Kennenlernphase/Vetrauensaufbau wie läuft das bei euch ab?

      Kennenlernphase/Vetrauensaufbau wie läuft das bei euch ab?

      Hallo zusammen,

      ich bin neu im Forum und finde den Umgang hier sehr positiv. Darum trau ich mich hier zu fragen...
      Die Frage geht eher an die sub´s auch wenn ich mich sehr über die Sicht der dominanten Seite freue. :)


      Wie läuft das bei euch ab, mit dem Vertrauensaufbau bei einer neuen "Beziehung" zu einem Dom?


      Ich hatte in der Vergangenheit 2 ziemlich heftige Abstürze und seit dem habe ich doch so meine kleinen Probleme, was das Vertrauen in der Anfangsphase angeht.


      Versuchen zu kommunizieren, was ich da brauche, tu ich immer. Mal kommt es besser und mal schlechter verständlich an, was auch immer ich da dann falsch mache bzw wo ich mich falsch ausdrücke...


      Der Anfang ist immer gut, man lernt sich auf normaler Ebene kennen, trifft sich, schaut ob alles passt, Vertrauensvorschuß von meiner Seite ist auch da.


      Dann kommt es früher oder später zum ersten spielen. Wobei spielen anfangs für mich oft erst einmal wirklich spielen ist. Ja klar ordne ich mich unter, aber ich jammer und rede da doch noch recht viel und bin auch eher auf der "Alltagsebene".


      Wenn ich dem Dom dann genug vertraue, weil er eben zuverlässig ist, seine Versprechen/Ankündigungen einhält usw. kommt immer mehr der devote Teil raus.


      Ab da wird es dann oft etwas schwieriger, weil ich da dann für eine gute Weile erst nochmal diese Zuverlässigkeit wirklich brauche. Ich fordere diese dann eben auch ein, versuche zu erklären wie wichtig mir das ist, das eben irgendwelche Abmachungen dann wirklich sein müssen.


      Natürlich spielt immer wieder das normale Leben rein, Dom ist auch nur ein Mensch und vergisst mal was, es kommt was dazwischen, es ist stressig ohne Ende usw. Alles verständlich, alles normal.


      Für mich bzw meinen devoten Teil ist dann in dem Moment schlimm, weil mein Herr sich dann eben nicht meldet, manche haben sich dann auch tagelang nicht gemeldet, auch auf meine Nachfrage hin. Oder das versprochen Treffen wurde öfter abgesagt/verschoben, oft eben auch erst kurz davor. (Einmal ist kein Thema, aber ab dem 2. Mal find ich es dann doof)


      Weil ich in der "Phase" dann eben nachfrage was los ist und teilweise diese Versprechungen wirklich einfordere kommt dann immer wieder mal das Wort Wunschzettelsub, oder auch das ich gar nicht devot bin usw.


      Ich sehe mich nicht so, ich brauche diesen weiteren Vertrauensaufbau wenn die devote Seite raus kommt einfach noch und gerade wenn die devote Seite wirklich "aktiv" ist beziehe ich alles auf mich, ich suche die Fehler bei mir, frage mich was ich falsch gemacht hab das er sich nicht meldet/mit mir trifft, mache mir Vorwürfe das ich was-auch-immer angestellt habe.


      Oft geht der tolle Anfang dann nach so 8-10 Wochen zu Ende, ich bin dann wieder eine Wunschzettelsub, die gar nicht devot ist und Dom macht sich vom Acker, oder auch ich, weil ich das Gefühl habe definitiv nicht verstanden zu werden...



      Bin ich normal?


      Ist das bei euch auch so?
      Man soll nicht immer nur auf das Äußere achten. Salz schaut auch aus wie Zucker. Deshalb immer erst anlecken. :D
      Herzlich willkommen im Forum! :blumen:
      Nein, du bist keine Wunschzettelsub! Wenn ihr euch kennengelernt und ihr seid, wie du sagst, auf Augenhöhe, dann würde ich meine Bedürfnisse klar kommunizieren. Wenn dir die Zuverlässigkeit wichtig ist, stell das deutlich raus! Manchmal passt das einfach nicht zusammen und der Dom hat andere Präferenzen.
      Wenn dir in der Formulierung etwas unklar rüberkommt, dann schreib deine Vorstellungen vorher für dich auf!
      Sei auch als Sub etwas selbstbewusst und stecke die Grenzen für dich auch ab.
      Das Leben ist kein Ponyhof. Aber geritten wird trotzdem !
      Hallo zora,

      Ob du "normal" bist oder nicht, kann hier glaube ich keiner beurteilen. Aber wer will auch schon normal (durchschnittlich) sein. ;)

      Prinzipiell denke ich aber, dass es kein richtig oder falsch gibt bei der Zeit die man benötigt beim Kennenlernen. Einfach deshalb, weil jeder Mensch anders tickt.

