Ausgehen ohne Tasche, Geld und Smartphone: wie fühlt sich die subbie dabei?

      Ausgehen ohne Tasche, Geld und Smartphone: wie fühlt sich die subbie dabei?

      Ich bin ein paar Mal mit einer subbie ausgegangen (Theater, Restaurant, Kneipe am See): Mit folgenden Regeln: Keine Unterwäsche, Keine Handtasche, Geld, Schlüssel oder Smartphone. Die subbie war nicht sehr gesprächig über ihre Gefühle, fand es aber nicht sehr angenehm. Wir haben es so angepasst, dass ihre Handtasche dann in meine Arbeitstasche war. Die Unterwäsche Regel haben wir aber behalten.

      Wie sehen andere subbies das? Geht ihr so mit Eueren Herrn aus? Merken andere Frauen sofort, dass da was los ist? :secret:
      Ameisen haben keine, Lebe Dein Traum
      kommt immer drauf an wie sehr das Vertrauen zu Dom ist. Ich wäre auch eher für meine Handtasche bei ihm. Aber ich glaube erst nach einem wirklichen Vertrauen würde ich mein Portemonnaie bei Dom abgeben und mein Handy heutzutage niemals. Ich muss nach ungewollten Erfahrungen immer wissen die Polizei rufen zu können. :pardon:
      - Ich kann jetzt auch nur vermuten was ich meine... -
      Wenn ich mit gleichberechtigten Freundinnen oder Freunden unterwegs bin, passt man auch mal gegenseitig auf die Sachen auf oder packt sie gleich bei einer Person in die Tasche. An sich ist das also kein Machtspiel. Dazu wird es erst, wenn man es so sehen will.

      Aber so ist es ja bei vielen Dingen, dass es im Prinzip alles Kopfkino ist. Wenn ein Malesub die Tasche, das Handy und die Schlüssel seiner Herrin trägt und für sie zahlt, macht er es aus Devotion heraus und sie fühlt sich mächtig. Du als Dom tust sachlich betrachtet dasselbe - und du fühlst dich dabei mächtig und sie sich devot. Das ist doch schön! Genau so soll es doch sein, find ich.
      Ich zerschieß das Thema jetzt wahrscheinlich.

      Wenn ich alleine weggehe, habe ich sowohl Handy wie auch Geldbeutel und Handtasche mit zu nehmen.
      Ganz einfach damit ich meine notwendigen Medikamente mitnehmen kann, denn es ist sicherlich nicht sonderlich amüsant einem Rettungsdienst zu erklären warum ich als Allergikerin keine Antihistaminika mitgeführt werden. Bzw. es ist in Papierform in meinem Geldbeutel vermerkt auf was ich allergisch reagiere.

      Weiter besteht in Deutschland so etwas wie eine Ausweispflicht. Ich möchte niemandem erklären müssen , warum wieso und weshalb ich kein Ausweisdokument dabei habe. Und wer glaubt mir das bitte, wenn ich sage "mein Partner hat angeordnet ohne jegliche Dokumente das Haus zu verlassen " ?
      Und gerade die Zollbeamten bei uns in der Stadt sehen das nicht so gerne wenn man ohne Ausweis unterwegs ist.

      Darum würde ich meinen Partner fragen ob er noch ganz knusper ist, wenn er mir anordnen würde ohne Medikamente und Co aus dem Haus zu gehen.
      Ein Geheimnis, das du verborgen halten willst, darfst du keinem, auch nicht dem Vertrautesten, mitteilen, denn keiner wird das Geheimnis treuer bewahren als du selbst.

      ( Saadi , persischer Dichter , 1210 - 1292 )
      Wenn ich es richtig verstanden habe, hat sie das auch abgelehnt und er war seitdem mit der Tasche immer an ihrer Seite. Und dadurch wird es dann eben zum schönen Kopfkino.

      Mir fällt noch ein, dass ich tatsächlich auch als Frau öfters die Tasche oder den Koffer meines Doms trage, z.B. vom Bahnhof ins Hotel. Für unseren Kopf passt es so herum besser, dass er seine Hände frei hat und ich beladen bin. Aber ich verstehe durchaus auch, warum es ebensogut andersherum sein könnte.

      Wenn wir zusammen sind, frage ich ihn immer um Erlaubnis, eh ich aufs Handy schau, und da ich das nur tu, wenn es wirklich wichtige Gründe gibt, würde er es mir auch nicht verwehren. Umgekehrt hält er sich auch sehr zurück mit dem eigenen Handy und entschuldigt sich, wenn er es doch mal braucht. Ich hatte mich da schonmal sehr unwohl gefühlt, als er noch vor dem Aftercare Nachrichten beantwortet hat, darum ist das bei uns ein Thema.

