Angepinnt BDSM Wiki mit Galerie (Spielzeug, Möbel, Knoten, usw)

    BDSM Wiki mit Galerie (Spielzeug, Möbel, Knoten, usw)

    Oft ist es einfach interessant zu der Fantasie auch einige Bilder zu haben. Hier gibt es die jeweiligen Bilder zusammen mit einer Beschreibung was das ist, wofür man es braucht und wie man es konkret einsetzt. Eine Art bebildertes BDSM Wiki.

    Damit ihr, wenn ihr nach etwas sucht, nicht ewig das hoffentlich schnell wachsende BDSM Wiki durchsuchen müsst, versehen wir jeden Beitrag mit einem Direktlink.

    Sehr würden wir uns auch über eure Beschreibung zu einem BDSM Utensil freuen, postet dies bitte im Thread "Zeigt her euer Spielzeug" entspricht die Beschreibung dem was wir uns hier für das Wiki wünschen und ist nicht bereits eine mindestens ebenso gute Beschreibung hier online, verschieben wir den Beitrag in dieses Wiki. Es wäre dabei super wenn ihr die Beschreibung der hiesigen Art der Vorstellung grob anpasst, damit es ein recht einheitliches Wiki wird.

    Vorhandene Beschreibungen in alphabetischer Reihenfolge
    Bondagebrett
    Bondageseile
    Bullwhip
    Dildo
    Dilatatoren
    Dom Koffer
    Flogger
    Führstab
    Gerte
    Hängekäfig
    Halsband
    Klammern
    Magnete
    Nadelrad
    Paddel
    Panikhaken
    Peitschen weitere (Australische Bullwhip, Hundepeitsche, Kettenpeitsche, Neunschwänzige Katze, Nilpferdpeitsche, Kettenpeitsche, Snakewhip, Stockwhip, Wechselpeitsche, Klopfpeitsche)
    Riemenpeitsche
    Rohrstock
    Seile
    Spreizstange
    Tawse

    Dank an alle die mitmachen und ihre Beschreibungen zur Verfügung stellen, wenn euch eine Beschreibung geholfen hat oder auch nur gefällt liked sie ruhig ;)
    "Es ist gleich willkürlich, ob man den Leuten sagt: ihr sollt nicht frei, oder: ihr sollt und müsst gerade auf diese und keine andere Weise frei sein." Joseph von Eichendorff

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    Spreizstange

    Hier seht ihr verschiedene Spreizstangen, sie können jeweils für Hände aber (besonders jene mit einer gewissen Länge) auch für die Füße genutzt werden. Sinn und Zweck ist es, dass die fixierte Person die daran befestigten Extremitäten gespreizt halten muss, dafür werden diese an der Spreizstange fixiert, dies geht mittels Seil aber meist werden dafür Lederfesseln genutzt welche an den Hand- oder Fußgelenke angebracht werden.

    Fast alle Spreizstangen werden in der Mitte aufgehangen und die Außenelemente (Ösen, Karabiner, usw) dienen dazu die Fixierungen anzubringen.

    Die oberste Spreizstange ist eine der längsten die ich habe, sie ist aus Holz hat eine Lederumwickelung und starre Karabiner.

    Danach folgt eine die ebenfalls aus Holz und Leder besteht aber andere Fixierungspunkte besitzt.

    Die Dritte ist eine aus Gusseisen welche ich käuflich erworben habe.

    Die beiden folgenden Spreizstangen sind wieder Holz/Leder/Eisenwaren Spreizstangen.

    Je weiter die Fixierungen auseinanderliegen, umso stabiler muss die Konstruktion sein. Spreizstangen können sowohl an einer stehenden, liegenden, sitzenden oder wie auch immer positionierten Person angebracht werden.

    Wer selber eine Spreizstange bauen will findet hier die entsprechende Bastelanleitung.
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    BDSM Halsbänder

    BDSM Halsbänder haben mehrere Funktionen, für viele ist es Ausdruck der Unterwerfung und der Zugehörigkeit, sie können aber auch ganz profan einem Spielzweck dienen, zum Beispiel jenen eine Fixierungsmöglichkeit am Hals zu haben.


