Schmerz = Schrei?

      Ich persönlich:
      Da schließe ich mich mal @FraeuleinDS an. Was im Krankenhaus schon zu massiver Verwirrung auf seiten der Schwester bis hin zu geplanten Entfernungen von Drainagen bei Besuchen des Chefarztes und seiner Studenten geführt hat (wenn ich mich an die Gesichter erinnere könnte ich mich schon wieder kugeln :lol: ).

      Sub/Sklavin:
      Hier bin ich daran "gewöhnt" dass keine herkömmliche Reaktion kommt. *überleg* :gruebel: In Ordnung, zumindest nicht wenn sie eine masochistische Ader haben. Wenn diese nicht vorhanden ist, kommt doch meist das angesprochene "Aua".
      also ich musste etwas lächeln @Frl. Naseweis wegen den Geburten, bei der ersten habe ich so laut geschrieen, dass man es bis in den Nachbarort gehört hat, witziger Weise nicht vor Schmerz, eher der Angst wegen, die dachten alle sie hätten noch Zeit, und waren eben nochmal mit den Worten: "wir sind in fünf Minuten (Kaffee/ Zigo) wieder da..." verschwunden. Aber ich denke das lässt sich vielleicht gar net wirklich vergleichen :D , bei der zweiten war ich nur am "kotzen" also wäre schreien da eher Kontraproduktiv gewesen... <X :D

      Nun aber eher zum Lustschmerz und Strafschmerz: Ich schreie nie, da ich einen Menschen niemals die Genugtuung schenken werde, dass er mich verletzten kann zumindest körperlich. Entweder ich bin irgendwann ganz raus oder ich verstumme wie viele, gehe ganz tief in mich nehme den Schmerz und die Schläge Willkommen an, um ihn stolz zu machen. Bei Strafen kann es schon mal eher sein, dass ich zusammenfahre, weil mit jeden Schlag sich meine Reue zeigt und das schlechte Gefühl sich löst, aber auch hier ganz bei mir und sehr leise.
      Wenn ich mal ganz ruhig bin, ist es grenzwertig bei mir. Schreien würde ich nicht vor Schmerzen . Aber ich stöhne laut auf... Wird es sehr intensiv, bin ich mit Verarbeiten beschäftigt und eher ruhig, da ich da ganz bei mir sein muss. Geschriehen hab ich aber auch schon, aber eher vor Überraschung.
      "Ich denke, also bin ich. Denk ich positiv- gewinn ich." (Die Fantastischen Vier)

      Mrs. Agapitos schrieb:

      also ich musste etwas lächeln @Frl. Naseweis wegen den Geburten, bei der ersten habe ich so laut geschrieen, dass man es bis in den Nachbarort gehört hat, witziger Weise nicht vor Schmerz, eher der Angst wegen, die dachten alle sie hätten noch Zeit, und waren eben nochmal mit den Worten: "wir sind in fünf Minuten (Kaffee/ Zigo) wieder da..." verschwunden. Aber ich denke das lässt sich vielleicht gar net wirklich vergleichen :D , bei der zweiten war ich nur am "kotzen" also wäre schreien da eher Kontraproduktiv gewesen... <X :D

      Nun aber eher zum Lustschmerz und Strafschmerz: Ich schreie nie, da ich einen Menschen niemals die Genugtuung schenken werde, dass er mich verletzten kann zumindest körperlich. Entweder ich bin irgendwann ganz raus oder ich verstumme wie viele, gehe ganz tief in mich nehme den Schmerz und die Schläge Willkommen an, um ihn stolz zu machen. Bei Strafen kann es schon mal eher sein, dass ich zusammenfahre, weil mit jeden Schlag sich meine Reue zeigt und das schlechte Gefühl sich löst, aber auch hier ganz bei mir und sehr leise.
      @Mrs. Agapitos Ich glaube nicht das es im Sinne von Lustschmerz verglichen werden kann. Wohl aber in dem Punkt wie man mit dem Schmerz umgeht. Also ob man ihn wegatmen kann so wie man es in der Schwangerschaftsvorbereitung lernt, oder eher schreit was auch eine Form ist mit Schmerz umzugehen. Ihn quasi in Töne umzuwandeln und rauszuschreien. So unterschiedlich wie die Menschen sind, sind auch die Methoden - und natürlich kommt da die Entwicklung dazu. Wie du sagst, bei der ersten Geburt war es anders wie bei folgenden. Was aber bleibt ist der Umgang oder die Kompetenz mit Schmerz umzugehen. Und in dem Punkt kann man das natürlich mit dem Geburtsschmerz vergleichen. Denn diese Situation ist prädestiniert für das Umgehen mit Schmerzen. :coffee:
      Von mir gibt es die komplette Palette zu hören, je nach dem wo und wie mir weh getan wird und ob ich überrascht werde oder nicht.
      Ich stöhne meistens , wenn es ein Lustschmerz ist kan ich durchaus auch anfangen zu lachen. Ich schreie und quieke, brummel in mich hinein und manchmal fluche ich auch. Ich kann aber auch ganz still werden, je nach Tagesform und Schmerz und Stimmung.

      Ich brauche diese Lautäußerungen meistens um den Schmerz zu verarbeiten.