      Du schreibst ja, dass nach ca. 8-10 Wochen alles wieder vorbei ist. Für mich hört sich das eher danach an, dass du nicht den richtigen Gegenpart hattest. Auch durch die Äußerungen wie Wunschzettelsub nach so kurzer Zeit.

      Ich persönlich gehe es da lieber etwas langsamer an. Aus meiner persönlichen Sicht lassen nach 8-10 Wochen die "Schmetterlinge" im Bauch auch etwas nach und fängt an, den Gegenüber auch mal über den Rand der rosaroten Brille kennenzulernen.
      Erst da kann ich einen Menschen näher kennenlernen und sehen, ob es auch zwischenmenschlich passt.

      Bevor ich dann erste "Spielversuche" mache, ist noch mehr Zeit vergangen. So ein knappes halbes Jahr ist da schon realistisch. Und bis man "richtig spielt" vergeht noch viel mehr Zeit.

      Vielleicht wäre das ja auch eher was für dich, dir etwas mehr Zeit zu nehmen.
      Du hättest zwar dann nicht so schnell "Erlebnisse", könntest aber besser den anderen kennenlernen und dadurch vielleicht auch die Wahrscheinlichkeit auf etwas dauerhaftes und weniger Enttäuschungen erhöhen.

      Was, außer weiteren Enttäuschungen, hast du schon zu verlieren? :)
      BDSM ist nicht das geschenkte MacBook oder der Luftballon in Hubschrauberform.
      (Rainha)

      „Es ist nicht gut, wenn wir nur unseren Träumen nachhängen und vergessen, zu leben.“
      Harry Potter und der Stein der Weisen
      Vielen Dank schon einmal für die Antworten!

      @LsS ähm, naja ob ich schon einmal "richtig" gespielt habe... :gruebel: Zumindest war ich schon so weit in meiner sub-Blase (wo wirklich denken für mich definitiv nicht mehr möglich ist) das es für Abstürze gereicht hat.
      Klar, ich wurde mit der Zeit immer vorsichtiger und hab das Thema spielen auch selber weiter raus gezogen, das immer wieder mal Spiel-Elemente mit dabei sind, oder Dom probieren möchte wie ich auf zum Beispiel Schläge mit der Gerte reagiere oder so was kenne ich nicht anders. Ist für mich auch ok, eben das langsam anfangen.
      In meinen Anfangszeiten gab es das auch nicht wirklich, da kamen eben nur die harten in den Garten :lol: Mittlerweile bin ich da viel vorsichtiger, entspannter und vernünftiger geworden.
      Was dauerhaftes wäre traumhaft, unter anderem genau deshalb schaue ich mittlerweile auch einfach genauer hin, lasse mir mehr Zeit.
      Man soll nicht immer nur auf das Äußere achten. Salz schaut auch aus wie Zucker. Deshalb immer erst anlecken. :D
      Du hast nichts falsch gemacht. Es hat einfach nicht gepasst, nimm es nicht persönlich. Hätte auch nicht gepasst wenn du langsamer angehst. Sowas kann auch passieren wenn man wesentlich langsamer das Kennenlernen angeht.
      Zuverlässigkeit ist immer wichtig, und ein Zeichen der Respekt. Stell dir vor, man hätte eine Besprechung in der Arbeit, und eine Person kommt einfach nicht, meldet sich nicht, und auf Nachfrage kommt nur eine blöde Antwort. Würdest du dann auch denken, dass die Person die nachfragt die "Schuldige" ist?