    Ihr seht hier verschiedene Halsbänder

    Obere Reihe links: Ein schmales Halsband, das eher symbolischer Natur ist. Es ist ein Aluminiumband welches auf ein Lederband genietet wurde und den typischen Ring der O vorn in der Mitte hat. Alle weiteren Halsbänder sind aus Leder gefertigt (außer Metall und teilweise auch die Polsterung). Neben dem ersten Halsband liegt ein sehr stabiles Halsband mit dem man auch gut fixieren kann, es ist zudem gefüttert was den Tragekomfort erhöht. Dieses Halsband ist für intensive Sessions geeignet, da kräftig daran gezogen werden kann, ohne, dass man sich Sorgen um das gute Stück (wohl aber Sub) machen muss. Rechts außen ist ebenfalls ein Halsband welches gepolstert ist und trotz sehr kleiner Fixierungsoptionen sehr stabil ist, es gehört zu einem Fesselset (Hals, Hand- und Fußgelenke).

    In der unteren Reihe sehr ihr links ein sehr breites Halsband, dieses kann man auch als Halskorsage bezeichnen. Liegt es an so geht es über den kompletten Hals, was die Bewegungsfreiheit des Trägers stark einschränkt und ohne eine gewisse Übung wird das Tragen für einige Subs mit der Zeit auch recht unangenehm. daneben seht ihr ein schlichtes Halsband mit einem einfachen Ring und unter den beiden ein schlichtes Halsband.

    Weiterführende Infos

    Die Bastelanleitungen fürs unterste Halsband findet ihr hier.

    Forumsthread zur Bedeutung von Halsbändern in DS Beziehungen.
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    Seile für Bondage (einfache Übersicht)

    Ihr seht diverse Seile. Da ich Qualität extrem runter schrauben sowie das Bild extrem zurechtstutzen musste haben es nicht alle ganz auf das Bild geschafft.


    Das schwarz/gelbgold gemusterte Seil ist ein 6 mm Arabar (sehr weich aber drehfreudig) in einer 16 fachen Strickwebung ohne Seele

    Die roten sind gedrehte Hanfseile mit 3 in sich selbst verdrehten Hauptkardeelen (in denen noch weichere Innenkardeelen liegen)
    extrem Stauchungsresistent das eine 6,3 mm das andere 5,7 mm

    Das hellgelbe (sieht wegen dem Licht dummerweise weiß aus) ist Sisal für Schmerzbondage. Im Kern trapetzgewoben und außen verdreht. Schmerzbondage bedeutet, dass die Seile Schmerz verursachen, teilweise bereits bei geringer Bewegung wie dem Atmen.

    Schwarz (diverse oben) sind old Irish aus einer kleinen irischen Seilerei eignen sich nur zum setzen von mehr oder weniger aufwändigen Zierknoten aller Art sie sind zwischen 5 und 10 mm in einer lockeren 8 fachen webung ohne Seele

    Diverse schwarz (unten) sind Shibari mix Seile hier hat die Seele die eigentliche Trageigenschaft. Seelen sind dabei aus Jute gedreht zum Schutz wurde diese mit einem doppelten Mantel aus Seide umnäht. Eines mit 9 metern das andere mit 25 Metern zu 8 und 4,9 mm.

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    BDSM Flogger

    Die Peitschenart Flogger wird zumeist als jene charackterisiert die aus vielen breiten Streifen (und eben nicht Riemen, Schnüre oder ähnliches) besteht und eher zu den soften Varianten gehört. Grundsätzlich kann jedes Material was in Streifen geschnitten werden für den Bau eines Floggers genommen werden. Typisch ist aber vor allem Leder, daneben gibt es jedoch auch welche aus PVC, Kunstleder, Latex, usw.

    Wegen der eher soften und zudem auch breitflächigen Wirkung wird dieses Gerät gern zum Aufwärmen vor einer richtigen Session genutzt.
    Ihr seht auf dem Bild vier Lederflogger in unterschiedlichen Farben, unterschiedlichem Leder und natürlich auch für unterschiedlichen Funktionen.

    Die oberen beiden sind eher typische Flogger. Der große schwarze Flogger hat sehr viele Lederstreifen die aber recht weich sind, er sieht viel böser aus als er eigentlich ist. Der kleine schwarze Flogger ist eine Pussypeitsche, also eine Peitsche mit der man recht unproblenatisch auf den weiblichen Intimbereich schlagen kann. Keine langen und zudem noch weiche Lederstreifen eigenen sich in diesem Bereich. Da Leder nicht wirklich zu desinfizieren ist und der Intimbereich immer Ansteckungsgefahren birgt sollte die Peitsche aber nur mit einer Frau genutzt werden.

