Bestrafung für die Sub wenn sie nicht auf sich achtet

    Meiner Meinung nach gilt es mal herauszufinden warum sie denn zu wenig isst oder trinkt. Ausserdem stellt sich doch auch die Frage: was ist zu wenig? Es braucht ja nicht jeder Mensch gleich viel Nahrung. Klar, es sollte ein gesundes Mass sein. Dann denke ich auch, dass dies eher mit Regeln und Unterstützung als mit Strafen angegangen werden sollte. Ein Essensplan vielleicht :pardon:
    Wenn Sub dauerhaft zu wenig isst und es sich dabei um eine Essstörung handelt, dann ist D/s kein Mittel, das in den Griff zu bekommen.
    Ob es sich zB um eine Magersucht handelt, kann nur die Threaderstellerin wissen.
    Sollte es aber so sein, ist dem mittels Strafen im Machtgefälle nicht beizukommen.
    Es ist eine Sucht. Selbst unter Therapeutischer Behandlung schafft man nur eine Heilungsquote von etwa 50%

    Falls es nicht krankhaft ist helfen vielleicht exakte Vorgaben, wie zB ein Essensplan, der dann abgehakt werden muss oder mit Fotos belegt werden muss, damit Sub nicht vergisst zu essen oder zu trinken.
    Wobei keineswegs jeder Mensch 3l am Tag trinken muss. Man sollte also schon genau aufpassen, wie man die Grenzen von zu wenig festlegt.
    Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein
    Friedrich Nietzsche
    Ich denke, eine Art Ernährungsprotokoll, dass sie jeden Abend dir per Mail schicken sollte, wäre vielleicht etwas. Vielleicht ergibt sich daraus, woran es hapert.
    Wenn das nicht jeden Abend geschickt wird, kannst du ihr ja jedesmal einen Strafpunkt notieren.
    Vielleicht wäre das ja etwas, damit sie mehr auf sich achtgibt.
    Du spielst auf mir mit Meisterhand. Sämtliche Saiten berührst du auf dem Instrument meiner Seele und bringst ein Lied hervor, das alles bewegt und alles verzaubert!




    Irina Rauthmann, deutsche Aphoristikerin und Lyrikerin
    Also, ich habe das umgedrehte Problem, ich muss abnehmen. Wir haben Regeln aufgestellt, die bei nicht Beachtung Strafen zur Folge haben. Allerdings reden wir intensiv darüber, warum etwas nicht geklappt hat und versuchen alternative Verhaltensweisen zu entwickeln.
    Der Wunsch danach ging von mir aus und ich denke, dass das extrem wichtig ist. Wenn ich das aufgezwungen bekommen hätte, würde ich wahrscheinlich dicht machen.
    So viel zum Thema ob es Strafen geben sollte.
    Die Frage war ja, welche Strafen man geben kann. Das ist wiederum davon abhängig, was denn als Strafe empfunden wird. Bei mir sind es körperliche Strafen wie Schläge, Knebel tragen über längere Zeit oder eingesperrt werden (bittet bewertet diese Strafen jetzt nicht, das ist unsere Art damit umzugehen und passt für uns, ausreichend diskutiert, von beiden als richtig befunden)

    Nicht direkt eine Strafe, sondern eher eine Aufgabe, ist, dass ich über mein falsches Essverhalten schreiben muss, wann, was, warum. Das dient dann als Grundlage für spätere Gespräche. Ohne diese Gespräche würde das ganze für mich keinen Sinn machen, weil ich die Gründe für mein Verhalten finden und verstehen muss, um nachhaltig etwas zu ändern.
    meine Tipps: mache Dir stündlich eine Erinnerung ins Handy und stelle Dir eine Wasserflasche ins Sichtfeld, so dass Du immer wieder getriggert wirst, was zu trinken. Wenn Du dann nur jeweils ein paar Schlucke nimmst, kommst Du über den Tag verteilt vermutlich auf genügend. Zu Beginn, bis es in die Gewohnheit eingegangen ist, würde ich abmessen, auf wie viel Du kommst. Du solltest versuchen, so auf etwa 2 Liter zu kommen, wobei die Menge von Deinem Körper, Deiner körperlichen Betätigungen etc. abhängt. Im Zweifel mal den Arzt fragen.