      Irgendwann wird es klappen.
      wer ist schon normal....... :secret: ...ich jedenfalls dann auch nicht

      Zora_79 schrieb:

      manche haben sich dann auch tagelang nicht gemeldet, auch auf meine Nachfrage hin.
      so einen Kontaktentzug könnte ich auch nicht aushalten als Sub und ich finde sowas auch nicht ok........auch auf Augenhöhe nicht.
      Bei Nachfragen erwarte ich eine Antwort ...oder zumindest ein melden!.......kann gerade nicht Antworten...melde mich bis......

      soviel Sicherheit bräuchte ich.Ein "garnichts" geht gar nicht!



      Zora_79 schrieb:

      ich bin dann wieder eine Wunschzettelsub, die gar nicht devot ist und Dom macht sich vom Acker, oder auch ich, weil ich das Gefühl habe definitiv nicht verstanden zu werden...
      Dein Bedürfnis als Sub ist eben Kontakt....vielleicht mal mehr und mal weniger...Du musst Dich ja wohl fühlen, das hat nichts mit Wunschzettelsub zu tun.
      An den Kreuzungen des Lebens stehen leider keine Wegweiser.
      Ich spreche mal von beiden Seiten. Als Sub habe ich den Wunsch, diejenige zu sein, die ihrem Dom dient. Ich gebe mich ihm hin und er darf innerhalb meiner Tabus machen was er will mit mir. Ich schenke ihm meine Aufmerksamkeit, meine Demut und meine Hingabe. Er darf über mich Verfügen. Das heißt aber nicht, dass er mich behandeln darf wie ein Stück Dreck. Sprich meine psychische Verfassung sollte ihm schon wichtig sein. Das sehe ich auch mit in seiner Verantwortung. Ich erwarte das er mich nicht alleine lässt, dass das Aftercare stimmt und das es ihm nicht egal ist wie es mir geht.

      Und das ist auch das, was ich als Mistress wahrnehme. Die Verantwortung für mein Gegenüber hört nicht da auf wo der Po blau ist oder die Sub ihren Orgasmus hatte. Sie vertraut sich mir an, und ich möchte das es ihr gut geht. Ihr Wohl liegt mir am Herzen. Und letzten Endes kann eine Sub nur dann richtig dienen, wenn sie den nötigen Halt hat und das drum rum stimmt. Im Endeffekt profitiert der/die Dom wieder am Ende. Die Sub die Geborgenheit und Halt spürt öffnet sich mehr und ist auch eher bereit mal doch die ein oder andere Grenze zu überwinden.

      Zu dir, du hast alles richtig gemacht. Offene Kommunikation ist wichtig und du solltest dir jemanden suchen, der dazu bereit ist. Vielleicht sprichst du es direkt an. Wer dann aufsteht und geht ist deiner nicht Wert.

      Zum Thema Wunschzettelsub...normalerweise ist das eine Sub die speziell sagt heute dies heute jenes und alles was sie nicht mag zur Tabuliste dazu zählt. Es gibt immer Dinge die man tun kann aber nicht mag. Solche Dinge sind kein Tabu. Das ist meine Ansicht als Mistress. Ich schreibe nicht gerne Geschichten und auch steh ich nicht gerne in der Ecke. Letzteres verabscheue ich sogar. Trotzdem habe ich gelernt das es mich kicken kann, eben weil ich es hasse. Weil ich es mache, weil es meine Anweisung ist. Und wenn ich ne Wunschzettelsub hätte, würde ich das als Herausforderung ansehen genau das abgebaut zu bekommen. Es hat seinen Reiz sollche Dinge zu formen über den D/s.
      Leider nutzen viele Doms den Begriff um unterschwellig Druck zu machen und einen dazu zu bekommen Dinge zu tun oder sich anzupassen. In meinen Augen haben sie versagt.

      Und wenn ich mir anschaue wieviel Geduld mir mein Dom geschenkt hat, dann kann ich mich nur bedanken und revanchieren. Und das mache ich, in dem ich mich immer weiter öffne. Meistens dann wenn er garnichts fordert als Geschenk an ihn. Bei nun fast 100%, hat er das erreicht was kein anderer geschafft hätte. Bedingungslose Hingabe ist eben nur mit Vertrauen möglich. Wer das nicht verstanden hat, sollte anfangen zu reflektieren.

      Du findest sicherlich noch deinen geeigneten Deckel. Geh weiter mutig voran und steh zu dem was du für dich brauchst.