    Also Angst sollte keiner vor einem süßen Flogger (alias Streichelpeitsche) haben, zumindest solange eben mit den Lederstreifen und nicht mit dem Griff geschlagen wird.

    Bauanleitungen für Flogger
    "Es ist gleich willkürlich, ob man den Leuten sagt: ihr sollt nicht frei, oder: ihr sollt und müsst gerade auf diese und keine andere Weise frei sein." Joseph von Eichendorff

    Panikhaken BDSM

    Die Pferdesportler werden diese Hilfsmittel kennen, ein solcher Haken kann auch unter Spannung leicht gelöst werden, im Pferdesport wenn ein Pferd außer Kontrolle gerät und man ihm die Flucht ermöglichen will und bei BDSM um unter Spannung stehende Konstruktionen, wie zum Beispiel eine Suspension (Hängebondage) schnell zu lösen.


    Der Pfeil am Panikhaken zeigt an in welche Richtung die Sicherung geschoben werden muss damit der Haken aufspringt und die Verbindung entkoppelt.

    Bondage Fachleute sehen die Nutzung von Panikhaken oftmals kritisch, da Panikhaken aus dem Pferdesport nicht für vertikale Lasten (horizontal ziehendes Pferd das droht durchzugehen aber eben von der Decke hängende(r) Sub) gedacht ist.

    Die Panikhaken die hier gezeigt werden haben eine Bruchlast von 500 bzw 800kg. Dies bedeutet aber nicht, dass sie gleiches an Traglast haben, bei dieser Bauweise dürfte die Trag-/Arbeitslast nur rund 15% der Bruchlast betragen. Zudem können durch Bewegungen (Schwingen) von Sub Kräfte erzeugt werden, die größer sind als ihr eigentliches Gewicht (Fliehkräfte).

    Handelsübliche Panikhaken fangen bei 400kg Bruchlast an und sind daher bereits nach diesem Umrechnungswert und unter Berücksichtigung der Fliehkräfte für Personen mit einem hohen Sicherheitsempfinden nicht für Hängebondages geeignet. Wer wirklich jemanden (pur oder im Käfig) an einem Panikhaken aufhängen will, sollte sich beim Verkäufer genauestens über die Traglast informieren, wer ganz sicher gehen will, für den gibt es Panikhaken mit einer Bruchlast von 2000kg, das entspricht über 300kg Traglast.

    Da ein Teil der Bondage und BDSM Fachliteratur Panikhaken empfiehlt, ein anderer mit guten Argumenten vor ihnen (=handelsübliche mit 400/500kg Bruchlast) bei 1 Punkt Hängefixierungen warnt, sollte jeder selber entscheiden, ob dies eine gute Sicherungsmethode ist. Dass Bruchlast nicht Traglast bedeutet dürfte nun aber hoffentlich jedem klar sein.
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    Nadelrad BDSM

    Ein Nadelrad, medizinisch korrekt Wartenbergrad, ist eigentlich ein medizinisches Instrument mit dem geprüft wird, wie der Körper Schmerz/Reize wahrnimmt. Dazu wird das Rad über die Haut des Patienten geführt. Auch unter BDSMlern erfreut sich dieses Gerät einer gewissen Beliebtheit, aus diesem Grund gibt es inzwischen auch Nadelräder mit drei Rädern, welche im medizinischen Bereich nicht genutzt werden.


    Auch wenn es böse aussieht, so ist es ein recht harmloses Instrument. Bei Subs die Angst vor Nadeln haben kann dieses Gerät aber durchaus einen Absturz auslösen, daher im Zweifel nachfragen bevor es das erste Mal genutzt wird.

    Am besten kauft man ein solches Rad bei einem Medizinversand, dort kosten sie nur einen Bruchteil dessen was BDSM Shops dafür haben wollen und sind teilweise sogar von besserer Qualität.

