01.12.2025 ✷ Was für eine Granate...

      01.12.2025 ✷ Was für eine Granate...

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      ✵ 01. Dezember ✵

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      Was für eine Granate...

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      von Isegrim_w_devot

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      Soooo, Wochenende, genauer gesagt, das Wochenende nach Ostern, der Hausputz war geschafft, nun Füße hochlegen. Mal schauen, ob in ihrem Lieblings-Internetportal jemand war, mit dem sie schreiben konnte. Britta stöberte neugierig in den Profilen, die gerade online waren und einen interessanten Nick hatten. Bei einem blieb sie etwas länger hängen. Das kam ihr doch bekannt vor. Diese Geschichte, in der es um Zeitplanung und Prioritäten ging. Man nehme ein Gefäß und fülle Steine hinein, in der Annahme, dass es nun voll sei. Aber es passten noch Kies, Sand und zum Schluss Wasser hinein. Wichtig dabei sei, dass die großen Teile zuerst eingefüllt werden müssen, damit sie Platz fänden. Je feiner das sei, was danach käme, umso mehr fülle es die Lücken zwischen den wirklich wichtigen Dingen. Nur, dass es in dieser Geschichte nicht Wasser war, sondern Ebbler. Ebbler?

      Wieder so ein regnerischer und stürmischer Tag, an dem Ralf und seine Frau draußen nichts unternehmen konnten, außer den Pflicht-Gassigängen mit dem nun schon in die Jahre gekommenen Familienhund. Normalerweise waren sie am Wochenende gern in der Natur unterwegs, aber nicht bei einem so scheußlichen Wetter. So saß sie nach dem gemeinsamen Mittagessen vor dem Fernseher und er schaute auf dem Laptop in seinem Lieblingsportal vorbei, wo er mit seinen Internetfreunden ab und an Skat spielte. Da flatterte eine Nachricht in sein Postfach: „Das Gleichnis kenne ich, aber nur mit Wasser. Was ist denn Ebbler?“ Er freute sich über die Abwechslung und antwortete freundlich: „Das ist hessisch für Apfelwein.“ Es entstand ein locker flockiges Gespräch, vor allem, als er auf ihrem Profil entdeckte, dass sie, genau wie er, Dinge mochte, die zwischen Himmel und Erde geschehen, aber nicht erklärbar sind. Nach etlichen Stunden des Hin- und Herschreibens verabschiedeten sie sich voneinander.

      So gut hatte Britta sich schon lange nicht mehr unterhalten. Keine blöde Anmache, sondern ein echt interessantes Gespräch. Die Zeit war wie im Flug vergangen. Entspannt machte sie sich etwas zum Abendessen, bevor sie sich ein gutes Buch schnappte, um noch etwas zu lesen, bevor sie schlafen ging.

      Am nächsten Tag hielt sie nach dem Mittagessen wieder Ausschau nach ihrem neuen Gesprächspartner und freute sich, ihn wiederzuentdecken. In der Zwischenzeit hatte er ihr Profil gründlicher gelesen und noch mehr Gemeinsamkeiten entdeckt. Sie versuchte sich mit Hilfe eines Online-Wörterbuches im hessischen Dialekt, was viel Gelächter auf beiden Seiten hervorrief.

      Plötzlich, mitten in einer interessanten Diskussion, kam ihr Laptop auf die Idee, ein Update machen zu müssen und dafür den Browser zu schließen. Britta fluchte leise vor sich hin und wartete ungeduldig, dass sie sich wieder einloggen konnte. Das war ihr schon des Öfteren passiert, bisher nie beim Chatten, wohl aber schon bei Bestellvorgängen. Nur dass diesmal auch nach 15 Minuten noch kein Ende in Sicht war. Sie griff zu ihrem Handy und schrieb einem alten Bekannten, von dem sie wusste, dass er sich täglich auf dem Portal herumtrieb, eine SMS.