      Zora_79 schrieb:

      Ist das bei euch auch so?
      Bei der Partnersuche war es bei mir immer so, dass ich eine lange Kennenlernphase hatte.
      Denn wenn ich mit dem Menschen etwas aufbauen möchte, bereit bin etwas zu investieren mich zu öffnen, dann will ich erst mal den Menschen kennen lernen. Den Menschen mit all seinen Ecken und Kanten seiner Neigung seinen Problemen, eben das gesamte Paket.
      Je nach dem wie sich das Kennenlernen dann entwickelte kam es auch zu Intimitäten oder auch zum Spielen. Aber es war eine ganz andere "Qualität". Bis es zu einer Bindung kam und genügend Vertrauen da sind Monate vergangen. Für mich ist Vertrauen etwas, dass nur langsam und durch Taten aufgebaut werden kann. Erst wenn das dann vorhanden war und man gemeinsam in die Zukunft gehen wollte würde aus einem dominanten Mensch auch mein Herr. So haben es in 13 Jahren 2 Männer geschafft mein Herr zu werden und einer jetzt mein Lebensgefährte.

      Solange es nicht dazu kam, dass ich mein Gegenüber als meinen Herrn annehmen konnte und dieser mich nicht als seine Sub oder Sklavin angenommen hat, wäre ich nicht so weit mitgegangen das ich nicht alleine oder mit Freunden etwas hätte verarbeiten können.
      Das meiste wurde ja schon gesagt. Ich Streiche mal einiges heraus:


      Majasdom schrieb:

      dann würde ich meine Bedürfnisse klar kommunizieren.
      ganz wichtig.


      Majasdom schrieb:

      Wenn dir in der Formulierung etwas unklar rüberkommt, dann schreib deine Vorstellungen vorher für dich auf!
      Vieles hat keine genaue Definition daher macht Fragen auch Sinn. Was stellt sich dein Dom vor, wie würde er das Umsetzen u.s.w.
      geben Dir dann auch eine Vorstellung davon wie dein Dom tickt.


      Kayala4 schrieb:

      Ich gebe mich ihm hin und er darf innerhalb meiner Tabus machen was er will mit mir.
      Ein vorher gesteckter Rahmen ist wichtig da der Dom sich innerhalb dessen bewegt. Ansonsten wenn Sachen neu sind, sollte man das klar Kommunizieren !
      Denn hier kann es dann eben in beide Seiten laufen. Sprich mag ich oder ist dann doch nicht meins.


      Zora_79 schrieb:

      Für mich bzw meinen devoten Teil ist dann in dem Moment schlimm, weil mein Herr sich dann eben nicht meldet, manche haben sich dann auch tagelang nicht gemeldet, auch auf meine Nachfrage hin. Oder das versprochen Treffen wurde öfter abgesagt/verschoben, oft eben auch erst kurz davor. (Einmal ist kein Thema, aber ab dem 2. Mal find ich es dann doof)
      Da wir solche Fälle schon so manches mal im Forum hatten: Sofern Dom klar Kommuniziert ich bin XY nicht erreichbar, meint das ein Dom auch. Dennoch gibt es immer wieder Subs
      die glauben das ein Dom keine Verpflichtungen in seinem Leben hat. Ebenso kann, sofern man nicht zusammen wohnt auch bei einem Dom mal unangekündigter Besuch aufkreuzen
      oder unvorhergesehenes passieren. Solche Sonderfälle zu respektieren sind nicht nur Einbahnstraßen von Dom zur Sub !

      Zum Thema Wunschzettelsub bediene ich mich mal Garod's Worten:


      Wunschzettelsub:


      "Ich will dieses und jenes und zwar so und so in der und der Farbe, Umgebung, Intensität bla bla bla..."



      Um es noch etwas deutlicher zu machen:


      Ich unterhalte mich mit Sub, frage nach Fantasien, Wünschen und
      Vorstellungen. Sub legt los... "Ich stelle es mir unheimlich geil vor,
      vor einer Gruppe bekleideter Frauen entblößt zu werden".
      Okay, so weit so gut. Ich greife das auf, gebe ein Beispiel wie es sein
      "könnte" und schon werde ich unterbrochen... "Nee also wenn dann will
      ich das im Wohnzimmer, am liebsten mit 6 Frauen,
      alle blond und ach ja sie sollen sich dann alle von mir lecken lassen,
      das macht mich sooo an und ein oder zwei will ich dann auch ficken, muss
      ja schließlich auch auf meine Kosten kommen... bla bla bla".