    Ähnlich aufgebaut ist übrigens auch ein Kopierrad, welches die Personen sicher kennen die gerne mal schneidern bereits kennen. Für BDSMler ist ein Kopierrad sogar besser, da leichter und genauer Druck und damit Schmerz erzeugt werden kann.
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    Rohrstock BDSM

    Der Rohrstock ist ein recht altes und auch effektives Züchtigungsmittel. Unter BDSMlern erfreut er sich wegen der einfachen Handhabung, geringen Kosten und durch diverse Materialen wie auch Stärken auch großem Einsatzspektrum besonderer Beliebtheit. Er ist sehr anfängergeeignet und kann gut zur Belohnung von Masochisten aber eben auch zur Bestrafung eingesetzt werden.

    Er seht hier eine kleinen Auswahl von Rohrstöckern
    Die Materialien sind sehr unterschiedlich, zu allen ein kurzer Abriss.

    Bambus: Nicht ungefährlich wenn er nicht ummantelt ist, denn die Splitter bei einem Bruch des Rohrstocks können unangenehme Verletzungen erzeugen.
    Ratan: Wie Bambus ein Naturprodukt, jedoch weist dieses eine viel höhere Flexibilität und meist auch größere Dichte auf. Man unterscheidet geschält und ungeschält (letzteres ist weniger flexibel). Splittern ist schwer möglich. Empfehlung!
    Buche: Rundholz Buche, glatt und geriffelt (schöner Ton wenn man ihn schnell schwingt) gibt es in jedem Baumarkt, Buche kann durchaus brechen, splittert aber nicht so gefährlich wie Bambus.
    Biegestahl: Sehr schmerzhaft da es eine sehr hohe Masse aufweist, gibt es in jedem Baumarkt.
    Rundstahl: Schmerzhaft da es eine hohe Masse aufweist, jedoch weniger schmerzhaft als Biegestahl der eben kein Hohlkörper ist. Gibt es im Baumarkt als Rohr oder bei Ikea und Co als Gardinenstange.
    Fieberglas: Typisches industrielles Material, recht flexibel, schmerzhaft da die Masse meist höher ist als bei den üblichen Naturprodukten. Fieberglas splittert sehr gefährlich und in langen Längssplittern, auf eine entsprechend Schutzummantelung ist daher zu achten!

    Nicht in dem Ständer vorhanden sind Rohrstöcker aus Schilfrohr (brüchig), Weiden- oder Haselnussruten und weitere Naturprodukte. Grundsätzlich ist fast jede Baum oder Strauchart als Lieferant von Rohrstöckern geeignet ;)

    Häufig werden die Rohrstöcker ummantelt, hierzu gibt es diverse Methode (Flüssiglatex, Isolierband, usw) am leichtesten geht es aber mit Schrumpfschlauch.

    Bezüglich blauer Flecken: Hier kommt es vor allem auf die Kraft (mehr = mehr Verletzungen), die Masse (höher = mehr Verletzungen) an.
    Bezüglich aufgeplatzter Haut: Hier muss sehr viel Kraft eingesetzt werden, vor allem wenn dann noch die Masse des Rohrstocks groß, die Fläche der Berührung aber recht klein ist, kann das passieren. Es ist aber beim besten Willen keine übliche Verletzung, wenn passiert dies bei gesunden Menschen nur bei heftigen Sessions mit entsprechenden Rohrstöckern.

    Weiterführende Infos


    Eine Bastelanleitung für einfache Rohrstöcke findet ihr hier und hier.

    Forumsthread zum Thema Einsatz von Rohrstöckern.
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    Hundepeitsche BDSM

    Eine Peitsche die ursprünglich, wie es der Name vermuten lässt, für Hunde genutzt wurde. Typisch ist der Karabiner am Ende des Handstücke und fast immer ist der Schlagbereich aus zwei stabilen Lederlagen geflochten, die typische Flechtung seht ihr auf dem Bild. Es gibt aber teilweise auch andere Varianten mit Naht oder drei Lederstücken.

    klick mich groß

    Durch den Karabiner konnte die Peitsche als kurze Leine genutzt werden. Zudem konnte mit einem schweren Karabiner durch einen gezielten Schlag mit diesem, das Genick des Hundes gebrochen werden. Daher war diese Peitsche gerade bei Kampfhundebesitzern sehr beliebt. Der "Einsatz" als Schlaginstrument an Hunden dürfte inzwischen überall in Westeuropa verboten sein.