      Meine persönliche Meinung zu Grenzen wäre außerdem: Einem Elternteil eines kleineren Kindes sollte man nicht den Zugang zum Handy einschränken, außer der Wunsch kommt von der Person selbst, weil sie sich z.B. so besser fokussieren kann. Wer aber ohne Verantwortung für Dritte durchs Leben geht, kann bei Dates leichter abschalten... und sich auch mal den Luxus gönnen, über Stunden/Tage unerreichbar zu sein.

      Gwenhwyfar schrieb:

      Ganz einfach damit ich meine notwendigen Medikamente mitnehmen kann,
      Da ist es ganz natürlich Aufgabe des Top-Parts, darauf zu achten und das alles mitzuführen :yes:

      Gwenhwyfar schrieb:

      Und gerade die Zollbeamten bei uns in der Stadt sehen das nicht so gerne wenn man ohne Ausweis unterwegs ist.
      Dann würd ich an trolligen/bratigen Tagen den Herrn in Blau mal erklären, dass es keineswegs eine Pflicht gibt, die Ausweispapiere ständig mit sich zu führen :pardon:
      Ich so: "Warum nehmt Ihr mich nie ernst?!!" ;( Forum so: "Hihi. Der war gut!" :rofl:
      Interessantes Thema. Beim Lesen des EP dachte ich sofort: auf keinen Fall! Schon spannend, was der Kopf da so macht. ^^ Dabei weiß ich rational betrachtet natürlich, dass ich sehr wahrscheinlich auch ohne Handtasche draußen überleben würde. ;)

      Ich bin die, die immer eher zu viel als zu wenig dabei hat, von Tempo über Desinfektionsspray bis Zusatzkleidung im Falle eines zwar unwahrscheinlichen, aber durchaus möglichen plötzlichen Kälteeinbruchs. :D Mir ist es also wichtig, für alle möglichen Lagen gerüstet zu sein- dementsprechend ist mir meine Tasche heilig. :yes:
      Gerade die oben genannten Dinge wie Schlüssel, Geld und Handy sind mir extrem wichtig bei mir zu haben. Ich möchte autark sein, selbst für mich sorgen können, gerade wenn ich unterwegs bin.
      Ich würde also auf meine Tasche nicht verzichten wollen. Sollte ich das doch tun, dann nur in einer wirklich sehr vertrauten, wahrscheinlich langjährigen Beziehung- niemals in einer reinen Spielbeziehung ohne weitergehenden Beziehungskontext.

      Andererseits finde ich es schon sehr befreiend, mal mit möglichst wenig unterwegs zu sein. Und natürlich schleppe ich ohnehin nicht das ganze Equipment auf jeden Spaziergang mit. Aber es ging hier ja um einen eher öffentlichen, gesellschaftlichen Kontext wie Lokale usw..
      Gerade mit einem sehr vertrauten Menschen könnte ich mir das in gewisser Weise schon ganz reizvoll vorstellen, mal so alle Verantwortung für irgendwelche Eventualitäten abzugeben, so mit nichts unterwegs zu sein- abhängig und gerade dadurch vielleicht in gewisser Weise "geborgen" zu sein, weil jemand anderes für mich sorgt... :gruebel:
      Und natürlich kommt es auch auf den zeitlichen Rahmen, die Entfernung von zuhause etc. an. Ein ganzer Tag in einer fremden Stadt wäre da deutlich anders für mich als ein, zwei Stündchen im Café um die Ecke. :)

      Unterwäsche finde ich da irgendwie ein ganz anderes Thema. Löst völlig unterschiedliche Gefühle in mir aus.
      "Unsere Sehnsüchte sind unsere Möglichkeiten. "
      Robert Browning
      Total spannend, klar würde ich das tun wenn mein Partner mein Liebespartner ist. Und bis auf mit Slip hatte ich genau die Situation schon mehrfach. Für mich eine Frage des Vertrauens und der emotionalen Ebene. Never bei jemandem den ich nicht wirklich gut kenne und wo es keine gegenseitige tiefere Verbindung gibt.
      Denken ist wie googeln nur krasser.
      Ich habe eh sehr selten eine Handtasche mit :pardon:
      Ohne Handy oder Geldbeutel draußen zu sein, finde ich eine recht alltägliche Situation.
      Ohne Schlüssel ist bissl schlecht, aber den Schlüssel abzugeben, wäre nun auch kein Problem.
      Nicht mit jemandem völlig fremdes, aber wenn man mal soweit ist, dass man sich von ihm nackt die Augenverbinden und fesseln lässt, wäre da schon eine Vertrauensbasis da.
      Und an meinem Verhalten würde sich gar nichts ändern.
      Ich finde das aber auch nicht übermäßig dem D/s zuzuordnen.
      Klar kann man sich etwas davon hinein projizieren, ich täte mich aber eher schwer damit.
      Ist doch eigentlich nett, dass ich all das nicht mit mir rumschleppen muss.
      Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein
      Friedrich Nietzsche
      Da hätte Dom viel zu Schleppen :D
      Wenn ich mir vorstelle ihn ständig fragen zu müssen:Gibst du mir bitte mal ein Taschentuch aus meiner Handtasche, das Dessinfektionsspray für die Toilette usw., wäre er vermutlich schnell genervt und würde merken, dass er sich gerade ein „Bein gestellt“ hat.
      Ich wiederum hab kein Problem nach jeder Kleinigkeit fragen zu müssen „mit Bitte mein Herr.“ Und keine Unterwäsche, na und, das passiert so oft, dass es inzwischen langweilig ist.
      Du spielst auf mir mit Meisterhand. Sämtliche Saiten berührst du auf dem Instrument meiner Seele und bringst ein Lied hervor, das alles bewegt und alles verzaubert!