    Zu wenig trinken kann eine Menge an negativen Effekten haben, daher sollte es in Deinem ureigensten Interesse sein, dem Körper genügend Flüssigkeit zuzuführen.
    "Until I next see you, Safe Home will you go." (an der Wand eines irischen Pubs gelesen)
    "Merkwürdig, wie wir die anderen beurteilen und nicht merken, wie elend unsere Geringschätzung ist - [...]" Carlos Ruiz Zafón: "Der Schatten des Windes"
    "Nur eins beglückt zu jeder Frist: Schaffen, wofür man geschaffen ist." Paul Johann Ludwig von Heyse
    "Zwei Liter Wasser am Tag – so lautet eine weitverbreitete Faustregel. Wissenschaftlich belegt ist sie allerdings nicht. Unter anderem schreibt das der Nierenspezialist Heinz Valtin. „Ich habe keinen wissenschaftlichen Beweis dafür gefunden, dass absolut jeder mindestens zwei Liter Wasser am Tag trinken muss“, sagt Valtin.
    Auch der Ernährungswissenschaftler Uwe Knop aus Eschborn sagt, gesunde Menschen sollten erst dann trinken, wenn sie Durst verspüren. Durst sei der einzige Indikator, der wirklich zeige, wann man Flüssigkeit braucht."
    wewewe.quarks.de/gesundheit/ernaehrung/wie-viel-muessen-wir-wirklich-trinken/

    Wenn man keinen Durst hat, muss man auch nicht trinken.
    Man kann auch zu viel trinken und auch das schadet dem Körper.
    Ich weiß nicht, wie viel du trinkst @L1ttl3babyg1rl aber womöglich ist es gar nicht zu wenig. Man zwingt sich ja auch nicht zu essen, wenn man keinen Appetit/Hunger hat.
    Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein
    Friedrich Nietzsche
    Master sorgt sich sehr, dass ich genug trinke. Nur, was ist genug? Und Strafen finde ich in diesem Zusammenhang eh nicht sehr sinnvoll. Jede(r) ist in diesem Fall für sich selbst verantwortlich Kontrolle funktioniert nur m.E. wenn man zusammen lebt . Jedoch versuche ich, schon aus gesundheitlichen Gründen , genug Flüssigkeit zu mir zu nehmen. Gerade zur aktuellen Wetterlage. :pardon:
    Teufelchen im Blut, Engelchen im Herzen
    und ein bisschen Wahnsinn im Kopf 8)
    @Amarena ..
    "Durst entsteht erst dann, wenn es zu spät ist,sagt man bei uns im medizinischen Bereich, und mit diesem Argument kommen immer die Patienten aus dem Notfalldienst mit Diagnose Exikose zu uns.

    Das Raum - Glas - Prinzip , in jedem Raum ein Glas mit 250 ml, zu den Mahlzeiten ein Glas dazu , pro Tasse Kaffee einfach ein Glas Wasser dazu...

    Ausreichend Trinken lernt man über Ritualisierung.
    Ich trinke z. B. vor jedem neuen Patienten in der Dokumentationszeit des letzten.

    Das Gehirn und der Körper ist bei der Orientierungsmenge von 2 Liter plus schon besser versorgt, als bei mangelnder Versorgung.

    *Ich spreche von gesunden Menschen ohne Nierenproblematik.
    ...
    Trinkprotokoll über 3 Tage oder eine Woche führen und dann gemeinsam Ziel, Belohnung/ Strafe festlegen,falls...
    es gibt doch Apps die einen ans trinken erinnern, auch für die smartwatch div. Hersteller. Vielleicht ist das eine Option.