      Warum klingelte denn das Telefon nicht? Ihr Bekannter versicherte, dass er ihre Telefonnummer weitergegeben hatte. Ralf sollte nicht denken, sie wäre so eine, die plötzlich verschwindet, nachdem sie sich interessant gemacht hatte. Nach einer gefühlten Ewigkeit waren die Updates endlich fertig, sie kam wieder ins Internet. Rasch meldet sie sich wieder an und durfte erstmal lesen, dass er sich zwar für ihr Vertrauen bedankte, er die Nummer aber nicht benutzen würde. Okay, das sprach ja für ihn. Sie setzten ihr Gespräch fort, bis es wieder Zeit fürs Abendessen war. In den nächsten Wochen begegneten sie sich ab und an auch abends im Chat und auch am nächsten verregneten Wochenende tagsüber.

      Brittas Vertrauen in ihn hatte Ralf echt gerührt und nun überraschte sie ihn auch noch mit der Frage, ob sie sich mal zum Essen treffen würden, wenn sie bei ihm in der Nähe Urlaub machen würde im August. Er sah auf seinem Kalender nach und sagte für das spätere der Wochenenden zu, welches sie vorgeschlagen hatte. Er war dann zwar gerade erst einen Tag vorher von seinem Wanderurlaub mit Frau und Hund zurück, aber das Kennenlernen würde er sich nicht nehmen lassen. „Bist du immer am Wochenende hier?“, las er. „Manchmal bin ich auch im Ero-Bereich“, antwortete er. „Wieso das denn? Du bist doch verheiratet!“, kam als Antwort. „Ich hab Neigungen, die ich in meiner Ehe nicht ausleben kann“, schrieb er ehrlich zurück.

      „Jetzt sag nicht, du bist ein Dom?????“ Britta fasste es nicht, als sie sein „Ja, wieso?“ las. Wieso lief ihr denn das Thema BDSM immer und immer wieder über den Weg? Erst erzählte ihr eine Arbeitskollegin davon und zeigte ihr stolz Fotos von ihrem blau gestriemten Hintern, dann dieser Hype mit dem Film im Kino und Männer, die sie anschrieben, weil sie sie aufgrund ihres Nicks für dominant hielten. Sie hatte sich im Ero-Bereich mit dominanten Männern ausgetauscht und 2x schon hatte sie sich bei einem Date auf BDSM eingelassen, nur um das Thema dann endgültig - wie sie dachte - ad acta zu legen, weil es nichts für sie war. Was also sollte das jetzt schon wieder?

      Ab diesem Moment hatten sie ein weiteres Thema, über das sie sich austauschten, zunächst nur rein sachlich. Britta stellte viele Fragen und bekam genauso viele Antworten. Sie hatte das Thema BDSM, wie wahrscheinlich viele Menschen, in die Schublade „Demütigung und Schmerzen“ gesteckt und war erstaunt, wieviel mehr sich doch dahinter verbarg.

      Als sie irgendwann äußerte, sie sei froh, dass er nicht in ihrer Nähe wohnen würde, da er ihr dann doch gefährlich werden könnte, wurde er mutiger. Er begann ein virtuelles Rollenspiel mit ihr, in dem er sie, nur mit einer virtuellen Korsage und einem virtuellen Slip bekleidet, vor einen virtuellen Spiegel stellte und sie beschreiben ließ, was sie dort sah.
      Im weiteren Verlauf des Abends versuchte er herauszufinden, wie sie auf Dominanz und leichten Sadismus und auch auf sexuelle Handlungen reagierte. Sie ließ sich voll darauf ein und fühlte sich so, als ob sie sich tatsächlich mit ihm in einem Raum aufhalten würde.

      Als er ihr ein paar Tage später schrieb, er habe das Gefühl, sie würde momentan mehr von seiner Dominanz angezogen als von ihm als Mensch, kam sie ins Grübeln und musste sich eingestehen, dass er recht hatte und sie tatsächlich, wenn auch nicht besonders stark ausgeprägt, eine devote Ader in sich hatte. Sollte das Thema BDSM ihr dazu verhelfen, endlich mal die Kontrolle abgeben und sich fallenlassen zu können? Zur Belohnung dafür, dass sie es sich eingestanden hatte, schenkte er ihr im nächsten Rollenspiel ein virtuelles Halsband. Dieses Spiel brannte sich in ihr Gedächtnis ein und erreichte das, was er erreichen wollte: Die Sehnsucht nach seiner Anerkennung und nach einem Halsband entstand, etwas, das vorher unvorstellbar für sie gewesen war.