      Irina Rauthmann, deutsche Aphoristikerin und Lyrikerin
      Eine wirklich interessante Frage! Auch ich denke, dass es vermutlich auf den Kontext ankommt, was es mit mir macht.

      Im Moment schwanke ich mit meiner Antwort etwas hin und her, schließe mich aber der Fraktion an: ist doch toll, wenn Mann meine Sachen dabei hat :D . Muss ich sie nicht schleppen :frech: .
      Geld hat tatsächlich öfter mal nur einer von uns beiden dabei, das ist nicht so ungewöhnlich für uns.
      Schlüssel ist mir lieber, wenn beide ihn dabei haben.
      Handy hängt bissl davon ab, ob ich bespaßt werde in der handyfreien Zeit, dann geh ich auch gern ohne Handy aus dem Haus. Bzw. würde gern, geht auch bei uns auch aus familiären Gründen schwer.

      Meinem Mann vertraue ich da blind, wenn er sagt "Brauchst Deine Tasche nicht", dann brauche ich sie auch nicht.
      If people could put rainbows in zoos, they'd do it. Bill Watterson
      Aber in meinem Herzen ist eine Stelle, da blüht nichts mehr. R. Huch
      Eine schöne Frage, @Falkenstein - ich für meinen Teil kann sie wie folgt für mich beantworten:
      Ich bin ein Mensch mit starkem Sicherheitsbedürfnis. Und sämtliche Möglichkeiten aus der Hand zu geben, mir im Fall des Falles Hilfe zu holen, ein Taxi zu zahlen, oder überhaupt zurück in meine Wohnung zu kommen, weil ich nicht einmal meine Schlüssel habe.. und dem anderen damit auf Gedeih und Verderb öffentlich so ausgeliefert zu sein.. da wehrt sich spontan einfach alles in mir! (Hier wurden an anderer Stelle bereits eigene - negative - Erfahrungen erwähnt)

      Dieses Empfinden nimmt jedoch mit wachsendem Vertrauen in den anderen ab, bis dahin das es sich verliert - und im Zusammenhang mit d/s würde es für mich schon ein deutliches Zeichen sein, dass der andere entsprechend den Tag/Abend gestaltet und ich zu folgen habe.

      Reine Abgabe dieser Dinge an einen lieben Freund oder ein Familienmitglied zur Aufbewahrung hätte nicht diesen Effekt. Weil ich das zum einen aus eigenen Antrieb weiterreiche und zum anderen weiß, ich habe trotzdem jederzeit darauf Zugriff. Das ist in deinem Beispiel ja explizit nicht so.

      Es ist also erst einmal eine Schutzreaktion, die ich hier von mir beschreiben kann..

      Aber ich bin ehrlich: wenn ich das gegenüber meinem Top empfinden würde, wäre es definitiv der falsche Mann - und dann würde meinerseits eh nichts passieren.


      (Ich gehe hier also wirklich davon aus, dass diese Dinge nicht bei mir und in Reichweite sind, sondern in der Wohnung/dem Hotel oder dem Wagen des Top zurückgelassen werden - wie es wohl ursprünglich bei Dir und Deiner Subi angedacht war, bis Du diese Dinge statt dessen dann selbst verwahrt hast, bei & an Dir und so mit der Option der Erreichbarkeit im Fall der Fälle )
      Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann: der eine ist Gestern, der andere Morgen.
      Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie: Leben ist.

      Dalai Lama
      Ich unterscheide für mich da zwischen neuem Menschen in meinem Leben und bestehender Beziehung.
      Bei einem neuem Menschen ist die Antwort ganz klar: Auf gar keinen Fall! Reiner Selbstschutz

      In meiner Beziehung drücke ich je nach Kleidung @Nachtwanderer regelmäßig genau sowas in die Hand :D die einzige Ausnahme sind meine Schlüssel, die brauche ich immer in den Hosentaschen. Da kontrolliere ich auch regelmäßig, ob alles da ist.