      Das passt aber zu mir, ich rede ja auch sehr gerne und viel und bin selten still,
      warum sollte ich also unter Schmerzen leise sein!? :ironie:
      oh @corina00 ich glaube du hast mich missverstanden, es ging nicht darum etwas zu vergleichen oder einen Vergleich für abwägig zu halten, für mich ist eine Geburt eine Geburt und durchaus auch mit vielen Ängsten und Sehnsüchten verbunden, und da hilft auch der beste Vorbereitungskurs nix, eher eine gute Hebame die einen währenddessen zur Seite steht. Und es war wohl kaum der Schmerz der mich schreien ließ, als die Angst was ich mit den Wurm anstelle, er kam nämlich raus als ich mutterseelenallein im Kreissaal lag :D . Und ich persönlich denke es ist eine ganz andere Situation und aus Angst was passiert, werden manche Frauen eben ganz still und andere eben nicht, welches aber kein grundsätzlicher Indiz dafür ist, wie wir in anderen Situationen mit Schmerzen umgehen.

      Der Schmerz im sexuellen Kontext ist gewollt und ich weiß was mich erwartet und lässt sich somit viel besser kontrollieren.

      So nun hoffe ich, dass ich den Post nicht missverstanden habe :pardon:
      Ich glaube, ich bin ziemlich maso .... aber das bedeutet für mich nicht, dass ich nicht schreie wenn der Schmerz sehr heftig wird.
      Das ist für mich kein Widerspruch.
      Es ist aber eher eine Mischung aus Lust, Verarbeitung, Überraschung und Schmerz ... wenn ich kann (sprich keinen Knebel drin habe).
      Was ich allerdings immer mache, ist laut stöhnen.
      Wenn ich dabei auf dem Bauch liege, beiße ich schon in ein Kissen oder in meinen Arm um nicht bei jedem heftigen Schlag zu schreien oder laut zu stöhnen.
      Mein Sir weiß allerdings sehr genau was er von meinen Reaktionen zu halten hat, denn ich zeige ihm sehr deutlich durch meine Körpersprache, das mir gefällt was er tut.
      Er merkt allerdings auch, wenn es eine Spur zu heftig ist und reduziert die Schläge.
      Es stört ihn auch nicht wenn ich schreie, denn ich habe ja mein Safewort, wenn ich es garnicht mehr aushalte.
      Was du suchst,
      ist nicht auf den Gipfeln der Berge, nicht in den Tiefen der Meere,
      nicht in den Straßen der Städte;
      es ist in deinem Herzen.

      <3

      Ob ich schreie hängt vom Schmerz ab - ist es ein sehr harter , heller Schmerz wie beim Rohrstock oder der Dressurgerte kann ich ihn kaum veatmen . Muss schreien . Der Schmerz der durch Gürtel oder der anderen Gerte verursacht wird entlockt mir häufig ein leichtes seufzen oder stöhnen . Lustvoll halt .

      Und auch vom Kontext abhängig - Strafen die sehr hart sind kann ich kaum unterdrücken , werde laut , anderer lustbetonter Kontext , in der sich der Schmerz langsam aufbaut , ist der gleiche Schmerz sehr schön zu integrieren und wird eher als leise ausgedrückt .
      Wir leben alle unter dem selben Himmel , aber nicht mit dem gleichen Horizont
      Nach dem Lesen hier komme ich mir blöd vor. Noch blöder als in den Sessions. An sich bin ich ein ruhiger Mensch, aber mein Herr schafft es mich laut werden zu lassen. Ob ich Schreie oder Stöhne... Keine Ahnung. Ich weiß nur, dass es laut ist ;( wenn ich könnte wäre ich leiser.... Die armen Nachbarn :sofa:
      Kommt darauf an, wie intensiv der Schmerz ist.
      Sofern es geht, versuche ich Geräusche zu unterdrücken (den lieben Nachbarn zuliebe).
      Irgendwann geht das aber nicht mehr.
      Und da kriegt er das volle Programm von mir - Schreien, Stöhnen, Weinen, Fluchen und was sonst alles noch an Lautäußerungen ausgestoßen werden kann.
      Zumindest so lange (und das kommt nicht immer vor) bis es sich anfühlt, als hätte ich "die Mauer durchbrochen". Dann bin ich in einem Zustand, in dem ich den Schmerz immer noch empfinde, und mit "tut verdammt weh" bewerte, in dem ich aber völlig regungslos daliege und keinen Ton von mir gebe.

      Ich bin normalerweise auch eine sehr stolze Frau, @Sklavin Haesin; dementsprechend bin ich bei deinem Beitrag erst mal zusammengezuckt und habe mich gefragt, ob mich mir durch mein Geschrei etwas vergebe. Zumal mein SM für mich auch viel mit Stolz zu tun hat/haben kann - immerhin bin ich es, die sich diese ganzen Schmerzen zufügen lässt, und das macht mich stolz. Genauso, wie mich meine Spuren stolz machen, weil sie mir zeigen, was ich erlitten habe.
      Aber dann ist mir für mich klar geworden, dass das für mich eine andere Art von Stolz ist. Und das ich im Spiel selbst gerne auch meinen Stolz gebrochen haben will. Weil ich die Erniedrigung will, um mich stolz fühlen zu können. Weil ich "gebrochen" werden will, um darauf stolz zu sein, mich selbst wieder zusammenzusetzen. Eine Session, in der er mich nicht zum Schreien bringen würde, wäre für mich nicht vollständig.

      Vielen Dank für den Denkanstoß!
      Wahrscheinlichkeitsfaktor 1 zu 1. Wir haben Normalität erreicht, ich wiederhole, wir haben Normalität erreicht. Alles, womit Sie jetzt noch immer nicht fertig werden, ist folglich Ihr Problem.
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      Multiple exclamation marks,' he went on, shaking his head, 'are a sure sign of a diseased mind.'