      Eines Tages flirteten sie so heftig, dass sie es kaum erwarten konnte, ihn endlich real zu treffen. Ohne weiter nachzudenken, tippte sie es in den PC und erschrak dann. Hatte sie das wirklich geschrieben? Er grinste auf seiner Seite des Laptops vor sich hin und schrieb: „Sollte ich ein Hotel buchen?“ Sie zögerte kurz, da einer ihrer Grundsätze war, sich nicht mit vergebenen Männern einzulassen. Und eigentlich hatte sie ja mit dem Thema BDSM ganz abgeschlossen (dachte sie). Und außerdem war sie gerade nicht auf Partnersuche. Alles nur Ausreden? Hatte sie Schiss? Ach was soll’s, sie gab das Okay. Im Hotel war sie ja einigermaßen geschützt durch Nachbargäste und wenn es doch schiefging, würde wenigstens die Putzfrau sie hinterher finden.

      Eines Morgens klingelte ihr Telefon, eine ihr unbekannte Handynummer stand auf dem Display. Sie meldete sich und hörte eine männliche Stimme, die „Rhode“ sagte. „Rhode? Ich kenne keinen Herrn Rhode, Sie haben sich scheinbar verwählt“, sagte sie und hörte ein leises Lachen am anderen Ende. „G u u d e !“, sagte der Anrufer extrem langsam und betont und es kam Licht ins Dunkel. Das war Ralf! Der Schlingel hatte ihre Telefonnummer doch nicht gelöscht. Nach diesem Telefonat beschlossen beide, nicht bis August zu warten, sondern ihr erstes Treffen auf den Mai vorzuverlegen.

      Sie betonte immer wieder, dass sie NICHT auf Schmerzen stehen würde. Lange überlegte er, was er wohl an Spielzeug mitbringen könne und entschied sich für einen Baumwollflogger für Anfänger, ein Vib-Ei und ein einfaches Seil. Als Aufgabe bekam sie die Anweisung, sich ein Kleid oder einen Rock für die Restaurantbesuche zu besorgen. Sie versuchte, zu verhandeln, dass sie sich fürs Hotel schicke Dessous anziehen würde und ansonsten, wie sie es seit Jahren, wenn nicht gar seit Jahrzehnten, gewohnt war, in Jeans und Sweat-Shirt rumlaufen dürfe. Er blieb hartnäckig und wiederholte gebetsmühlenartig auf jedes ihrer Gegenargumente: „Kleid oder Rock!“

      Die nächsten Abende berichtete sie ihm von ihren Versuchen, ein annehmbares Kleid zu finden. Es war gar nicht so einfach, bei der von ihr gebrauchten Größe war die Auswahl nicht besonders groß. Sie kamen beide überein, dass, wenn die Chemie nicht stimmen würde, sie nichts erzwingen würden, Gesprächsthemen hätten sie dann aber wohl genug für die zwei Tage.
      Viel zu schnell kam das Wochenende heran. Aufgeregt, sehr aufgeregt stieg Britta aus ihrem Auto und verließ die Tiefgarage, die dem Hotel gegenüberlag. Immer wieder drehte sie sich um, ob sie es tatsächlich geschafft hatte, vor Ralf anzukommen, wie sie es vorgehabt hatte. Sie wollte sich noch etwas frischmachen und vor allem ihre feuerrot leuchtenden Hektikflecken am Hals in den Griff bekommen. Sie meldete sich an der Rezeption an, das Zimmer hatte er reserviert und würde es später auch bezahlen. Sie fuhr in den 3. Stock, zog sich rasch aus und stieg unter die Dusche. Erfrischt und erleichtert schlüpfte sie danach in ihre Dessous und wartete auf ihn.