    Es ist eine einfach und eher kostengünstige Peitsche, wohl auch da sie meist nicht für den BDSM Bereich gebaut wird sondern für den Tierbedarf und es somit teilweis am Perversenaufschlag fehlt, solche Peitschen gibt es ab 15 Euro in brauchbarer Qualität, sie selber herzustellen ist möglich aber gerade beim ersten Mal alles andere als leicht.

    Die Peitsche erzeugt relativ großen Schmerz da es sehr stabiles Leder ist welches quasi als Singletail auftrifft. Das ist keine Peitsche für SMler die eher die softe Gangart mögen!
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    Dom Koffer

    Der Dom Koffer ist ein Koffer vollgepackt mit Utensilien welche der Dom auf seinen Reisen mitnimmt. Sinn und Zweck ist es alle Spielsachen geordnet und schnell griffbereit zu haben. Die Füllung des Koffers hängt ganz von den Vorlieben des Doms und seinen Plänen ab.


    Träger solcher Koffern werden in der Szene gerne ein wenig abwertend als Kofferdoms bezeichnet. Dies hängt wohl damit zusammen, dass besonders eine Gruppe von Doms scheinbar dazu neigt solche Koffer mit sich zu führen und diese Gruppe ist nicht unbedingt die beliebteste. Den Kofferdoms wird nachgesagt sie sein vor allem Poser. Dennoch kann es ganz sinnig sein einen solchen Koffer mit sich zu führen.

    Weitere Transportmöglichkeiten für Spielzeug sind Taschen, befestigt am Gürtel oder in Transportrollen (gerade bei Rohrstöcken eher geeignet, neben dem Koffer seht ihr rechts den Teil einer Transportrolle).
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    Das Halsband

    kann aus verschiedenen Materialien bestehen, Leder in unterschiedlichen Farben sind genau so möglich wie unterschiedliche Metalle oder Chemische Fasern.
    Halsbänder aus dem Zoofachhandel sind hierbei genau so gängig wie selbst Hergestellte und extra für den zweck gekaufte aus dem Erotikfachhandel.
    Auf den unteren Bildern ist ein Halsband aus rotem Wildleder mit einem sogenannten "Ring der O" zu Sehen. Es ist wie das zweite Bild zeigt Bestandteil eines sogenennten Subset's bestehend aus Halsband und Handfesseln. Natürlich können beide auch einzeln erworben werden bzw. individuell Hergestellt werden.

    Viele werten das Halsband für sich als Verbildlichung ihres Status. Oft gleicht das anlegen dieses Gegenstandes einem Ritual welches beide Parteien auf das Spiel einstimmen soll. Einige verwenden das Halsband aber auch als deutliches Startsignal das eine Session begonnen wird und sich nun beide Parteien in die von ihnen gewählten Rollen begeben. Für einige zeigt das Halsband an einem/einer Sub so etwas wie Anspruch oder "Eigentums ansprüche"

    ferner kann das Halsband aber auch als Symbol für eine bestimmte Szene und /oder Rollen Zugehörigkeit gesehen werden
    Dateien
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    Gerten BDSM

    Gerten sind ein beliebtes SM Instrument. Eigentlich wurden Gerten für den Reitsport entwickelt, wo sie immer noch zum Einsatz kommen. Es gibt mehrere Grundtypen von Gerten, BDSMler verwenden zumeist die Springgerte oder auch die Dressurgerte.

    Auf dem Bild sind die oberen beiden Gerten Springgerten. Die darunter ist eine kurze Dressurgerte und die ganz unten müsste(? ich bin kein Reitsportler) auch eine kurze Dressurgerte sein.

    Springerten erkennt man an dem typischen Lederlappen am Ende. Sie gehören zu den kürzeren Gerten, die Intensität des Schmerzes der mit ihr erzeugt wird, hängt von Kraft, Hebel und bei der Gerte selbst primär von der Flexibilität und Festigkeit des Lederlappens ab. Springgerten sind besonders gut für Anfänger geeignet. Man kauft diese auch am besten in einem Reitsportladen oder bei einem Reitsportversand im Internet.

    Dressurgerten sind länger und dünner als eine Springgerte. Charakteristisch ist die dünne Schnur am Ende. In ihrer Wirkung sind sie in der Regel heftiger als die kurzen Springgerten und es gehört zumindest ein wenig Übung dazu mit ihnen ganz punktgenau zu treffen, je länger und je flexibler sie sind, umso schwerer wird das.

