wenn er diese Rolle annimmt. Meine Sichtweise...

      Wenn ich den Bottom-Part übernehmen müsste, wäre es auch ein Theater für mich. Ein sehr schlechtes sogar und das für alle Beteiligten.

      Deine "Dominanz" spricht auch niemand ab @Nikolaos - das können nur Menschen, die dich persönlich kennen. Nur gibt es halt manchmal Unterschiede zwischen alltäglichem Durchsetzen im Beruf und Alltag und eben der gewünschten sexuellen Dominanz. Das eine muss nicht immer Hand in Hand gehen, auch wenn es wünschenswert ist/wäre...

      Wenn dir die Worte fehlen, fange halt kleiner an. Du musst nicht gleich auf Dirty-Talk-King auf Pornoebene machen, wenn es auch für dich nicht überzeugend ist. Da merkt man das Schauspiel ad hoc und ist ein Abtörner.

      Setze dich mal damit auseinander, welche Sätze sich für dich gut anfühlen und probiere mal für dich verschiedene Betonungen aus. Es kommt oftmals nicht auf die "schmutzigen" Worte drauf an, sondern wie und auf welche Weise du sie aussprichst. Auch wie deine Überzeugung und Ausstrahlung dabei ist.

      "An meine Frau kommt kein Anderer..."
      Hmm, ist aber mehr Besitzdenken als Dominanz. Würdest du daran festhalten, wenn ihr auf keinen grünen Zweig gemeinsam kommt? Würdest du ihr, ihre Bedürfnisse verweigern, nur weil sie "deine" Frau ist? Wenn alles andere passt, nur eben *das* nicht abgedeckt werden kann? Nur mal so als Denkanstoß.

      Redet mit einander. Frag sie, wie du ihr entgegen kommen kannst, ohne dass du dich lächerlich fühlst. Und nimm sie ernst dabei. Frauen haben ein sehr feines Gespür ;)

      Und ich wünsche dir/ euch alles Gute beim Finden von neuen Wegen, die für euch beide erfüllend sind.

      LG Lucy
      Mein Wunsch sei Dir Befehl...

      LucyFire schrieb:

      Ich lese jetzt nichts abwertendes heraus. Er bezeichnet ja nicht BDSM als Theater, sondern es ist seine Sicht, dass er Theater spielen würde, wenn er diese Rolle annimmt. Meine Sichtweise...


      Doch, er bezeichnet BDSM als Theater... sogar 2x:

      Nikolaos schrieb:

      Wir hatten es schon mehrmals BDSM versucht und ich checke davon einfach garnix, weder den Reiz, noch das Theater, noch das Kopfbetonte.
      "Sie nimmt mir den Dom nicht ab".
      Während man solche merkurianischen Kopfspielereien macht ist man nicht im Herzen, in den Gefühlen - ich brauch kein Theater um loszulassen, ich bin Fisch.
      "Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden als Freude zu gewinnen" Sigmund Freud

      Nikolaos schrieb:

      Wer eine Beziehung aufgibt weil ihr der Sex nicht gefällt, der hat den Sinn einer Verschmelzung von Yin und Yang nicht so ganz verstanden. Das ist ein lebenslanger Lernauftrag und kein wechselnder Drive-In Schalter.

      Ich lese diesen Satz und wundere mich über all deine anderen Aussagen. Ich glaube hier liegt das größte Problem in Deinem Tun und Handeln, Du bist viel zu verschlossen, als das man Dir auf irgendeine Art und Weise etwas nahe bringen könnte, was Du eh schon als Spielerei, notwendiges Übel oder sonst wie abwertest
      BDSM ist ein Gefühl, ein Sein, ein empfinden und hat wenig mit spielen zu tun, so wie du es verstehst. Trägst Du dahin gehend eine Maske, die Deine Dominanz zeigen soll, wird sie früher oder später fallen (wohl eher früher) und Dein ganzes Gerüst was du so krampfhaft versuchst aufzubauen, wird wie ein Kartenhaus zusammen fallen.
      Es wird dir wenig Freude bereiten und ihr schon erst recht nicht. Es sei denn sie sieht es auch einfach nur als Spiel als eine Belustigung für das Schlafzimmer. Dann solltet ihr allerdings recht einfach zusammen finden. Drehbücher sind ja schnell geschrieben, die man dann einfach abarbeiten kann.
      Aber das wird wenig mit dem Gefühl von BDSM zu tun haben und um Dir das zu vermitteln, müsstest DU erstmal frei in Deinem Kopf werden um Dich wirklich darauf einzulassen.
      Ich schulde meinen Träumen noch ein Leben! Du auch?

      Nikolaos schrieb:

      Ich bin z.B Fan von energetischem Sex
      Oh, der ist auch toll. Manchmal. Mit dem Richtigen. Wenn beide das Bedürfnis dazu haben.
      Aber genau dasselbe wahnsinnig innige Gefühl kann auch beim BDSM entstehen.
      Nur wenn man keinerlei Neigung dazu in sich spürt, wird es schwer.

