Peinliche oder unangenehme Aufgaben

      Zu der Aktion von @Dom.Prinz:

      Ich denke, es kommt immer darauf an, wann und wo man so etwas macht.

      Macht man es z.B. auf Wacken, interessiert es keinen.

      Macht man so etwas auf dem Ballermann, interessiert es auch keinen.

      In einem Club auf einer Play-Party - kein Problem


      Macht man so etwas hingegen in einer Kleinstadt, die Sub ihr zu Hause nennt, kann sie genau so gut auch gleich umziehen. Am besten in ein anderes Bundesland....


      Würde die Dame mir beim Spazieren gehen begegnen und am besten auch noch verheult oder beschämt und schüchtern einen halben Schritt hinter dem Herrn gehen, würde ich vermutlich nachfragen, ob alles in Ordnung ist. Und wenn die Antwort mich nicht 10000%ig überzeugt, würde ich die 110 anrufen.

      Also immer dran denken @Dom.Prinz: Wenn man in der Öffentlichkeit spielt, können solche Aktionen auch ganz gewaltig nach hinten los gehen.
      Sei Optimist - wenigsten solange man keine Tiere paarweise nach Cape Kennedy treibt.

      - Tennessee Williams -
      Ich fürchte für die Art von Aufgaben bin ich nicht geboren. allerdings würde mich Scham in der Art und Weise auch weder kicken noch würde es mich kicken wenn meinen Dom das kickt.

      Beim letzten Beispiel stellt sich mir die Frage, ob da auch darüber nachgedacht wird, dass sich andere Menschen dadurch belästigt fühlen? Mal abgesehen davon, dass ich vermutlich ähnlich wie Shay reagieren würde. Sorry, dass geht für mich einfach zu weit - was innerhalb der eigenen 4 Wände oder in Clubs etc passiert ist eines womit man die Öffentlich konfrontieren muss etwas anderes.
      The fool doth think he is wise, but the wise man knows himself to be a fool.

      William Shakespeare - As You Like It

      Hera schrieb:

      was innerhalb der eigenen 4 Wände oder in Clubs etc passiert ist eines womit man die Öffentlich konfrontieren muss etwas anderes.
      Ja, wir hatten das ja auch bei ähnlichen Themen schon einmal, so exhibitionistisch man auch sein mag, sollte man sich immer ganz gut überlegen, womit man eine uninformierte Öffentlichkeit denn konfrontieren möchte, ab einem gewissen Punkt ist das dieser gegenüber unfair und meiner Meinung nach nunmal sogar übergriffig. :yes:
      Du, Du und Du - mitkommen, unanständige Sachen machen!! ::drool::
      Mein Dom liebt es, mir peinliche Aufgaben zu stellen. Ohne Slip auf die Straße gehen, FKK (ist mir beides schwergefallen). Er findet, dass ich verklemmt und zu kontrolliert bin. Er versucht, mir mein Schamgefühl abzuerziehen. Insofern sind die peinlichen Aufgaben nicht kleine Strafen, sondern Teil eines größeren Plans: Meine innere „Schlampe” rauszulassen.

      Ist das bei Euch auch so?

      chloeantonia schrieb:

      Er findet, dass ich verklemmt und zu kontrolliert bin. Er versucht, mir mein Schamgefühl abzuerziehen. Insofern sind die peinlichen Aufgaben nicht kleine Strafen, sondern Teil eines größeren Plans: Meine innere „Schlampe” rauszulassen.

      Ist das bei Euch auch so?
      Jup, ich denke das kann ich so voll und ganz unterschreiben.

