Lautes Geschrei/kreischen

      Ich hab mal so drüber nachgedacht, aber... Ich gehöre wohl auch eher zu der leisen Fraktion, das heißt aber nicht das ich auf den Knebel verzichten möchte, das ist ja eh ein besonderes Gefühl. Großes Geschrei oder der gleichen gibt es bei mir nicht, evtl kullert mal ein Tränchen lautlos über die Wange aber wirklich, Jammern, Wimmern , gar Schreien oder Fluchen ist bei mir nicht auf dem Programmzettel. Ich ertrage es schließlich gern und freue mich wenn Mylord stolz ist über das was ich ertragen habe.
      Ich schulde meinen Träumen noch ein Leben! Du auch?
      @Cheshire

      Bist du leise, weil du es einfach bist oder weil dein Herr darauf steht? Oder beides?
      Ist es eine bewusste Entscheidung von dir leise zu sein?

      Ich kann das nämlich nicht. Ich schreie und jammere schon ziemlich schnell. Ich hab zwar schon versucht leise zu sein aber das gelingt mir nicht. Mein Körper macht dann was er will.
      Ich bin im Alltag eine ruhige zurückhaltende, leise Person. Bei Schmerz das genaue Gegenteil.
      Da kamen natürlich oft Gedanken, wie "bin ich denn überhaupt maso?", "wie kann man maso sein, wenn man Angst hat vor Schmerzen?", "wie kann man maso sein, wenn man das so furchtbar findet?" ..
      Ich finde es furchtbar, will es aber.
      Wobei das schon etwas komplizierter ist... vl erkläre ich das mal ausführlicher im Blog.

      Finds aber wie gesagt, faszinierend, dass man das bewusst steuern kann, leise zu sein.
      "There is no god in Desperation."
      @Rollenspielerin

      Also ich kann Dir sagen, dass es keine Anordnung Mylords ist, das ich leise sein soll/muss. Ich bin es eben, warum genau, hm keine Ahnung, weil es mir selbst nichts gibt vielleicht, ich jeden Schlag eher in mich aufsauge, wie gesagt, wenn es zu dolle wird, was ja durchaus auch mal passieren kann, äußere ich das eher mit mit der Faust auf den Tisch/gegen die Wand zu schlagen oder wenn möglich mit dem Fuß aufzustampfen, durchaus gibt es auch mal ein scharfes einatmen durch die Zähne. Aber eben kein lautes wimmern, oder Schreien, dann eher ein Uhhhh oder ihhhhh in recht angemessener Lautstärke.
      Auch der Vorfall mit dem Tränen kullern ereignete sich bei unserer letzten Session lautlos, so zumindest für meine Begriffe. Es liefen ein paar kleine Tränen über die Wangen, ohne groß etwas anderes dazu. Dennoch hat Mylord es deutlich registriert.
      Ich schulde meinen Träumen noch ein Leben! Du auch?
      Leise sein ist essenziell für mich. Still wegatmen und ertragen. Laut zu geben beschämt mich zutiefst.
      Der Meine schätzt diese Hingabe des Hinhaltens, ohne körperlichen masochismus. Gedanklich brauche ich diese Züchtigungen auch…nun ja, schwierig.

      Subs, die laut sind habe ich bereits erleben dürfen. Und wenn ich merke, dass es zu deren „Spiel“ gehört, irritiert es mich.
      Laute, die ich als natürlich empfinde, verstören mich nicht so. Doch werten kann ich darüber nicht, nur beobachten…
      Ich denke, also spinne ich.
      Ich bin von Natur aus bei egal was im sexuellen Bereich still. Selbst stöhnen vor Lust habe ich mir sehr lange sehr mühsam antrainiert, da das so ein gesellschaftlich normales Verhalten ist. Heute ist das so antrainiert, dass ich es auch kaum noch anders kann. Selbst wenn ich mir manchmal wünsche ich könnte es einfach lassen, weil das mehr "ich" wäre.

      Im SM greift da auch dieses Training, solange es Lust bereitet reagiere ich. Wenn es den Lust Bereich verlässt, bin ich ganz still.