    Ob man zu wenig trinken nun mit Strafen verbinden muss, das lasse ich mal dahin gestellt.
    Ich nehm' das alles mit nach Hause, Ich gebe nichts mehr davon her.
    Das hier ist alles meine Beute.
    Ich halt' sie fest, ich brauche nicht viel mehr.
    (Die Toten Hosen - Alles mit nach Hause)

    Noctua schrieb:

    @Amarena ..
    "Durst entsteht erst dann, wenn es zu spät ist,sagt man bei uns im medizinischen Bereich, und mit diesem Argument kommen immer die Patienten aus dem Notfalldienst mit Diagnose Exikose zu uns.
    Ich war früher Diätassistentin, also auch aus dem medizinischen Bereich und zusätzlich noch aus dem diätetischen, und da hat kein Mensch sowas gesagt. Man legt sich ja auch nicht vorsichtshalber alle zwei Stunden schlafen, damit man nicht müde wird, weil das dann zu spät wäre.
    Ich (und der aufgeführte Artikel) meint aber auch junge, gesunde Menschen. Mir schien L1ttl3babyg1rl in diese Kategorie zu gehören.
    Bei alten Menschen lässt der Durstmechanismus nach und dann ist es auch sinnvoll, überall Wasser hinzustellen.
    Wenn aber die Threaderstellerin bei 1l keinen Durst hat, verstehe ich nicht, warum sie sich aus gesundheitlicher Sicht mehr Wasser reinquetschen sollte. Aus D/s-Sicht ist das was anderes. Man kann sein Machtgefälle überall ausleben.
    Wenn der Dom meint, sie müsse mehr trinken, ist das ja in Ordnung.
    Nur die gesundheitliche Begründung scheint mir etwas hergeholt.

    Eine Strafe, wenn man es vergisst?
    Abends, wenn die fehlende vorgeschriebene Menge vor Dom gestanden wird, kann man vor laufender Kamera den ganzen fehlenden Rest auf einmal trinken.
    Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein
    Friedrich Nietzsche

    Amarena schrieb:

    Wenn aber die Threaderstellerin bei 1l keinen Durst hat, verstehe ich nicht, warum sie sich aus gesundheitlicher Sicht mehr Wasser reinquetschen sollte. Aus D/s-Sicht ist das was anderes
    ich gehe da eher mit noctua.

    Wenn ein Mensch Durst hat, erlebt der Körper schon aktiv einen Mangel, der dem Körper in verschiedenen Bereichen Probleme machen kann.

    Deshalb ist es m. E. durchaus gut, schon zu trinken, wenn man noch kein Durstempfinden hat. Viel trinken ist, wenn es es keine Kontraindikation gibt, meist sehr gesund.

    Wer so wenig trinkt, dass er ständig ein Durstgefühl entwickelt, stresst unter U. ständig seinen Körper.
    Ich halte es mit Nitzsche......
    :gruebel: Da sind gerade ein paar Punkte, die eine Antwort schwer machen. Ich gehe mal davon aus, er hat sich um eine profunde medizinische Gesamtbewertung deines großen Blutbilds bemüht. Sehr schön, denn dann wirst du ja auch Vorgaben, was du in welchen Mengen trinken sollst, bekommen. Z. B. auch ob das Mineralwasser Natriumarm oder erhöhten Magnesiumanteil haben sollte…?

    Was sagen denn deine Ärzte, von denen du das Blutbild hast dazu? Wie häufig lässt du das kontrollieren damit er positive oder negative Effekte kontrollieren kann?

    Punkt Strafen, dafür fehlen weitere Informationen zu euch und eurer Beziehung. Wie häufig setzt ihr euch zum Beispiel zusammen um diese Themen für dich und in deinem Sinn zu lösen?
    - Wir sind hier nicht bei Wünsch-Dir-Was, sondern bei So-is‘-es -
    Ursprünglicher Autor leider unbekannt, aber so oft in verschieden Variationen in unterschiedlichen Büros gelesen… und nicht jedesmal das verdammte Grinsen im Gesicht schnell genug los geworden.
    Ich möchte noch einen Aspekt ergänzen: Regeln helfen nur, wenn sie auch überwacht werden. Ich persönlich trinke auch zu wenig weil ich es, trotz Glas vor der Nase, einfach vergesse und manchmal auch nicht dazu komme.

    Für mich wäre eine penible Planung oder ein Tagebuch ein zusätzlicher Zeitfresser und wenig hilfreich. Will heißen, diese Fürsorge muss zum Lebenskonzept und den Möglichkeiten der Sub (und zur Kapazität des Dom zwecks Kontrolle) passen.
    Wir sind sterblich, wo wir lieblos sind.
    Doch unsterblich, wo wir lieben.

    (Karl Jaspers)