      Wobei der meine die Aufgaben mit Öffentlichkeitswirkung in Grenzen hält und in der Regel so gestaltet, dass sie mich zwar Überwindung kosten aber der geneigte Laie in der Regel kaum merkt was da gerade läuft.
      I'm not a psychopath, I'm a high-functioning sociopath. Do your research! ~ Benedict Cumberbatch/Sherlock Holmes
      Peinliche und unangenehme Aufgaben sind manchmal sehr hilfreich um sich zu überwinden , sich neue Grenzen zu schaffen , entweder in die eine oder andere Richtung . Voraussetzung dafür ist jedoch mMn , das Dom sich seiner Verantwortung bezüglich Outing und Grad der Erniedrigung /Demütigung bewusst ist . Seine Aufgabe an das Ziel adaptiert , auch zur Nachsorge lange zur Verfügung steht . Manche Reaktion kommt sofort , manche erst nach Tagen oder sogar Wochen . Anschließend die Reflection - war die Aufgabe den Möglichkeiten von Sub angemessen - brachte auch eine positive /kickende Wendung mit hinein .
      Diese Aufgabenstellung kann man sicher auch als kleinen quälenden Ansatz zur Belustigung erheben . Dann jedoch in einer Form die Sub mitgehen kann ohne sich verletzt zu fühlen .
      Solche Aufgaben benötigen immer eine sehr intensive Nachsorge und Begleitung durch Dom
      Wir leben alle unter dem selben Himmel , aber nicht mit dem gleichen Horizont
      Als Strafe für Fehlverhalten finde ich kreatives (!) im Alltag sehr amüsant.
      Z.B. bietet die aktuelle Maskenpflicht in Supermärkten eine ganz neue Spielwiese. So kann man mit Subbi zum Einkaufen fahren- und zwar in "Ruhe", da Subbi einen Knebel unter ihrer Maske trägt (die langen Haare und das Halstuch verbergen den Rest- das geht ja die Öffentlichkeit nix an).
      So gemütlich durch den Supermarkt laufen und einkaufen hat durchaus etwas....
      Habe ich tatsächlich noch nicht in die Tat umgesetzt, aber bereits angedroht, warte im Moment noch auf die passende Gelegenheit/ entsprechende Verfehlung ...
      @Soleil Danke :) Klar andere Menschen haben ein Recht auf ein Leben ohne Belästigung. Ich habe mit meinem Dom darüber gesprochen am FKK-Strand einen Plug zu tragen. Denkst Du das wäre in Ordnung oder schon Belästigung? Ich muss sagen, der Gedanke macht mich nervös. Und er erregt mich

      @Anthophila Ich habe gelernt: Ziele sind wichtig und kleine Schritte.

      @Chloe Kluge Worte, dank Dir



      Xorbald schrieb:

      kann man mit Subbi zum Einkaufen fahren- und zwar in "Ruhe", da Subbi einen Knebel unter ihrer Maske trägt (die langen Haare und das Halstuch verbergen den Rest- das geht ja die Öffentlichkeit nix an).
      :D das finde ich durchaus ne nette Idee - ginge bei uns dann wieder nur in einem Supermarkt in einem anderen Ort wo mich niemand kennt, denn angesprochen werd ich eigentlich immer - Dorf halt :pardon: . Aber ja, wenn man mal woanders unterwegs ist.
      it's something unpredictable but in the end it's right
      and so I have the time of my life
      Hello :hi: ,

      solange man in der Öffentlichkeit niemanden damit stört ist alles in Ordnung. Aber in den eigenen vier Wänden hat Substanz/ Sklavin zu folgen - :peitsche2: . In Clubs habe ich noch keine Erfahrung und kann keine Meinung dazu abgeben:). Ich könnte mir aber vorstellen, dass hier ein wenig Absprache nicht schadet, denn jede Sub ist anders und was wäre ich für ein Dom, wenn ich nicht auch Einfühlungsvermögen zeige.

      Katharina schrieb:

      Xorbald schrieb:

      kann man mit Subbi zum Einkaufen fahren- und zwar in "Ruhe", da Subbi einen Knebel unter ihrer Maske trägt (die langen Haare und das Halstuch verbergen den Rest- das geht ja die Öffentlichkeit nix an).
      :D das finde ich durchaus ne nette Idee - ginge bei uns dann wieder nur in einem Supermarkt in einem anderen Ort wo mich niemand kennt, denn angesprochen werd ich eigentlich immer - Dorf halt :pardon: . Aber ja, wenn man mal woanders unterwegs ist.
      Ja, die Problematik kenne ich... :blah:
      Ich habe auch schon einen größeren Supermarkt in der übernächsten Stadt "ausgedeutet"... :D