      Wenn es mal wirklich weh tut, weil der Schlag zuuuuu stark war oder eine doofe Stelle getroffen hat, dann entkommt mir mal ein "Aua". Das war es aber auch.

      Schreien oder kreischen kann ich mir für mich absolut nicht vorstellen.
      Kreativität ist Intelligenz die Spaß hat *Albert Einstein
      Ich bin zwar kein Sadist und auch nicht sonderlich masochistisch... :yes: aber ich geb trotzdem mal meinen unqualifizierten Senf dazu :engel:

      Ich gehöre auch eher zur stilleren/leisen Fraktion. Lautes Geschrei oder Gekreische ist mir persönlich daher fremd. Ein lauteres "autsch" oder "au" kann mir aber durchaus auch mal entweichen. Jemand der aus "lauten" Tönen sein Vergnügen zieht hätte daher also eher weniger Freude mit mir :pardon:

      Unabhängig davon, dass es mir schlicht nicht entspricht, hätte ich auch Sorge meine Nachbarn damit zu belästigen.
      Mal als Anekdote dazu: Ich habe mal in einer Wohnanlage gewohnt, wo eine Dame regelmäßig ihrem Vergnügen in einer solchen Lautstärke freien Lauf gelassen hat, dass die ganze Wohnanlage mithören konnte und das ließ einen nicht immer nur Blümchensex vermuten ;)

      Das muss man dann echt nicht aufgezwungen bekommen.
      Optimismus heißt rückwärts sumsi mit po :yes: :saint:

      "Wir sind dort frei, wo Wir ganz wir selbst sein dürfen." R.Bloch
      Hallo.
      Vielleicht kann ich die Diskussion mal mit einem Experiment bereichern, das ich gestern durchgeführt habe: Geschrei auf Befehl! Ich wollte mal wissen, wie sich das so anhört.

      Ich wusste, dass Subbie es schwer fallen wird, denn normalerweise kommen nicht viele Töne, sondern langsame Reaktionen wie Atmen, Tränen, leises Jammern, höchstens gelegentlich mal ein plötzliches Aua.

      Die Versuchsanordnung: Subbie schön fest am Balken fixiert, nackt, Augen verbunden. Kassettenrekorder mit Mikrofon zur Dokumentation (ja, sowas Altmodisches haben wir noch)
      Das Material: diverse Schlagwerkzeuge, Gabel, Kneifzange, Picknickspiesse, TENS mit Klammern und Pads, meine Hände.
      Die Aufgabe: Subbie soll schreien, kreischen, jammern so laut es geht, und auch verbal heftig was von sich geben. Ausdrückliche Aufforderung war, kein kurzer Ausruf, sondern andauerndes Geschrei. (Wir haben keine Nachbarn, also kein Grund zur Zurückhaltung)
      Die Durchführung: kratzen, kneifen, kneten, schlagen, stechen, elektrische Impulse. Alles ohne Verletzungen, aber heftig und schnell aufeinander folgend.
      Das Ergebnis: hat mich überrascht! Mir hat es gefallen, aber es war eher die gespielte Foltersituation als das laute Geschrei. Als Spiel fand ich es mal ganz nett, aber regelmässig wollte ich das nicht ertragen müssen. Für Subbie war es eine gewaltige Überwindung und es ging nur, weil ich es so wollte. Es war also gespielt.
      Wir haben uns das alles hinterher auf dem Tonband angehört – und ordentlich darüber gelacht, besonders über die verschiedenen Tonlagen und Laute. Die Beschimpfungen und Ausdrücke aus Subbies Mund waren auch ganz unterhaltsam.