      Was zum Lachen: Regelmäßig bin ich auf der Autobahn, klopfe meine Taschen ab, ob alles da ist und kriege Panik das mein Autoschlüssel weg ist......Sekunden später fällt der Groschen dann aber auch und ich bin froh das es keiner gesehen hat :ninja:

      Allerdings hat das für mich nichts mit einem Machtgefälle zu tun. Ich würde das auch bei Freunden machen. Also denen sowas in die Hand drücken.

      Unterwäsche ist mir total egal, war es auch immer, das macht nichts mit mir, wenn ich sie nicht trage. Allerdings auch da wieder: Kennenlernen, kommt drauf an in welcher Phase man da ist
      Wäre bei mir geteilt.
      Mit Gelbeutel, Schlüssel und Smartphone hätte ich gar kein Problem. Meinen Autoschlüssel gebe ich ihm zb immer wenn ich zu ihm komme. (Begründung war: Er bestimmt wann ich wieder fahre. Das mag ich.)

      Ohne Unterwäsche ist zwecks Slip für mich hygienisch eher nicht so toll und zwecks BH...nunja, ich bin keine 20 mehr und die Schwerkraft macht das ohne BH unschön für mich.
      Damit ginge es mir also nicht gut.
      Sei immer Du selbst.
      Außer Du kannst ein Einhorn sein, dann sei ein Einhorn!
      Ich betrachte das Abgeben aller diese lebenswichtigen Objekte als einem enormen Zeichen von Vertrauen.
      Eigentlich ist es mehr als Vertrauen, mir fehlt aber das Wort in keine Sprache ein.
      Und es ist zwar nur ein Eindruck, aber ich habe die subbie als extrem gefügig und anhänglich in diesem Moment empfunden.

      Das ist allerdings auch eine Last für mich. Ich rede nicht von ihrer Tasche in meinem Rucksack, sondern von der konstanten Aufmerksamkeit. In öffentliche Plätze versuche ich schon eine gute Situational Awareness zu behalten. Wenn sie völlig von mir abhängig ist, darf ich sie eigentlich nicht mehr aus den Augen verlieren. In einer neuen Umgebung kostet es mir schon eine gewisse Überwindung, sie auf Toilette gehen zu lassen.
      Ameisen haben keine, Lebe Dein Traum
      Die Sache ist ja die: Wir vertrauen uns einem Mann IMMER an, wenn wir mit ihm allein unterwegs sind. Ich glaube, jeder Frau ist bewusst, dass ein Mann ihr das Handy und das Geld JEDERZEIT abnehmen könnte, wenn er wollte. Und wir treffen uns darum so lang nur an öffentlichen Orten mit vielen Menschen, bis wir genug Vertrauen haben, dass wir mit ihm auch durch dunkle Parks und in seine Wohnung gehen können. Mein eigenes Handy sehe ich darum bei ersten Dates gar nicht als so entscheidend für Sicherheit an, sondern viel mehr die Menschen drumherum. Und bei späteren Dates allein daheim vertraue ich ihm ja sowieso gern Leib und Leben an - ganz gleich ob D/s oder Vanilla, Männer sind nunmal präsent im Raum und mir körperlich überlegen und ich habe damit kein Problem, wenn ich sie gut genug kennengelernt habe.

      Aber dass es dir Kopfkino macht, ist total schön. Bestimmt findest du wieder Subs, die da gern mitmachen.

      Falkenstein schrieb:

      Wenn sie völlig von mir abhängig ist, darf ich sie eigentlich nicht mehr aus den Augen verlieren. In einer neuen Umgebung kostet es mir schon eine gewisse Überwindung, sie auf Toilette gehen zu lassen.
      Vielleicht bin ich einfach zu alt für, aber ich hab keine Ahnung, was du meinst.
      Ein Mensch ist ohne Handy und Geldbeutel nicht total und völlig aufgeschmissen und rettungslos verloren, nicht mal ganz ohne, also auch ohne Hausschlüssel.
      So eine Situation, wie du sie beschreibst könnte ich mir vielleicht ohne alles in einer fremden Stadt im Ausland vorstellen.
      Man findet sich durchaus wieder, wenn man sich mal aus den Augen verliert.
      Und wenn ich von Dom fort will in dieser Situation gehe ich halt einfach, wenn Freunde/Verwandte fußläufig wohnen oder bis zum nächsten Taxi, wenn sie weiter weg wohnen.
      Man würde jetzt nicht wie ein auf dem Rücken liegender Käfer irgendwo stranden und hilflos mit den Gliedmaßen zappeln. :D
      Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein
      Friedrich Nietzsche