    Weitergehende Informationen zu den verschiedenen Gertenarten findet ihr hier.

    Die moderne Gerte hat zumeist einen Kern aus Fieberglas, es gibt aber auch noch welche mit Rattan als Kern. Der Eigenbau ist nicht sonderlich kompliziert, ob es sich jedoch lohnt, bei den Preisen die man in einem Reitsportgeschäft zahlt, muss jeder selber wissen.
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    Bondagebrett

    Bondagebretter werden zur Fixierung von Personen genutzt. Typisch sind dabei Ringösen an den Seiten des Bretts an welche direkt fixiert werden kann oder durch welche Seile geführt werden mittels derer dann fixiert wird. Zumeist sind diese BDSM Möbelstücke gepolstert, dies ist aber nicht immer der Fall.

    Stabile Bondagebretter können sowohl an der Wand fixiert als auch aufgehangen werden. Dies ermöglicht meist ein weitaus größeres Einsatzspektrum als es bei einem Andreaskreuz der Fall ist.

    Ihr seht hier eine geplosterten Eigenbau eines ca- 220x90cm großen Bondagebretts. Die Polsterung ist Schaumstoff, der Überbezug ist Kunstleder, der Unterbau ist Schreinerplatte, zur Fixierung dienen Polsternägel und die Ösen sind M6 Ringösen. Die Ösen an den Seiten wurden zur besseren Sichtbarkeit alle mit Karabinern versehen.

    Wird die oberste und unterste Öse mit einer Stahlkette verbunden (Stahlkette plus 2 Notglieder) so kann an jedem Punkt der Seite eine Fixierung an der Kette angebracht werden.
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    Hängekäfig BDSM

    Im Gegensatz zu einem normalen Käfig kann ein Hängekäfig auch (oder auch nur) aufgehangen genutzt werden. Zu unterscheiden sind jene mit festen Streben (= das was Decke und Boden miteinander verbindet) und jene mit Streben die nicht starr sind. Auf dem Bild seht ihr einen recht typischen Hängekäfig mit nicht starren Streben, in dem Fall sind es einige Stahlketten die die Ober- und Unterseite des Käfigs verbinden.

    klick mich groß
    Hängekäfig.jpg

    In diesem Käfig wird Sub meist mit den Händen über dem Kopf an dem Ring fixiert der am oberen Ende des Käfigs vorhanden ist, eine Fixierung ist aber auch an den Streben möglich. Je nach Fixierung ist es Sub möglich oder eben auch nicht aus dem Käfig zu entkommen. Das besondere Gefühl in einem Hängekäfig wird dadurch erzeugt, dass dieser schwankt und Sub eben nicht am Boden sein muss sondern mitten im Zimmer hängen kann. Jede Bewegung führt zu mehr oder weniger starken Pendelbewegungen des Käfigs. Daraus kann mittels einer Kerze oder auch Glöckchen ein Spiel gemacht werden, bei dem Sub möglichst wenig Bewegung erzeugen darf, auch wenn sie gefingert, gekitzelt, verwöhnt oder was auch immer wird.

    Käfige ohne starre Streben können leicht transportiert werden, so ist das Aufhängen auch in der freien Natur bei einem Picknick leicht möglich.

    Käfige mit festen Streben können hingegen auch ohne eine Aufhängung genutzt werden, da sie von dieser nicht abhängig sind und auch funktionieren wenn sie auf dem Boden stehen würden. Ein bekanntes Beispiel für solche starren Hängekäfige sind die drei Wiedertäuferkäfige welche in Münster zu einem Wahrzeichen der Stadt wurden.

    Auch in Form und Größe gibt es eine Vielzahl von Variationen. Einige liegen direkt am Körper an (Lederkäfige, andere sind geräumige Kugeln oder gar Vierecke mit mehr als einem Quadratmeter Grundfläche. Bei den starren Käfige sind Stahl, Eisen und Holz die typischen Materialen für den Käfig, es gibt aber auch welche aus Rattan. Bei den nicht starren Käfigen werden als Verbindungselement für Boden und Decke meist Stahlketten genutzt, es gibt aber auch solche die Seile oder Leder nutzen.