      Zusammenfassung: Nein. Letztlich ist lautes Geschrei nichts für uns beide.
      Ich finde laute Schreie aus drei Gründen interessant:
      1. Es ist ein Leistungsnachweis dafür, dass die "Treatments" des Sadisten funktionieren und ein Kompliment für die Qualität des Spiels.Besonders bei gemischten Lustschmerz/Lust/Überreizungsspielen ist es für mich sehr befriedigend, wenn die Art des Schreiens sich verändert, je mehr Sub überreizt ist und loslassen kann.
      2. Ist es auch ein Indikator dafür, wie viel Schmerz oder Lust Sub grade fühlt und wie weit Dom im Spiel noch gehen kann.
      3. Findet es ein anarchistischer Teil von mir spaßig sagen zu können: "Wenn ich Sex habe oder spiele, bekommt es meine ganze Nachbarschaft mit." Vorausgesetzt, kein Mieter neben/über/unter dir beschwert sich.
      "Manchmal ist etwas nicht präsent, weil es grade verschwunden ist und manchmal, weil es auf den richtigen Moment zur Wiederkehr wartet. So ist es in der Musik und so ist es im Leben." - Richard Morgan, Dizzy Czango in den Mund geschrieben
      Benötige eine klare Ansage was der Herr wünscht: Schreien oder Schweigen :D
      Beides kann durchaus innerhalb eines Spiels zum Einsatz kommen.
      Da Cobra u. a. ein Reaktionsfetischist ist, aber auch Stille meinerseits zu schätzen weiß,
      ist beides willkommen.
      Und wenn es mal mit der Stille nicht so gut funktioniert, wird mir Hilfe in Form eines Knebels zuteil. :D

      Lustschreie haben einfach etwas befreiendes :yes: :D
      Einmal kurz nicht nachgedacht... Zack: glücklich

      Kat1384 schrieb:

      Benötige eine klare Ansage was der Herr wünscht: Schreien oder Schweigen
      Hm,... ich stelle mir das gerade vor: Schreien auf Befehl.

      Ich: Heute will ich mal, dass du schreist.
      Subbie: Strengt sich an, aber es passt einfach nicht, es wirkt gespielt.
      Ich: Lege einen Zahn zu. Du sollst das nicht spielen!
      Subbie: Schreit lauter, aber es ist einfach nicht echt.
      Ich: Fange an zu lachen.
      Subbie: Lacht auch.

      Ich: Pause.
      Subbie: Pause.
      Ich: Mache weiter. Noch ein Zahn mehr.
      Subbie: Leidet schweigend.

      Befehl nicht ausgeführt. Und jetzt?

      ramira schrieb:

      Kat1384 schrieb:

      Benötige eine klare Ansage was der Herr wünscht: Schreien oder Schweigen :D
      Hm,... ich stelle mir das gerade vor: Schreien auf Befehl.Befehl nicht ausgeführt. Und jetzt?
      Punkt 1: Bitte das Breitgrinse Emoji (dieses :D ) beim zitieren nicht vergessen. Bin so nett und füge es fast schweigend hinzu.
      Punkt 2: Falsche Vorstellung.
      Punkt 3: Und jetzt? Das üben wir jetzt nochmals. Das geht noch besser.

      Und auch hier nochmals ein :D hinfügen.
      Einmal kurz nicht nachgedacht... Zack: glücklich
      Ich mag es nicht laut und ich war auch noch nie sonderlich laut.
      Gekreische würde mich praktisch sofort nerven.
      Und ich selbst würde mir beim angeordneten Kreischen lächerlich vorkommen, wie eine von diesen Zeichentrickdamen, die wegen einer Maus auf einen Hocker springen und kreischen.
      Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein
      Friedrich Nietzsche

      Neu

      „Die Meine“ gehört wohl eher zu den Ruhigen, leises jammern, stilles ins Kissen weinen und heftiges „wegatmen“ -> Ja.

      Einen Knebel verwenden wir nur aus symbolischen Gründen.

      Aber wenn ich sie kreischen hören möchte, brauche ich sie nur in Oberschenkel oder den Po zu beißen
      und schon kann ich die Länge des Gekreisches sekundengenau steuern. ^^
      drei der vielen Flächen eines geschliffenen Edelsteins
      „meine Heilige“ – „mein Weib“ – „meine Hure“ -- drei Fassetten ein und derselben Frau