      Da hört´s bei mir definitiv auf. Wünsche und Vorstellungen haben sind
      das Eine. Kein Thema, darf Sub haben und auch gerne äußern. Aber ICH und
      nur ICH entscheide wann, wie, wo, welche Farbe, ob und überhaupt.
      Ich hörte Sie sagen, die Macht ist mit dir !
      Also eine Wunschzettelsub ist für mich eine die zwar sagt: "dominere mich" - dann aber total feste Ansichten hat wie und was das dann genau bedeutet und darin total festgefahren ist - und zwar auf der sexuellen bzw. D/s Ebene.

      Was du gemacht hast, ist deine Bedürfnisse auf der Beziehungs(!)ebene zu kommunizieren. Was ein Zeichen für emotioanle Reife ist. Herzlichen Glückwunsch dafür. Und wenn die Kerle das nicht würdigen, sagt das nur etwas über deren Reife und Liebesfähigkeit aus. Sie dankbar, dass du sie los bist. Weder als Dom noch emotional beziehungstechnisch hätte sie dir viel geben können.
      Alle guten Dinge haben etwas Lässiges und liegen wie Kühe auf der Wiese.
      Friedrich Wilhelm Nietzsche
      @Tocken1978

      Wie kommt man von dem

      "
      Für mich bzw meinen devoten Teil ist dann in dem Moment schlimm, weil mein Herr sich dann eben nicht meldet, manche haben sich dann auch tagelang nicht gemeldet, auch auf meine Nachfrage hin. Oder das versprochen Treffen wurde öfter abgesagt/verschoben, oft eben auch erst kurz davor. (Einmal ist kein Thema, aber ab dem 2. Mal find ich es dann doof)"
      [/quote]Auf das:
      " Da wir solche Fälle schon so manches mal im Forum hatten: Sofern Dom
      klar Kommuniziert ich bin XY nicht erreichbar, meint das ein Dom auch.
      Dennoch gibt es immer wieder Subs
      die glauben das ein Dom keine Verpflichtungen in seinem Leben hat.
      Ebenso kann, sofern man nicht zusammen wohnt auch bei einem Dom mal
      unangekündigter Besuch aufkreuzen
      oder unvorhergesehenes passieren. Solche Sonderfälle zu respektieren sind nicht nur Einbahnstraßen von Dom zur Sub !"

      ?

      Curious Kate schrieb:

      @Tocken1978

      Wie kommt man von dem

      "
      Für mich bzw meinen devoten Teil ist dann in dem Moment schlimm, weil mein Herr sich dann eben nicht meldet, manche haben sich dann auch tagelang nicht gemeldet, auch auf meine Nachfrage hin. Oder das versprochen Treffen wurde öfter abgesagt/verschoben, oft eben auch erst kurz davor. (Einmal ist kein Thema, aber ab dem 2. Mal find ich es dann doof)"
      Auf das:
      " Da wir solche Fälle schon so manches mal im Forum hatten: Sofern Dom
      klar Kommuniziert ich bin XY nicht erreichbar, meint das ein Dom auch.
      Dennoch gibt es immer wieder Subs
      die glauben das ein Dom keine Verpflichtungen in seinem Leben hat.
      Ebenso kann, sofern man nicht zusammen wohnt auch bei einem Dom mal
      unangekündigter Besuch aufkreuzen
      oder unvorhergesehenes passieren. Solche Sonderfälle zu respektieren sind nicht nur Einbahnstraßen von Dom zur Sub !"

      ?[/quote]





      Ich merke gerade, das ich mich da nicht klar genug ausgedrückt habe, mir geht es bei dem "Für mich bzw meinen devoten Teil ist dann in dem Moment schlimm, weil mein Herr sich dann eben nicht meldet" um vorher klar abgemachte und kommunizierte Vereinbarungen.
      Als Beispiel: Wir telefonieren am Montag Abend das nächste mal
      Und dann kommt nix.
      Wie gesagt, bei einem oder zwei Mal ist das nicht schlimm. Es passiert, jeder hat ein Privatleben und andere Verpflichtungen.

