100 Tage täglich Sex bzw. BDSM?

      100 Tage täglich Sex bzw. BDSM?

      Lasset die Schalmeien erklingen - mein erster Thread! :)

      Ich möchte Euch gerne mal nach Euren Erfahrungen bzw. Meinungen zu dem Konzept "100 Tage 100 mal Sex / BDSM" befragen .
      Meine Süße und ich haben es vor einigen Jahren mehr aus Jux einmal ausprobiert und die Resultate waren dermaßen positiv für die Beziehung - das wir ( im großen Ganzen - Ausnahmen wg. Erkrankungen oder Zeitmangel gibt es natürlich auch mal!) dabei geblieben sind. Um es konkret zu sagen, haben wir seit über 10 Jahren eigentlich täglich eine Session mit Sex (der DS-Anteil ist immer dabei, der SM-Anteil variiert). Und ehe jetzt jemand meint " Oh Gott, die arme Sub! " - ich kann Euch beruhigen: Sie ist bei uns die erste, die sich " beschwert ", wenn wir mal nicht spielen können. Phasen der Lustlosigkeit, die ja wohl häufig in Langzeitbeziehungen auftreten können (wir sind schon fast 20Jahre beieinander!), haben wir mit dem "Programm 100 x 100" einfach effektiv beseitigen können!
      Also stillt mal meine diesbezügliche Neugier: Schon mal versucht? Was sind Eure Erfahrungen?
      Ich habe keine Erfahrung mit diesem Konzept, mit täglich BDSM, da wir nicht zusammen wohnen.
      Wir haben, egal wo und wie lange, jeden Tag BDSM. Egal ob wir körperlich zusammen oder getrennt sind.
      Das Konzept klingt für mich für mich höher,weiter,schneller...
      Damit könnte ich mich nicht so richtig anfreunden...
      Das Leben ist kein Ponyhof. Aber geritten wird trotzdem !
      :gruebel: Warum nur einmal am Tag? :pardon:

      Aber ja, der Plan sich zu verabreden 100x100 umzusetzen ist gut.....ich glaube daran das jeder Plan "gut" ist, einem Problem zu begegnen.
      Man setzt sich damit auseinander, findet Wege und geht diese, es könnte ja auch 3x3 eine gute Option sein, jeden dritten Tag 3x sex/bdsm :yes:

      Wichtig ist das Durchhaltevermögen :facepalm: sorry Standhaftigkeit :fie: sorry Ausdauer...... :icon_lol:

      Festhalten an dem Plan an sich....egal um welchen es sich handelt ob es nun das tägliche fitnessprogramm, sprachen-lernen oder sonst etwas ist.

      Ich glaube fest daran das es für alles mehrere Lösungen gibt, mehrere verschiedene Programme um etwas zu begegnen, selbst wenn etwas unorthodox erscheint macht es Sinn es anzusprechen, denn daraus ergibt sich beim Gegenüber vielleicht noch ein gänzlich neuer Weg, der vorher nicht da war.

      (Ich hoffe man verzeiht mir den Humor, hab nen clown verschluckt :fegen: ) mfg Talon
      :dance:

      Majasdom schrieb:

      Ich habe keine Erfahrung mit diesem Konzept, mit täglich BDSM, da wir nicht zusammen wohnen.
      Wir haben, egal wo und wie lange, jeden Tag BDSM. Egal ob wir körperlich zusammen oder getrennt sind.
      Das Konzept klingt für mich für mich höher,weiter,schneller...
      Damit könnte ich mich nicht so richtig anfreunden...
      Genau um "höher,weiter,schneller... geht es dabei nicht. Sondern eher darum, ganz bewusst den störenden Einfluss des Alltags auf die eigene Sexualität (Kinder, keine Zeit, zu müde, zu viel Arbeit...you name it) zu überwinden, den Körper "Fit for Fun" zu halten (meine Frau und ich haben fünf Kinder - aber keine Beckenbodenprobleme bei ihr, keine Prostataprobleme bei mir, sie hat nach einem halben Jahr die Fähigkeit zu multiplen Orgasmen entwickelt und nach einem Jahr die zum Squirten,..usw.) , ein Mindset zu schaffen, in dem Sex so zum Tag gehört, wie essen und schlafen. Und das wird einem doch auch selten zu viel, oder? :saint:
      Hmmm...so ganz verstehe ich das nicht, bzw. ich verstehe die Notwendigkeit hinter dem Konzept nicht. Sexualität und auch das Ausleben von meinem Sadismus und von Dominanz gehören zu mir, zu meiner Person, da habe ich das Grundbedürfnis es auszuleben. Von daher habe ich mir genauso wie bei Essen, Trinken, Schlafen nie Gedanken darüber gemacht, es zu "regulieren, reglementieren".
      Es ist einfach vorhanden :D