      Leise vor sich hinsummend kam Ralf derweil am Ortseingangsschild von Kassel vorbei und seinem Ziel näher. Das schien ja ein interessantes Wochenende zu werden. Er musste schmunzeln, als er daran dachte, wie aufgeregt sie war. Er drückte die Telefontaste, schmunzelte erneut, als er ihre Aufregung hören konnte. Sie beschrieb ihm den Weg zum Aufzug und verhaspelte sich, als sie ihn mit dem Telefon am Ohr aus der Tiefgarage kommen sah. Er blickte am Gebäude hoch und da stand sie. Am offenen Fenster und winkte… in Dessous, wie von ihm gewünscht. Er nickte bewundernd und dachte bei sich: „Was für eine Granate…“

      Sie öffnete die Tür, ließ ihn herein. Er trat ein und schaute sie wortlos an. Achja, die Stellung, die er sehen wollte… Rasch stellte sie sich in Position, aufrecht, Hände hinter dem Kopf, Beine leicht gespreizt. Er stellte seine Tasche ab und ging wortlos um sie herum, strich ihr dabei sanft über die nackte Haut. Sie erschauderte. Er griff ihr in die Haare, zog sie an sich heran und küsste sie. Vorsichtig probierte er das ein oder andere an ihr aus, einen Griff in den Nacken, ein harter Blick, eine leichte Ohrfeige. Letztere ließ sie zusammenzucken und mit dem Kopf schütteln. Er schaute sie entschuldigend an, küsste sie noch einmal und drückte sie dann mit dem Oberkörper auf das Bett. Sie hörte ihn an der Tasche rascheln und spürte plötzlich etwas auf ihrem Hintern auftreffen, mehrfach, dann auf den Oberschenkeln. Sie tat keinen Mucks. „Tut das weh?“, fragte er. „Nein“, antwortete sie. „Was ist das?“ Er schob den Baumwollflogger in ihr Blickfeld und lachte. „Ich habe etwas gesucht, was für Anfänger geeignet ist, aber der ist wohl zuuu soft!“, meinte er. Er ging zu seiner Tasche zurück, holte das Seil heraus, wies sie an, aufzustehen und sich ganz auszuziehen. Unbehaglich gehorchte sie.

      Langsam ging er um sie herum, wickelte eine Lage um ihren Bauch, wies sie an, die Hände auf den Rücken zu nehmen, fesselte diese dort, zog ihr das Seil durch den Schritt, dann um die Brüste, die dadurch ein wenig hochstanden. Als er fertig war, musterte er sie und zog sie dann vor den großen Zimmerspiegel. „Schau dich an, wie schön das aussieht!“, meinte er mit einem Lächeln. Schön??? Naja, eher wie ein Rollbraten, dachte sie und schwieg. Er überlegte und meinte dann: „Du hast jetzt die Wahl, entweder so, wie du bist, nackt und gefesselt mit mir in die Lobby zu gehen oder 35 Schläge mit dem Gürtel…“

      Äh… ihr Hirn ratterte. Das war ja die Wahl zwischen Pest und Cholera! Er wartete und beobachtete sie. Auf die Idee, das zuvor vereinbarte Safeword zu nutzen, kam sie nicht, sie war schlichtweg überfordert. Er setzte sich aufs Bett und schwieg immer noch. „Den Gürtel“, sagte sie nach einer gefühlten Ewigkeit. „Bist du sicher?“, fragte er nach. Sie nickte. „Dann leg dich aufs Bett mit dem Oberkörper.“ Sie gehorchte und er zog den Gürtel aus der Hose. „Ich werde nicht zimperlich sein!“, raunte er ihr ins Ohr. „Zähl mit!“ Allein diese Androhung ließ sie feucht werden. Echt jetzt? Sie war doch gar nicht maso… Der Gürtel landete mit einem Klatschen auf ihrem Hintern, sie zog die Luft ein und zählte brav mit. Irgendwie hatte das Ähnlichkeit mit der Hand, die ihr Exfreund ab und an beim Sex auf ihren Hintern sausen gelassen hatte, jedenfalls das Brennen, das sich danach einstellte. War gar nicht so schlimm…

      Später lagen sie aneinandergekuschelt im Bett und reflektierten die Session. Sie erzählte, dass Ohrfeigen üble Kindheitserinnerungen in ihr weckten und er versprach, sie nicht mehr einzusetzen. Mit der Wahl wollte er herausfinden, ob sie mit Demütigung oder eher mit Schlägen zu erregen war und das Seil… nunja, sein Fetisch war das auch nicht, er war eben für die erste Session etwas einfalls- und ratlos gewesen, wie er zugab.