      Trotzdem finde ich es in so einem Fall, auch wenn dann die Fußballfreunde vor der Tür stehen oder ein unerwarteter Anruf kommt einfach fair, respektvoll, anständig, verantwortungsbewusst die Freunde eine halbe Minute stehen zu lassen um Bescheid zu sagen. Oder nach dem Telefonat dann noch schnell eine Nachricht zu schreiben, das es eben gerade nicht ging.

      Ja, ich bin sub. Ja, mein Herr darf innerhalb meiner Grenzen und Tabus definitiv alles machen. Je mehr Vertrauen von meiner Seite aus da ist, desto mehr kann er "tun und lassen was er will", ohne das ich viel hinterfrage oder unsicher werde.
      Trotzdem finde ich, das respektvolles, anständiges Verhalten keine Einbahnstraße von sub zu Dom ist.

      Aber ich werde das jetzt definitiv auch so als "mein Bedürfnis" kommunizieren, auch wenn ich das eigentlich immer für selbstverständlich gehalten habe.

      Obwohl, das Mann/Dom mit meinem Kind klar kommen muß, falls mehr als eine Spielbeziehung (an den Umgangswochenenden) draus werden soll sage ich mittlerweile auch immer extra. Das scheint auch nicht jedem Mann/Dom so klar zu sein.
      Man soll nicht immer nur auf das Äußere achten. Salz schaut auch aus wie Zucker. Deshalb immer erst anlecken. :D

      Curious Kate schrieb:

      @Tocken1978

      Wie kommt man von dem

      "
      Für mich bzw meinen devoten Teil ist dann in dem Moment schlimm, weil mein Herr sich dann eben nicht meldet, manche haben sich dann auch tagelang nicht gemeldet, auch auf meine Nachfrage hin. Oder das versprochen Treffen wurde öfter abgesagt/verschoben, oft eben auch erst kurz davor. (Einmal ist kein Thema, aber ab dem 2. Mal find ich es dann doof)"

      Auf das:

      " Da wir solche Fälle schon so manches mal im Forum hatten: Sofern Dom
      klar Kommuniziert ich bin XY nicht erreichbar, meint das ein Dom auch.
      Dennoch gibt es immer wieder Subs
      die glauben das ein Dom keine Verpflichtungen in seinem Leben hat.
      Ebenso kann, sofern man nicht zusammen wohnt auch bei einem Dom mal
      unangekündigter Besuch aufkreuzen
      oder unvorhergesehenes passieren. Solche Sonderfälle zu respektieren sind nicht nur Einbahnstraßen von Dom zur Sub !"

      ?[/quote]
      @Curious Kate

      genau so wie es dran steht. Hier gab es schon Fälle wo der Dom explizit Sub davon in Kenntnis gesetzt hat
      einen Tag vorher, dass er am besagtem Tage keine Zeit hat. Sub nichts besseres zu tun hatte als Dom am besagten
      Tage anzurufen und sich dann hier im Forum auch noch darüber zu beschweren das Dom nicht erreichbar war. :facepalm:

      Desweiteren vergessen manche auch gerne das je nach Sozialem Umfeld ein Telefonat mit BDSM Bezug
      ein Zwangsouting nach sich ziehen könnte. Bei dem Satz musste ich schmunzeln:

      Zora_79 schrieb:

      Trotzdem finde ich es in so einem Fall, auch wenn dann die Fußballfreunde vor der Tür stehen oder ein unerwarteter Anruf kommt einfach fair, respektvoll, anständig, verantwortungsbewusst die Freunde eine halbe Minute stehen zu lassen um Bescheid zu sagen. Oder nach dem Telefonat dann noch schnell eine Nachricht zu schreiben, das es eben gerade nicht ging.
      Kann man so sehen. Ich möchte mal die Subs erleben wenn so ein Anruf zur Arbeitszeit eintrifft. Oh Chef ich lasse sie mal eben stehen ... :pillepalle:
      Ich finde es fair, respektvoll, anständig einer anderen Person kein Zwangsouting aufs Auge zu drücken.
      Ich finde es sogar fair das ein Dom sich von seiner Sub nicht vorschreiben zu lassen hat wann wie und wo er etwas macht sofern das innerhalb des Rahmens konform geht.
      Was ist Topping from the Bottom?