      Vielleicht könntet Ihr erst einmal, sobald es möglich ist, einen ganz anderen Bereich des BDSM ausprobieren, und zwar Bondage.
      Macht gemeinsam einen Workshop, besucht Fesseltreffs (wenn es wegen Corona möglich ist). Das entspricht eher mMn Deinem Zugang zu Sex, dem Yin/Yang-Prinzip, der Sinnlichkeit (bzw. es ist dort meist offensichtlicher) Ihr lernt so andere BDSMler kennen und bekommt mit, wie diese miteinander umgehen.

      Vielleicht hilft Dir das eher, einen Zugang zu BDSM zu bekommen. Man muss nicht sofort von 0 auf 100 gehen.
      "Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden als Freude zu gewinnen" Sigmund Freud
      Lese auch eher heraus, das du hier nur deinen Frust los werden willst und eigentlich garkein Bock drauf hast.
      Zwing dich zu nix, du tust weder dir noch ihr einen gefallen.

      Es gibt zahlreiche kurzgeschichten im internet zu finden, geschrieben von Männern und Frauen, eventuell liest du da paar durch. Vielleicht findest ja doch noch was, das dich interessiert.
      Erst einmal herzlich willkommen, Nikolaos!

      Es ehrt Dich, dass Du Deiner Frau zuliebe Dich mit BDSM beschäftigen möchtest. Aber irgendwie kommt mir Deine Frage vor wie die eines Taubstummen, der seiner nicht taubstummen und musikliebenden Frau zuliebe fragt, ob ihm jemand die Musik erklären und das Singen beibringen kann. Wo soll man da anfangen? Wie soll man so eine Herkulesaufgabe angehen? ?(

      Um dem Ganzen erst einmal einen Ansatz geben zu können, lass Dir doch von Deiner Frau ein paar ihrer Phantasien aufschreiben oder erzählen, mach Dich zu genau diesen Stichworten schlau (das kann man gut hier beim Gentledom) und überlege, was davon am ehesten zu Dir passen könnte (also am wenigsten Theater und am meisten Nikolaos ist). Je mehr Du Du selbst bist, umso besser wird es Dir nämlich gelingen können. Und wenn diese erste Aufgabe gelöst ist, können wir Dir hier vielleicht schon ein wenig konkreter auf die Bahn helfen.

      Ob wir Dich allerdings zum Opernsänger machen können (um zum ersten Absatz zurück zu kommen), weiß ich noch nicht.

      Viel Erfolg bei der ersten Aufgabe.
      Wiking

      Nikolaos schrieb:

      Während man solche merkurianischen Kopfspielereien macht ist man nicht im Herzen, in den Gefühlen - ich brauch kein Theater um loszulassen, ich bin Fisch.
      Nun ja, ich bin auch Fisch und ich liebe BDSM. :pardon: Und ich kann dir versichern, dass ich dabei tief in meinem Herzen und in meinen Gefühlen bin. Ohne Herz und Gefühle macht für mich persönlich nämlich BDSM keinerlei Sinn.

      Mit Theater hat das für mich nichts zu tun und mein Kopf wird bei wenig so still, wie wenn ich mich unterwerfe und hingebe. Das ist für mich pures Sein.

      Allerdings weiß ich nicht, wie ich dir erklären könnte, was du tun kannst, damit sich deine Frau von dir dominiert fühlt.

      Hilft es dir, wenn ich sage, dass ich in solchen Momenten ganz und gar in Besitz genommen werden will; dass ich mich umso freier fühle, je mehr Freiheit man mir nimmt; dass ich diesen restriktiven Rahmen brauche, um ins Fließen zu kommen, abzutauchen, mich ganz und gar fallen zu lassen und hinzugeben; dass es mich glücklich macht, Verantwortung abzugeben und zu gehorchen?
      Ich fürchte nicht, denn es enthält keinerlei konkrete Handlungsempfehlung ... :gruebel:

      Wenn dir daran liegt, deine Frau glücklich zu machen, versuche sie zu verstehen, was sie wirklich braucht und zu schauen, ob das in deiner Gefühlswelt irgendwo auf Resonanz trifft. Ich denke, du brauchst diese Resonanz, um in dir selbst Anknüpfungspunkte zu finden, wenn du eine Chance haben willst, dass dir deine Frau den Dom abnimmt.
      "Unsere Sehnsüchte sind unsere Möglichkeiten. "
      Robert Browning

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Primrose ()

      Nikolaos schrieb:

      Ich bin dominant - an meine Frau kommt kein Anderer.
      Ich brauche nur Hilfe beim Bezug zu meiner Schauspielerrolle.
      Man braucht das nicht als Berufung zu fühlen liebe sumsi, so wenig wie der sinnlose Beruf einen glücklich macht oder das joviale Lächeln zum Nachbarn wenn er dich gestern noch angeschwärzt hat - wir sind alle nur verdammte Schauspieler, ob uns das Spaß macht ist völlig gleich.
      Spaß macht mir meine Frau, also lerne ich das BDSM.
      Frieden ist mir wichtig, also grinse ich meinen Nachbarn auch weiterhin an.
      Hoffe du verstehst das.
      DAS hört sich für mich an, als bräuchtest du kein Schauspielunterricht mehr...

      Und wenn Schauspielern deine Lebenseinstellung ist, solltest Du damit auch deine Frau im Bett zufriedenstellen können.
      Zumindest mit deiner Schauspielkunst... :rofl: