Fisting - anatomische Grenze?

      Fisting - anatomische Grenze?

      Ich bräuchte mal euren Rat.
      Mein Mann meinte, dass er schon beim Einführen von 3 Fingern einen "Stopp" merkt und dass er da vom Durchmesser unmöglich weiterkommt, weil da der Beckenring oder was auch immer im Weg ist. (keine Ahnung, ob das wirklich der Beckenring ist... meine Anatomiekenntnisse sind nicht gerade die Besten :ups: )
      Ich hab das auch so gemerkt, aber nicht so dass es irgendwie unangenehm war.
      Kann das wirklich sein, dass es nicht geht? Dass es anatomisch einfach nicht möglich ist?
      Mich würde natürlich die Meinung von allen Erfahrenen hier interessieren, würde mich aber auch sehr freuen, eine Einschätzung von den Medizinern hier zu lesen.
      Vielleicht ist es ja auch nur mangelnde Übung :/ und ihr habt ein paar Ideen, was wir vielleicht falsch gemacht haben...

      GLG Cathi
      Huhu Cathi.

      Also ich glaube anatomisch ist und muss mehr möglich sein.
      Ich selber denk ja auch immer ich bin zu eng oder das geht nicht (z.b. benutze ich ausschließlich mini ob's :/ )

      ABER:
      Da ich auch schon ein Kind bekommen habe, weiß es es geht immer mehr. Die Hebamme steckte damals zum "Kanal" weiten bis zum Ellenbogen in mir drin.... mehr will ich nicht dazu sagen!

      Also definitiv eine Übungs- und Dehnungssache. Mein Lieblingsspruch "eng ist ein dehnbarer Begriff! "
      Viel Spaß und Erfolg weiterhin :D
      Irgendwo hab ich es hier schon einmal geschrieben. Anatomisch ist der Eingang in das kleine Becken (von 'draussen' kommend) längsoval gebaut ---> ()
      dann aber im weiteren Verlauf ist der Durchmesser queroval am breitesten. Sprich: Nach dem Beginn kann es sein, dass Dein Mann bei enger knöcherner Struktur eine 90 Grad-Drehung mit seinen Fingern/seiner Hand machen muss.

      Nur 3 Finger erscheint mir aber in der Tat recht wenig und eher eine Übungssache und muskulär zu sein. Da ist es wichtig, dass ihr Euch viel Zeit (während dessen) nehmt, Du richtig entspannt bist und ihr auch ausreichend Gleitmittel nutzt. Bloß nichts überstürzen.
      Davon abgesehen gibt es natürlich die Maximalvorgabe durch die knöcherne Beckenstruktur, die individuell sehr unterschiedlich sein kann. Normalwerte liegen zwischen 11 - 12,5cm ...

      Boreas schrieb:

      Nur 3 Finger erscheint mir aber in der Tat recht wenig und eher eine Übungssache


      Das denke ich auch, wir waren jetzt nur beide etwas verunsichert, weil es sich wirklich so angefühlt hat, als wäre es "technisch" nicht machbar. Aber der Tipp mit der "Drehung" ist schonmal sehr hilfreich. Und bei 11 - 12,5 cm sollte ja in der Tat noch ein bisschen Spielraum sein... ;)

      Danke :) :blumen:
      Ich liebe diesen Spruch ;) Eng ist ein dehnbarer Begriff.

      Wie Boreas schon schrieb. Alles eine Frage der Übung, der Entspannung und vor allem Zeit. Das Frauen unterschiedlich gebaut sind steht außer Frage. Anatomisch nicht machbar halte ich für Unsinn. Tastet euch langsam heran. Gleitgel muss ich ja nicht extra erwähnen. Dem Tipp mit der Drehung kann ich nur zustimmen. Das waren auch meine Erfahrungen wenns mal enger war. Bisher hatte ich erst einmal Probleme bei einer Frau. Da war die erste Hürde tatsächlich auch bei 3 Fingern. Mit der Zeit war auch mehr möglich.
      In Dir muss brennen, was Du in anderen entzünden willst! :evilfire:
      (Augustinus)

      Gast 123 schrieb:

      Hallo Cathi,

      es ist schon so, dass dem Fisiting vor allem der knöcherne Beckenring die wesentliche Grenze setzt. Und die Größenunterschiede bei unterschiedlichen Menschen können schon deutlich sein.

      Und du darfst ja auch die unterschiedliche Anatomie von Männerhänden nicht ausser acht lassen. Es macht schon einen Unterschied, ob ein Mann zarte schlanke Finger hat oder eben dicke Finger.

      "Drei Finger im Durchmesser" ist sicherlich nicht besonders viel Spielraum, aber durchaus denkbar.

      Wenn man darauf aus ist, hier jemanden zu dehnen, braucht es Zeit und Geduld. Manchmal liegt es auch nur an einer Verkrampfung der Scheiden und/oder Beckenbodenmuskulatur, dass der "Kanal" zu eng erscheint. Das bekommt man mit viel Ruhe und Vertrauen auf beiden Seiten in den Griff, ähnlich wie bei Analsex auch.

      Dort aber, wo der knöcherne Beckenring ein Ende setzt, sollte man es aus meiner Sicht bewenden lassen. Eine Dehnung ist bestenfalls um wenige Millimeter und auch das nur über einen sehr langen Zeitraum machbar.

      Auf keinen Fall darf man als das mögliche Maß das annehmen, was die Natur bei einer Geburt zu leisten im Stande ist. Dabei wird unter anderem durch die hormonelle Situation die vordere Verbindung der Beckenknochen (Symphyse) untereinander sehr viel elastischer, als sie das normalerweise ist. Normalerweise ist dort sehr derbes Bindegewebe, das eher reisst als sich dehnt. Und eine Symphysensprengung ist ganz und gar nicht lustig.

      Eines sollte man bei "Dehnungsspielen" der Scheide auch nicht ausser acht lassen - wenn man es übertreibt: erreicht man eine zu starke Dehnung der Scheide und der ganzen Beckenbodenmuskulatur, kann es problematisch werden, dass der Mann noch ein wirksames "Widerlager" findet und eventuell auch der Verschluss von Blase und Darm nach aussen in Mitleidenschaft gezogen wird... was dann wiederum mit sehr viel Scheiden-, Blasen- und Beckenbodenmuskletraining verbessert werden kann, aber... irgendwie scheint mir das Ganze dann in eine unheilvolle Spirale zu geraten.

      LG,
      Gast 123
      Zitat weil Post gelöscht wurde.

      Cathi schrieb:

      Handballer ;) , das macht es sicher auch nicht ganz so einfach... ;)


      tztztztz... das hört sich ja an, als wären Handballer grundsätzlich Grobmotoriker mit riesigen Händen... :lol2: Ich hätte jetzt die "Pizzateller", die mein Herzblatt Hände nennt nicht unbedingt mit dem Handball in Verbindung gebracht, gerade wenn ich die Mannschaftskameraden so sehe. ;)
      Ich kann dir aber sagen, dass auch Handballer genug Geduld und Einfühlungsvermögen aufbringen können OHNE etwas kaputt zu machen. ;)

      Danke @Gast 123 für deine informativen Beiträge zum Thema. :thumbup:
      @Sannie Ich wollte Handballer ganz bestimmt nicht als grobmotorisch bezeichnen, meine Aussage war lediglich auf die Größe/Stärke der Hände bezogen.
      Von meinem Mann würde ich sogar genau das Gegenteil behaupten.


      Sannie schrieb:

      Ich kann dir aber sagen, dass auch Handballer genug Geduld und Einfühlungsvermögen aufbringen können OHNE etwas kaputt zu machen.


      Auch diesbezüglich kann ich dir nur voll und ganz zustimmen ;)

      Aber man sagt in der Tat, dass Handballer im Durchschnitt größere Hände haben. Das habe ich zumindest schon häufig gehört und es deckt sich auch mit meiner Wahrnehmung, was natürlich nicht auf jeden zutreffen muss... ;)

      In diesem Sinne: war absolut nix gegen Handballer :blumen:

      GLG Cathi
      Hallo :hi:
      ich habe auch mal daran gedacht meine Vagina zu dehnen, weil ich (so finde ich zumindest) unten sehr eng bin. Meinen Freund stört es nicht, aber da ich dennoch ab und Schmerzen habe, habe ich mich mal auf Seiten wie vaginismus-selbsthilfe.de/vagina-dehnen/ein bisschen reingelesen und mich für einen Dilator entschieden, der mir bei meinen Problem helfen soll. Mittlerweile klappt es schon ganz gut und ich denke es kann den einen oder anderen bei seinen Vorhaben unterstützen. :P

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      ...also es gibt da schon bei der ein oder anderen Frau eine anatomiche Grenze.Ich hab sie offiziell sogar als Begründung für einen notwenigen Kaiserschnitt bekommen.

      Die Beckenstellung lässt dann einfach ein komplettes Eintauchen der Hand nicht zu.Es häng also nicht an der Vagina,die ein dehnbarer Muskelschlauch ist ,sondern am Knochenbau/System.