      Gedanken macht man sich doch eigentlich erst dann, wenn irgendetwas, zu wenig oder zu viel wird. So wie bei Essen, Trinken, Schlafen auch.oder?
      Um es nicht unter jeden Beitrag schreiben zu müssen. Zwischen mir und den Meinen herrscht Einvernehmen und ich werde niemanden gegen seinen Willen, misshandeln, der Freiheit berauben oder sonst irgendwie Schaden zufügen.
      Ich kann das Konzept ganz gut nachvollziehen, da ich dazu neige enorm verkopft zu werden in einer Beziehung. Feste Regeln, Verabredungen, Abläufe etc helfen mir den Kopf abzuschalten und wieder mehr ins Fühlen, ins Machen, in Beziehung zu kommen. Warum also nicht auch dann, wenn die Sexualität im Alltag einzuschlafen droht? Hab es so nie probiert, aber ich stelle es mir durchaus praktikabel vor.

      Annimax schrieb:

      :gruebel: Irgendwie käme mir das dann an zu vollen Tagen nach: "oh,Mist, Du hast auch noch diesen Sextermin" vor
      Ja, kam mir auch grad in den Sinn
      Man hat seine tägliche To-Do-Liste im Kopf

      -Team mit den Kollegen
      -Termin mit dem Klienten X
      -Einkaufen
      -Kochen
      -Sextermin
      -Oma anrufen

      Kann mir vorstellen, dass es schnell zum Pflichttermin zum Abhaken wird
      Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein
      Friedrich Nietzsche

      Annimax schrieb:

      "oh,Mist, Du hast auch noch diesen Sextermin"
      Haha... :lol: - der ist gut!
      Aber nein - so ist es nicht. Eher so: " Nach dem ganzen Schwachsinn heute: Endlich Spielzeit! :dance: "
      Und wie gesagt: Wenn es wirklich mal nicht klappt, ist es weniger ein Problem, als wenn man sich auf DEN SAMSTAG!!(or what ever) gefreut hat und dann fällt die Qualitytime aus.
      Ich finde es halt echt beeindruckend, das für 100 Tage straight durchzuziehen. Bei mir ist es wirklich so, dass sich bestimmte Stellen schon nach ner Handvoll Tagen intensiven Gebrauchs wund anfühlen und wirklich ne kleine Pause brauchen. Dazu kommt, dass ich einen recht starken Bartwuchs mit recht harten Stoppeln habe, sodass sich meiner Kleinen zwei, drei Tage nach so einem Spielwochenende recht zuverlässig "das Gesicht abpellt". So einen Marathon über gut drei Monate stelle ich mir deshalb ziemlich selbstzerstörerisch vor. :gruebel: :fie:

      Ganz grundsätzlich ist Sex für mich aber halt auch nur eine unter vielen Sachen, die mir Spaß machen. An einem Trag bekommt das Eine den Vorrang, an einem anderen Tag das Andere.
      Das allein lernte ich bisher, daß dem Menschen sein Bösestes nötig ist zu seinem Besten.
      Kann ich gut nachvollziehen. Wir haben seit dem Sommer etwas ähnliches am laufen. Aber wöchentlich.