      Er streichelte sie und als er mit dem Finger in sie eindrang, fühlte sie plötzlich einen Schwall Nässe. „Meine Kleine hat gespritzt!“, sagte er mit einem entzückten Lächeln. Wusste er doch aus ihren Chatgesprächen, dass sie das noch nie zuvor erlebt hatte.
      „Jetzt kannst du das immer!“, versprach er ihr.

      Sie zogen sich an und fuhren mit dem Auto zum Drogeriemarkt, er hatte etwas vergessen, was er dort noch kaufen wollte. Auf dem Parkplatz ließ er sie an einer etwas abgelegenen Stelle parken und gab ihr das Vib-Ei. „Einführen!“, sagte er. „Hier???“, fragte sie entsetzt. „Ja, hier. Es sieht dich doch keiner.“ Mit einem mulmigen Gefühl zog sie Jeans und Slip herunter, schob das Vib-Ei in sich hinein und zog die Kleidung wieder hoch. Er nahm die Fernbedienung in die Hand, drückte sie und grinste. „Auf gehts!“, sagte er und stieg aus. Sie folgte ihm und achtete darauf, dass sie nicht breitbeinig hinter ihm herlief. Komisches Gefühl, aber nicht unangenehm. Und weniger spürbar, als sie dachte.

      Im Hotel angekommen, bestand er darauf, dass sie ihr Kleid anzog und das Vib-Ei in sich behielt, sie wollten zum Essen gehen. Wortlos sah er sie an, als sie die Kleidung gewechselt hatte und sie war ihm sehr dankbar, dass er sich jeden Kommentar verkniff. Ihr war bewusst, dass sie sich aufgrund der Kürze der Zeit etwas für sie Unvorteilhaftes ausgesucht hatte. Die großen Volants betonten ihren großen Busen sehr, aber es war immerhin ein Kleid!

      Am nächsten Tag probierte er noch Einiges aus, beobachtete sie dabei stets sehr genau. Auf einmal bat sie darum, den Gürtel nochmal spüren zu dürfen. Ihm kippte vor Freude die Stimme, als er nachfragte, ob sie sich sicher sei. Sie genoss es sichtlich und er wurde mutiger, nutzte seine Hand und auch ihre Holzbürste, die er in ihrem Kulturbeutel gefunden hatte. Der Gürtel blieb bei diesem Treffen allerdings ihr Favorit.

      Auch sie probierte sich an ihm aus, klatschte ihm mit der flachen Hand auf den Hintern, als er aus der Dusche kam und erwiderte, als er von Handfesseln sprach: „Na, pass mal auf, dass du dann nicht gefesselt aufwachst morgens!“ Sie ergötzte sich an seinen großen Augen und ahnte nicht, dass er zu diesem Zeitpunkt schon anfing, sich Gedanken zu machen, ob sie wohl ebenso wie er beide Anteile in sich hatte und in der Lage wäre, ihn in den Genuss des devoten Parts kommen zu lassen. Vorerst wies er sie in ihre Schranken und sie quietschte vor Freude, als er die Frechheiten sanktionierte.

      Nach diesem Wochenende kam sie mit einem breiten Grinsen zuhause an. Ihre Nachbarin, mit der sie befreundet war, saß auf ihrer Terrasse. Sie gesellte sich dazu und sprudelte nur so über von Erlebnissen und Gefühlen, die das Treffen in ihr ausgelöst hatten. Dieses Wochenende sollte der Auftakt sein zu drei wundervollen Jahren, in denen sie sich mit Ralfs Hilfe mehr und mehr zu der sinnlichen Frau entwickelte, die sie in ihrer längst beendeten Ehe nie hatte sein dürfen. Es war der Beginn einer Reise zu sich selbst, zu der Frau, die sie war, mit allen Facetten.

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      Lieben Dank für deine Geschichte @Isegrim_w_devot - eine schöne Reise vom kennenlernen bis zum ersten Treffen. An so manchen Stellen konnte ich mir ein Schmunzeln (und sogar ein Lachen) nicht verbeißen
      Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann: der eine ist Gestern, der andere Morgen.
      Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie: Leben ist.

      Dalai Lama