      Zora_79 schrieb:

      Obwohl, das Mann/Dom mit meinem Kind klar kommen muß, falls mehr als eine Spielbeziehung (an den Umgangswochenenden) draus werden soll sage ich mittlerweile auch immer extra. Das scheint auch nicht jedem Mann/Dom so klar zu sein.
      Das ist eine Schwierigkeit die alle alleinerziehenden haben. Macht es deswegen aber nicht unmöglich. Ich habe ganz bewusst mit meiner Sub damals Zeiten ausgemacht zu denen telefoniert wurde.
      Aber selbst dort war der Respekt vor Sonderfällen vorhanden. Da diese nunmal nicht Planbar sind.
      Ich hörte Sie sagen, die Macht ist mit dir !
      @Tocken1978
      Zum einen ging es in dem Ausgangspost darum, dass sich der Dom dann tagelang nicht meldet. Wenn Dom nach einem Spiel keine Zeit hat sich zu kümmern dann ist es vielleicht der falsche Zeitpunkt für ein Spiel.

      Was das Melden generell betrifft, die Minute um keine Zeit zu signalisieren und zu sagen wann Zeit ist hat man immer, dazu muss man nicht Tage brauchen.

      Alternativ kann man natürlich auch versuchen das schön zu singen. Mit total busy, das Leben halt oder what ever.

      Mir geht es nicht um ein Allzeitbereit aber in gewissen Situationen muss eine Verlässlichkeit vorhanden sein. Umgekehrt natürlich auch die Akzeptanz, dass es Zeiten gibt, wo eine ad hoc Kommunikation nicht möglich ist. Das jemand einen ganzen Tag keinen Moment findet schnell zu sagen jetzt gerade schlecht aber dann … geht es halte ich für ein Gerücht.
      Schweigsamkeit ist der Text, der meistens falsch gelesen wird.

      Willy Meurer
      Ich denke wenn man will findet man Wege zur Kommunikation, da brauchen wir wohl gar nicht lange diskutieren. Nur ob die Doms sich zu wenig gemeldet haben oder Sub ein zu hohes Bedürfnis an Kommunikation hatte, dass kann, denke ich, schwer bewertet werden.

      Letztlich ist es auch egal, denn ändern kann man lediglich das eigene Verhalten und nicht das des Gegenübers. Wenn sich dieses Problem 2 Jahre mit unterschiedlichen Herren hinzieht und für Abstürze sorgt, dann muss man das eigene Verhalten reflektieren.
      Denn letztlich geht es darum sich selber zu schützen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Callimorpha ()

      Zora_79 schrieb:

      Weil ich in der "Phase" dann eben nachfrage was los ist und teilweise diese Versprechungen wirklich einfordere kommt dann immer wieder mal das Wort Wunschzettelsub, oder auch das ich gar nicht devot bin usw.
      ah ja, so eine gequirtle scheisse, da wäre ich dann weg aber sowas von schnell, denn wer soetwwas sagt nur weil ein anderer mensch zuverlässigkeit wünscht , weiss nicht was verantwortung ist bzw ist das kein dominantes verhalten iin meinen Augen

      Curious Kate schrieb:

      " Da wir solche Fälle schon so manches mal im Forum hatten: Sofern Dom
      klar Kommuniziert ich bin XY nicht erreichbar, meint das ein Dom auch.
      Dennoch gibt es immer wieder Subs
      die glauben das ein Dom keine Verpflichtungen in seinem Leben hat.
      Ebenso kann, sofern man nicht zusammen wohnt auch bei einem Dom mal
      unangekündigter Besuch aufkreuzen
      oder unvorhergesehenes passieren. Solche Sonderfälle zu respektieren sind nicht nur Einbahnstraßen von Dom zur Sub !"
      das ist eine sache , klar zu sagen ich kann von dann bis dann nicht aber ich habe aus dem Beitrag von @Zora nicht rausgelesen , dass es vorher gesat wurde sondern er sich einfach nicht meldet, Verabredungen kurzfristig absagt ect.

      man sollte sich mal überlegen , dass man wenn man absagt mittelbar über die zeit eines anderen bestimmt, ihm was aufzwingt

      und auch wenn etwas unvorhergeseheenes passiert, krankheit , besuch ect sollte es im heutigen medienzeitalter keine hürde sein , eine kurze antwort zu geben, wenn nichts kommt ist das in meinen augen eine nicht wertschätzung der anderen Person,....