      Unser Intimleben ist die letzten Jahre so sehr eingeschlafen, das wir im Sommer mal eine „Revision“ vorgenommen haben. Da ging manchmal wochenlang gar nichts. Unlust, Zeit, Stress, Müde, kein Bock ….

      Wir haben uns dann, angeregt durch das www, ein „Spiel“ ausgedacht. Jeder hatte eine Woche Zeit verschiedene Intime und sexuelle Aktionen, oder Sachen die darauf hinaus laufen, zusammen zu schreiben. Im Anschluss haben wir dann beide Sachen nebeneinander gelegt, doppeltes raus gestrichen, so wie auch Dinge die für mindestens einen von uns nicht ok sind.

      Mai kamen wir auf etwa 40-45 Sachen. Daraus haben wir dann Karten gemacht. Da jeder die gleichen „Aktionen“ haben sollte, haben wir es also doppelt gemacht und kommen so auf 80-90 Karten.

      Im wöchentlichen Wechsel spielt jeder eine Karte. Das was drauf steht wird dann umgesetzt. Es gibt Karten die man spontan spielen kann, Karten welche die ganze Woche gelten etc.

      So das wir uns mindestens ein Mal die Woche auf sexueller Ebene miteinander beschäftigen „müssen“.

      wer vergisst eine Karte zu spielen, der erhält vom anderen in der folge Woche eine Strafe. Ausnahme ist Krankheit. Dann wird geschoben.

      Jetzt kam dann BDSM dazwischen, was sich irgendwie auch erst mit Start des Spiels anfing zu entwickeln. Es gibt aber einige Karten die mit unserer Konstellation nicht Matchen. So gibt es die Vereinbarung das Karte über BDSM steht, falls erforderlich. Da wir das Spiel gerne beibehalten möchten. Und bei 80-90 Karten haben wir noch einige Zeit zu spielen.

      Damit hat sie mich vergangene Woche auch gleich schön komprimiert. Sie hat vergessen eine Aufgabe zu erfüllen. Ich merkte es als sie gerade Karten raus gesucht hat. Statt zu warten habe ich ihr aber direkt gesagt das sie sich zur Strafe direkt ausziehen darf.
      Zufällig hatte sie gerade, obwohl sie eigentlich eine andere Karte spielen wollte, ihre „ausziehen, sofort!“ Karte in der Hand und gab sie mir prompt.
      So kann es dann auch gehen.

      Seit dem Sommer hat sich, auch durch BDSM bei uns eh einiges geändert. Aber auch in Zusammenhang mit dem Spiel tut uns das ganze sehr gut. Auch unserer Beziehung.
      Interessant aber ich bin da eher bei Anne, so ein sexueller Pflichttermin .... öhm nö. Dann wenn man(n) Lust hat oder beide, fein aber so nach Kalender, nein eher nicht.

      Sir von A schrieb:


      Genau um "höher,weiter,schneller... geht es dabei nicht. Sondern eher darum, ganz bewusst den störenden Einfluss des Alltags auf die eigene Sexualität (Kinder, keine Zeit, zu müde, zu viel Arbeit...you name it) zu überwinden, den Körper "Fit for Fun" zu halten (meine Frau und ich haben fünf Kinder - aber keine Beckenbodenprobleme bei ihr, keine Prostataprobleme bei mir, sie hat nach einem halben Jahr die Fähigkeit zu multiplen Orgasmen entwickelt und nach einem Jahr die zum Squirten,..usw.) , ein Mindset zu schaffen, in dem Sex so zum Tag gehört, wie essen und schlafen. Und das wird einem doch auch selten zu viel, oder? :saint:
      Doch es gäbe bei mir sicher Tage an denen mir das zuviel wäre. Ich plane mein Sexleben nicht, ich lebe es einfach. D/s gehört zu meinem Leben dazu, das läuft wenn Du so willst genauso wie essen und trinken, tue ich ja auch nicht ohne Hunger oder Durst oder um Gelüste zu befriedigen, zumindest recht selten.
      Und es kann auch erfüllend sein ohne sexuell zu sein.