    Bauanleitung für Hängekäfig mit Stahlketten und Hängekäfig komplett aus Flachstahl
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    Rosshaarpeitschen

    Bei den Rosshaarpeitschen werden am Griff Rosshaare angebracht. Sie sind zusammen mit den geflochtenen Peitschen die teuersten Modelle die es zu kaufen gibt, vor allem weil die Herstellung nicht ganz so einfach ist.

    Bei Rosshaar ist es schwer zu sagen, wie Sub das Gefühl damit gepeitscht zu werden gefallen wird.

    Die Schlagtechnik der meisten Doms entspricht der normalen Schlagtechnik, es wird also ausgeholt und maximal mit der letzten Hälfte des Rosshaars getroffen. Neben der normalen Schlagtechnik kann aber auch nur mit der Spitze geschlagen werden, dazu bedarf es aber etwas Übung und einer guten Koordination. Anstatt seitlich zu schlagen steht Dom direkt gegenüber seinem Ziel, die Bewegung kommt dann primär aus dem Handgelenk und lässt die Peitsche gleichzeitig nach vorn und hoch schnellen, während des Fluges wird das Handgelenk dann abrupt und wiederum schnell in die andere Richtung bewegt. Dies beschleunigt die Peitsche nochmals. Wenn nur die Spitzen treffen kann das scharfe Ende des Haares die Haut leicht aufritzen. Hierzu gehört sehr viel Geschick und Übung, die Ritze sind so fein, dass sie meist nicht mal bluten und fast immer schon einige Stunden nach der Session gar nicht mehr wirklich zu sehen sind.


    Rosshaar gibt es in verschiedenen Längen und Farben. Fast immer ist das Rosshaar nicht geflochten und wer langes Haar hat kennt das Problem, Haare können verknoten. Daher werden gute Rosshaarpeitschen vor dem Verkauf behandelt, die Lebensdauer soll sich durch Haarkuren erhöhen können.

    Eine Bastelanleitung für eine Rosshaarpeitsche findet ihr hier.
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    Sjambok/Nilpferdpeitsche


    Der Ursprüngliche Sjambok wurde im Ganzen aus Nilpferdleder, seltener auch aus Nashornleder hergestellt, jedoch heute werden - aus Tierschutzgründen - Sjamboks aus einem bestimmten Plastikgemisch hergestellt, der die eigentschaften eines Ur-Sjamboks wiedergeben, nämlich das Verhalten eines Rohrstockes bei wenig Kraftaufwand sowie beim stärkeren Kraftaufwand das flexibele Verhalten einer Singletail und sollte mit Bedacht eingesetzt werden.

    Während der Kolonialzeit in Afrika sowie in der Apartheidzeit in Südafrika wurde der Sjambok zur durchführung von Prügelstrafen sowie zur Selbstverteidigung eingesetzt.

    Auf den Bild wird ein Sjambok mit einer Länge von 137cm von der Firma "Cold Steel" abgebildet.
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    Die Bullwhip/Bullenpeitsche

    Die Bullwhip besteht aus einem kurzen starren Griff an der sich die immer dünner werdene Peitschenschnur befindet und mit dem "Fall" (kleiner Lederriemen) sowie den Cracker (das erzeugt den Knall wenn man schnell mit einer Peitsche hantiert und somit die Schallmauer durchbricht).

    Als Material kommen versch. Ledersorten wie Rindsleder, Känguruleder, Hirschleder etc. zum Einsatz sowie auch Nylon/Paracord.

    Die Länge wird traditionell in Foot (fuss) angegeben, wobei 1 Foot 30,40cm entsprechen.

    Es ist ratsam, erstmal Trockenübungen absolvieren, besonders das Zielen und der einzusetzende Kraft, bevor man mit sowas den/die bottom schlägt, den wie oben schon beschrieben, kann man mit sowas Geschwindkeiten erreichen von mehr als 1 Mach (bei 20°C z.b. 1235km/h bzw. 343m/s) und somit schneller als eine Pistolenkugel was wieder zu einer sehr hohen Aufschlagsfkraft auf dem Körper bedeutet. Es sollte vermieden werden, damit auf Wirbelsäule, Nieren, Gesicht/Kopf, Bauch sowie in den Kniekehlen zuschlagen.

    Ich empfehle den Besuch eines seriösen Workshops bzw. eine Unterweisung.
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