      Sir von A schrieb:

      Haha... :lol: - der ist gut!Aber nein - so ist es nicht. Eher so: " Nach dem ganzen Schwachsinn heute: Endlich Spielzeit! :dance: "
      Und wie gesagt: Wenn es wirklich mal nicht klappt, ist es weniger ein Problem, als wenn man sich auf DEN SAMSTAG!!(or what ever) gefreut hat und dann fällt die Qualitytime aus.
      Ja eben auch der Samstag wäre Planung ... warum sollte ich das vorher planen und nicht einfach leben.
      Ich bin mir sicher, dass es Dir und Deiner Holden das erwünschte gibt, meines wäre es nicht. Vielleicht bin ich da in meiner frei zur Verfügung stehenden Zeit auch einfach zu spontan. Kurz ich finde das anstrengend, nicht den Sex aber die Terminierung.
      Schweigsamkeit ist der Text, der meistens falsch gelesen wird.

      Willy Meurer
      Mein Exmann kam mit dem Plan auch mal um die Ecke. Er hatte das in irgendeinem Onlineartikel gelesen.

      Ich war etwas skeptisch, ließ mich dann aber darauf ein. Ich wies ihn darauf hin, dass er das dann allerdings auch aktiv umsetzen bzw durchsetzen müsste.
      (Das hätte mir tatsächlich ein Stück weit in die Hände gespielt )
      Anfangs war das auch ganz spannend. Mal ein kleiner Quicky im Bad oder ne Runde bevor unsere Tochter aus der Schule kommt. Da wir beide durch die Arbeit selten zur selben Zeit zu Hause waren, musste das halt immer so zwischengeschoben werden. (Schönes Wortspiel)
      Nun das Ende vom Lied: Nach ca einer Woche war es ihm zu anstrengend und als dann meine Periode kam, war es ganz vorbei und wurde zu den Akten gelegt.
      Am Ende sind wir alle gleich...
      Das Thema ging mir nicht aus dem Kopf. :D
      Beim ersten durchlesen, schüttelte ich nur den Kopf und konnte es nicht nachvollziehen, wie ich auch schrieb.
      Es mag für einige Paare eine Möglichkeit sein, gerade dann wenn der Alltag sehr präsent ist.

      Wenn ich auf meine Beziehung schaue, dann habe ich einige Vorteile, keine Arbeit die dazwischen funkt, keine Kinder, keinen anderen "Balast".
      Wir führen eine H/s-Beziehung also kann ich sowieso immer wann ich will, wie ich will :D
      Für mich ergäbe sich aus einer solchen Vereinbarung lediglich eine Pflicht 8)
      Ich müsste also täglich....was auch immer.
      Das widerspricht meiner Form wir ich eine HS-Beziehung leben will.
      Damit würde ich lediglich Rechte an die Meine abgeben und mich unter Zwang setzen, den ich jetzt nicht habe.

      Wobei ich mir vorstellen kann, dass es Beziehungskonstellationen gibt, wo es eine Bereicherung sein kann. Auf einer ähnlichen Basis läuft ja auch das Maintenance Spankin.
      Um es nicht unter jeden Beitrag schreiben zu müssen. Zwischen mir und den Meinen herrscht Einvernehmen und ich werde niemanden gegen seinen Willen, misshandeln, der Freiheit berauben oder sonst irgendwie Schaden zufügen.

      Anfuehrungszeichen schrieb:

      Männer, bin ich hier echt der einzige, der Zweifel hat, ob er 100 Tage am Stück überhaupt schaffen würde, was die Potenz angeht? :P
      Ich glaube ja @Anfuehrungszeichen :pardon:


      Mir persönlich wäre es zu viel. Vorallem auch, wenn denn mal die Menstruation kommt, wäre ein absoluter NoGo Punkt erreicht.

      Aber eine reizvolle Vorstellung.
      Schau mich doch in diesem Ton an........ :love: