Aufgaben / Regeln vergessen - Reaktionen und Empfindungen

      Aufgaben / Regeln vergessen - Reaktionen und Empfindungen


      Manche Arbeiten muss man dutzende Male verschieben, bevor man sie endgültig vergisst.
      Getreu nach diesem Ausspruch, passiert es uns wohl allen, dass wir manche Dinge (nicht nur im Alltag) einfach mal vergessen; gerade bei Stress etc..

      Aber wie ist das nun in einer D/S Beziehung, wenn der devote Part eine seiner (regelmäßigen) Aufgaben, Regeln oder Anordnungen, usw... vergisst. Ich meine hier nicht einen bewussten Widerstand und damit verbunden das bewusste Nichtbefolgen, sondern wirklich ein (versehentliches) Vergessen. Ebenso meine ich keine Unerfülllbarkeit weil Sub krank, beim Notfall, etc. ist, sondern den typischen Fall im Alltag, wenn man es einfach übersieht oder nicht daran denkt - aber es durchaus hätte tun können.

      Was empfinden denn die Subs in diesem Moment wenn es euch bewusst wird, dass ihr etwas vergessen habt, oder ihr darauf hingewiesen werdet? Was löst das in euch aus?
      Wie reagiert ihr, wenn es euch selbst bewusst wird, ohne, dass euer Partner/eure Partnerin es bereits gemerkt hat?

      Und, was mich noch brennender interessiert? Was empfinden die Doms wenn ihr bemerkt, dass eine eurer aufgestellten Aufgaben / Regeln / Anordnungen vergessen bzw nichtbefolgt wurde.... oder aber wenn Sub euch "beichtet", dass er/sie es vergessen hat. Was löst das in euch aus?
      Und: Wie reagiert ihr, wenn Sub es noch gar nicht selbst bemerkt hat?


      Ich bin gespannt auf eure Einsichten und halte mich vorerst noch ein klein wenig mit meinen Empfindungen dazu zurück.

      :blumen:
      Ohje... Aber jedem von uns ist es sicher schon mal passiert eine Aufgabe oder Anordnung vergessen zu haben.

      Wenn ich es selbst zuerst merke, hole ich die Erledigung der Aufgabe augenblicklich nach und beichte dann :rot:
      Wenn ich's tatsächlich vergessen habe, tuts mir wirklich leicht und mir ist's schon peinlich, dass ich unaufmerksam war. Könnte deswegen im Boden versinken, da ich Dom nicht enttäuschen möchte. Das ist für micht gefühlt schlimmer als jede Strafe, die natürlich trotz Beichte nächstmöglich folgt.

      Mir geht's darum Dom zeigen, dass er mir wichtig ist und dass ich Spaß daran habe seine Anweisungen zu befolgen. Etwas zu vergessen hat für mich immer etwas mit Unaufmerksamkeit bzw nicht wichtig ( genug ) nehmen zu tun... Und das möchte ich ihm einfach nicht zukommen lassen.

      Den Fehler ihm gegenüber einzugestehen und zu kommunizieren nehme ich auch als sehr Vertrauten Moment wahr.
      Es ist nicht so, dass ich mich gut finde. Aber es könnte schlimmer sein. ( Karl Lagerfeld) 8)

      MissGilmore schrieb:

      Und, was mich noch brennender interessiert? Was empfinden die Doms wenn ihr bemerkt, dass eine eurer aufgestellten Aufgaben / Regeln / Anordnungen vergessen bzw nichtbefolgt wurde.... oder aber wenn Sub euch "beichtet", dass er/sie es vergessen hat. Was löst das in euch aus?
      Und: Wie reagiert ihr, wenn Sub es noch gar nicht selbst bemerkt hat?

      Ich lebe mit meinen Subs nicht zusammen. Das bedeutet ich muss stets kreativ sein um diesen Bereich abzudecken und zwar so das ich ihn locker kontrollieren oder überprüfen kann (sporadisch).

      Logischerweise erwarte ich nach einer gewissen Gewöhnungszeit das Sub sich an das hält was ich vorgebe. :evil:

      Wenn Sub zu mir kommt und von sich aus "beichtet" das er etwas vergessen hat reagiere ich meist sehr gelassen. Ich frage nach warum er es vergessen hat. Und dann kommt es darauf an was für ein Sub er ist. Für manche ist das Vergessen an sich schon die Hölle und sie geißeln sich selbst total. Es gibt aber auch welche die besser damit umgehen können wenn sie dafür sanktioniert werden. Es muss ja keine harte Strafe sein, eine Kleinigkeit reicht und sie können das verarbeiten. :coffee:

      Wenn ich zuerst merke das Sub da etwas vergessen hat gehe ich hin und werfe geistige Brotkrummen *g*. Hinweise bzw. ganz subtile Fragen, zum Beispiel "Wie war der Tag, hast du alles geschafft?" Also ich versuche schon Sub auf die Sprünge zu helfen. Ein ratloses fragendes Gesicht ist manchmal Gold wert. :D Kommt er allein partout nicht drauf sage ich ihm was er vergessen hat und er bekommt dann eine angemessene Sanktion.

      Sollte es sich allerdings raus stellen das Sub etwas vergessen hat,es ihm im Nachhinein noch einfiel er dies dann aber trotzdem nicht nachholte... DANN sieht die Sache anders aus. Dieses Verhalten dulde ich nicht und bestrafe es entsprechend :evil_icon:
      Komm zu mir in die Hölle :evilfire: und ich zeige dir das Paradies... :domina:


      Nosce te ipsum!
      (Erkenne dich selbst)

      MissGilmore schrieb:

      Was empfinden denn die Subs in diesem Moment wenn es euch bewusst wird, dass ihr etwas vergessen habt, oder ihr darauf hingewiesen werdet? Was löst das in euch aus?
      Mir ist schon aufgefallen- wenn ich wirklich mal etwas vergessen habe, dann fühle ich das, was ich eh schon fast rund um die Uhr fühle, nur eben nicht so präsent, plötzlich ganz dolle komprimiert.
      Vor allem ist es Demut. In dem Moment in dem ich darauf hingewiesen werde, etwas vergessen zu haben, ist mein Gefühl der Demut unglaublich tief und fühlt sich so gut und echt und natürlich an.
      Ja, ich schäme mich dann und es tut mir leid, dass ich habe das Glück, dass mein Herr bislang immer sofort erkannt hat, ob ich etwas vergessen habe oder doch eher "vergessen habe" und dann dementsprechend reagiert. Auch akzeptiert er im Falle von wirklichem Vergessen durchaus eine Abbitte und Entschuldigung. Was ich in dem Moment auch sehr gerne und völlig von mir aus tue.
      Ich schäme mich... Ganz einfach. Das ist nicht immer leicht zuzugeben aber ich arbeite ja an mir. Ich glaube MrG ist sehr verständnisvoll und geduldig :love: Er hat auch Phasen, in denen er mit den Gedanken woanders ist und so einiges vergisst und daher ist er auch nicht böse, wenn ich mal was vergesse.
      Ich finde es kommt auf die Regel an.
      Wenn ich weiss es ist etwas das er sich wünscht komm ich daher und entschuldige mich. Da trifft es auf jeden Fall zu das ich seine Dominanz intensiver spüre und ich in ne gewisse Duckmaushalrung gehe bis ich weiss das er wieder gut mit mir ist.

      Wenn es allerdings eine Regel war von der ich weiss das sie Ihn zur weissglut bringen kann ist meine Reaktion und empfindung dann doch noch deutlich ne andere. Gerade wenn man die Strafe dafür kennt, und weiss wie sauer es ihn macht. Das kam 1 mal vor das ich es damals vergessen hatte und ich hab kein Wort rausgebracht als ich es realisierte und er vor mir stand... Das war nicht mehr angenehm und auch nicht mehr erregend. Da habe ich mich nur noch mies gefühlt, auch ohne jetzt unbedingt die Strafe im Hinterkopf zu haben...
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      Ihr Lieben, soweit schon mal vielen Dank für eure An- und Einsichten :blumen:
      Ich selbst muss sagen, ich reagiere sehr unterschiedlich.... wenns nur ne Kleinigkeit ist und ich es schnell bemerke, bitte ich um Verzeihung und hole es im gleichen Atemzug nach.
      Merke ich es wesentlich später, ist es tatsächlich sehr unangenehm für mich. Dann fällt es mir plötzlich auf und ich fühle mich tatsächlich schlecht.

      Edleperle schrieb:

      Könnte deswegen im Boden versinken, da ich Dom nicht enttäuschen möchte. Das ist für micht gefühlt schlimmer als jede Strafe, die natürlich trotz Beichte nächstmöglich folgt.
      Das geht mir dann genauso..... es ist meist schlimmer als die Strafe, da ich mich erstens schlecht fühle weil ich nicht daran gedacht habe und mich je nach dem fast bis ins bodenlose ärgere weil ich etwas nicht genau oder richtig erlediget habe. Ich mag es nicht Dinge nicht richtig oder gar nicht zu tun bzw. zu erfüllen. Ich fühle mich dann tatsächlich eine Weile mies.
      Die Strafe ist dann meist sogar eher hilfreich, weil ich mich danach besser fühle.
      Die Bitte um Verzeihung kommt dann tatsächlich sehr von Innen heraus und fühlt sich in dem Moment auch gut an, auch wenn man wohl nie gerne darum bittet.

      Auf den Gedanken es ihm nicht zu beichten, würde ich ürbigens nicht kommen, das könnte ich nicht, das würde die Offenheit und das Vertrauen für mich verletzen.


      Wenn es mir allerdings gar nicht von selbst auffällt, sondern ihm und er mich dann darauf aufmerksam macht.....

      Amalthia schrieb:

      in ne gewisse Duckmaushalrung gehe
      ...trifft das auf jeden Fall auch auf mich zu :D Ich werde dann immer sehr kleinlaut und fühle mich tatsächlich unwohl. Und weil er dann auch noch Recht hat, wenn er mich darauf hinweist und eventuell eine Strafe ausspricht, mag ich daszu am Liebsten gar nichts mehr sagen als quasi Ja und Amen. Da brauche ich dann wesentlich länger, bis ich mich selbst dann überhaupt damit aussöhnen kann.

      Und auch ich kann mich einigen Vorrednerinnen anschließen, ich empfinde das oft als sehr intim.



      Aaaaber dennoch würde mich hier die Meinung bzw. Reaktion einiger dominanter Menschen sehr interessieren :D 8o
      Für mich selbst ist es immer sehr unangenehm bzw. manchmal schon katastrophal, wenn ich selbst merke oder daraufhin gewiesen werde, dass ich etwas vergessen habe. Wenn ich darauf hingewiesen werde, ist es für mich noch schlimmer. Eigentlich weniger wegen der folgenden Strafe, sondern eher wegen mir selbst, weil ich mich über mich selbst ärgere....
      Ich bin immer ein sehr korrekter Mensch gewesen und mir ist es immer wichtig, dass alles ordentlich ist und ordnungsgemäß erledigt, wird und ja, eigentlich schon perfekt ist.... Nicht nur im Dom/Sub Verhältnis, sondern generell im realen Leben....
      Habe als Kind schon den halben Supermarkt aufgeräumt, wenn die Dosen nicht ordentlich gestapelt waren... :D ....
      Ich merke jedoch, dass es mir noch schwer fällt, mich an fremde bzw. neue Regeln zu gewöhnen und daran zu denken und mich daran zu halten....Da stoße ich immer wieder an meine Grenzen....
      Nicht, weil ich es nicht will, sondern weil ich einfach nicht daran denke....Ich brauche immer eine gewisse Zeit, um neue Dinge fest in meinem Kopf zu verankern und sie mit in meinen Alltag aufzunehmen...Das braucht Zeit, das geht bei mir leider nicht von heute auf morgen...
      Mein Dom erwartet strikte Gehorsam...Das setzt mich dann meist unter Druck, denn ich möchte ihm ja gefallen und eine gehorsame Sub sein, leider klappt das nicht immer so, wie er es von mir erwartet, und auch nicht, wie ich es von mir selbst erwarte.....
      Dann bin ich in der Regel sauer auf mich selbst, und die Strafe, die dann folgt, bestätigt mein schlechtes Gefühl dann auch noch....Dann fühle ich doppelt, dass ich versagt habe..... ;(
      Grüß dich Helleschatten,



      Helleschatten schrieb:

      Vor allem ist es Demut. In dem Moment in dem ich darauf hingewiesen werde, etwas vergessen zu haben, ist mein Gefühl der Demut unglaublich tief und fühlt sich so gut und echt und natürlich an.


      Ich würde dich gern folgendes fragen - wenn das Aufzeigen eines Fehlverhaltens diese Gefühle für dich so besonders wahrnehmbar macht - wäre es nicht wünschenswert das an geeignetere Verhaltensweisen zu koppeln und arbeitet ihr da dran?

      Einen schönen Tag dir
      d
      <<<Toleranz sollte nur eine vorübergehende Gesinnung sein: Sie muß zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen.>>>
      Johann Wolfgang von Goethe

      nur d schrieb:

      Grüß dich Helleschatten,



      Helleschatten schrieb:

      Vor allem ist es Demut. In dem Moment in dem ich darauf hingewiesen werde, etwas vergessen zu haben, ist mein Gefühl der Demut unglaublich tief und fühlt sich so gut und echt und natürlich an.
      Ich würde dich gern folgendes fragen - wenn das Aufzeigen eines Fehlverhaltens diese Gefühle für dich so besonders wahrnehmbar macht - wäre es nicht wünschenswert das an geeignetere Verhaltensweisen zu koppeln und arbeitet ihr da dran?

      Einen schönen Tag dir
      d
      :golly:
      Sorry, aber darauf möchte ich nun wirklich nicht antworten, da ich deinen Beitrag als provozierend empfinde und gar nicht wüsste a) wie ich darauf antworten soll ohne das Gefühl, mich rechtfertigen zu müssen und b) nicht mit einer Wildfremden so etwas diskutiere.
      Nur so viel - das fett gedruckte mache ich mit meinem Hund bei auftretendem Fehlverhalten. Als ich heute morgen in den Spiegel sah, war ich aber noch kein Hund. ;)
      Und nun bin ich aus dem Thema raus.

      Penny schrieb:

      Ich brauche immer eine gewisse Zeit, um neue Dinge fest in meinem Kopf zu verankern und sie mit in meinen Alltag aufzunehmen...Das braucht Zeit, das geht bei mir leider nicht von heute auf morgen...
      Ich denke das geht jeder Sub so. Wenn eine Regel aufgestellt wird dann gibt es bei uns natürlich eine Eingewöhnungsfrist. Die Dauer hängt davon ab ob damit ein eingefahrenes Verhaltensmuster geändert werden soll oder ob es sich um eine simple Anordnung dreht. In dieser Zeit mache ich sie darauf aufmerksam und sie weiss das jetzt keine Sanktionierung folgt. Den Zeitpunkt ab dem das als Fehlverhalten gilt erfährt sie rechtzeitig.

      Penny schrieb:

      Mein Dom erwartet strikte Gehorsam..
      Ich auch, aber meine Sub ist kein programmierter Roboter.

      Penny schrieb:

      Dann bin ich in der Regel sauer auf mich selbst, und die Strafe, die dann folgt, bestätigt mein schlechtes Gefühl dann auch noch....Dann fühle ich doppelt, dass ich versagt habe..
      Das versuche ich mit der Eingewöhnungsfrist zu vermeiden.

      LG
      Max
      Meine Beiträge sind meine persönliche Meinung und stellen keine Verallgemeinerung dar.
      Jede Form des Bdsm ist richtig. Selbstverständlich hat die körperliche und seelische Unversehrtheit der Partnerin absoluten Vorrang. Wird falls nötig weiter ergänzt.
      @ Oblomow : Ja, ich sehe das auch so, neue Regeln lernt man nicht von heute auf morgen. Da braucht es schon eine gewisse Eingewöhnungszeit. Darf ich Dich fragen, ob ihr in Eurer Beziehung ganz bestimmte feste Regeln habt, die innerhalb der Beziehung gelten oder seid ihr da eher flexibel? Musst nicht darauf antworten, wenn es Dir zu persönlich ist.
      Ja, bei einer Anordnung handelt es sich ja auch um eine "einmalige" Sache, die jetzt oder an einem Bestimmten Zeitpunkt ausgeführt werden soll. Das haben wir bei uns auch, und wenn die erfüllt ist, ist sie erfüllt und abgeschlossen. Es gibt aber bei uns auch Regeln, die z. B. täglich erledigt werden müssen und damit tue ich mich noch etwas schwer....Ein paar habe ich schon verinnerlicht aber noch nicht alle....
      Darum unterlaufen mir immer noch Fehler, die ich gerne vermeiden möchte...
      Klappt aber noch nicht immer alles so wie ich und auch mein Dom es erwartet....
      Ich denke, manche Dinge werden aber auch erst mit der Zeit kommen, wir sind ja noch recht am Anfang.....

      Liebe Grüße

      Penny
      Hallo Penny!

      Ich lebe in einer 24/7 Beziehung die sich auf Grund eines sich verdichtenden Regelwerkes fliessen in eine TPE Beziehung weiterentwickelt hat. Bei den Regeln spielen dabei vier Rahmenbedingung eine Rolle. Die Persönlichkeit der Partnerin, das private und soziale Umfeld der Beiden, die Alltagstauglichkeit und die persönlichen Vorstellungen des Herrn. Änderungen eines oder mehrerer dieser Faktoren muss Rechnung getragen werden. Diese Regeln stellen die Grenzen dar innerhalb derer sie sich zu bewegen hat.

      Diese Grenzen sind für mich ein unverzichtbares Steuerungselement. Diese Rahmen kann erweitert oder eingeschränkt werden. Die Ausdehnung der Grenzen stellt eine Möglichkeit der Belohnung dar. Fehlverhalten kann zu Einschränkungen führen, der Bewegungsspielraum wird geringer. Sonst übliche Rechte werden beschränkt oder ganz genommen. Einschränkungen können stark demütigenden Charakter haben und haben eine erzieherische Wirkung. Sie können dabei Grundbedürfnisse wie Essen, Trinken, Schlafen betreffen aber auch auf ein Nutzungsverbot für bestimmte Geräte, Unterhaltungsmittel, Verkehrsmittel usw. abzielen und die Bewegungsfreiheit schmälern,(z.B. Verbot zu bestimmten Zeiten das Haus zu verlassen, ein Zimmer zu verlassen/zu betreten) Die Möglichkeiten sind vielfältig. Sie können für einen festgesetzten Zeitraum gelten oder unbeschränkt verhängt werden. Die Sklavin weiss dann nicht wenn sie wieder aufgehoben werden. Kurzfristig wird man das über Anordnungen regeln (drei Stunden Redeverbot) Diese Form der Sanktionierung ist wirkungsvoller als körperliche Strafen.

      Die Regeln mussen lebbar sein und allenfalls modifiziert oder ausser Kraft gesetzt werden.

      LG
      Max
      Meine Beiträge sind meine persönliche Meinung und stellen keine Verallgemeinerung dar.
      Jede Form des Bdsm ist richtig. Selbstverständlich hat die körperliche und seelische Unversehrtheit der Partnerin absoluten Vorrang. Wird falls nötig weiter ergänzt.
      Servus Helleschatten,
      na das lag mir aber fern. :) Ich erlaube mir um des lieben Friedens Willen die Frage an alle zu richten.

      Also ein Hallo alle Miteinander,

      wenn für euch durch Aufzeigen eines Fehlverhaltens Demut besonders präsent wird, tief und natürlich, wäre es für euch wünschenswert das an geeignetere Verhaltensweisen zu koppeln und wenn ja, arbeitet ihr da dran?

      Möglicherweise empfindet ihr ja auch keinen Widerspruch zwischen dem einen und dem anderen?

      Einen schicken Abend
      d
      <<<Toleranz sollte nur eine vorübergehende Gesinnung sein: Sie muß zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen.>>>
      Johann Wolfgang von Goethe
      @ Oblomow: Ich war fasziniert von Deinem Beitrag, weil er sich so klar, fest und strukturiert anhörte, ein festes Regelwerk und dann noch Bestehend aus vier Rahmenbedingungen. Das klingt alles sehr bedacht und berücksichtigt... Darf ich Dich fragen, wie lange Du mit Deiner Partnerin schon zusammen bist und wie lange ihr das schon so praktiziert?
      Für mich klingt es so, als würdet ihr euch gegenseitig 100 % kennen und seid ein fest eingespieltes "Team" wo jeder weiß, was für den anderen gut ist.... Das was Du schreibst, klang nach sehr viel Vertrauen unter Euch beiden und ich hatte auch gleich das Gefühl, dass ihr da schon sehr viel Erfahrung mit habt....
      Wie lange seid ihr denn schon zusammen und praktiziert es so?
      Ich bin ja noch recht am Anfang, wir sind ja gerade dabei, uns näher kennenzulernen....

      Ja, da gebe ich Dir 100 % recht, die Regeln müssen lebbar sein... Sie dürfen den Alltag nicht belasten oder den Beruf oder auch die eigene Persönlichkeit nicht.... Wenn der Mensch durch einer Regel Schaden nimmt, oder sich damit nicht wohl fühlt. wäre das für eine Beziehung meiner Meinung nach nicht gut.
      Natürlich kann eine Strafe oder eine Anweisung für die Sub auch mal etwas unangenehm sein und sie eventuell auch mal an ihre Grenzen bringen, das habe ich selbst auch schon erlebt, und es war für mich auch in Ordnung, da ich ja wusste, dass es eine Strafe war und Strafen sollen ja nicht unbedingt angenehm sein, aber in der Regel sollen beide Parteien mit den Vorgaben, Absprachen und Regeln innerhalb der D/S Beziehung zufrieden und glücklich sein.

      Liebe Grüße

      Penny!
      Hallo Penny!

      Wir waren im Jänner dieses Jahres seit 15 Jahren zusammen. Seit rund 13 Jahren leben wir in einer 24/7 Beziehung die sich vor einigen Jahren fliessend in eine TPE beziehung gewandelt hat. Wir hatten beide vor unserem Kennenlernen langjährige Erfahrungen im Bdsm - Bereich.

      Glaube bitte nicht das das wie es aussehen mag ein geradlinig verlaufender Prozess war. Manchmal landeten wir in einer Sackgasse und mussten andere Wege suchen

      LG
      Max
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      Jede Form des Bdsm ist richtig. Selbstverständlich hat die körperliche und seelische Unversehrtheit der Partnerin absoluten Vorrang. Wird falls nötig weiter ergänzt.
      @Max :

      Es freut mich für Euch, dass Ihr Euren Weg gefunden habt.
      Ich denke, gerade, wenn man spezielle Vorlieben hat, ist es nicht immer leicht, den Partner zu finden, der zu einem passt.
      Ich glaube mal, dass fast keine Beziehung wirklich oder immer geradlinig verläuft.
      Wie glaubst Du, ist es dazu gekommen, dass sich Deine Beziehung, wie Du schreibst, fließend in eine TPE Beziehung verwandelt hat? Kam es durch dem Vertrauen, dass mit der Zeit immer mehr wurde, oder wie habt Ihr für Euch herausgefunden, dass Ihr das so praktizieren wollt? Entschuldige bitte die Fragen, aber ich finde das sehr interessant und spannend.
      Ich für mich selbst könnte mir eine TPE Beziehung nicht bzw. noch nicht, man weiß ja nicht, was das Leben so bereit hält, vorstellen. Dafür bin ich vielleicht auch noch zu unerfahren. Bin ja selbst noch recht am Anfang.

      Liebe Grüße

      Penny!
      Penny,

      Ehrlich gestanden wir haben gar nichts bewusst forciert. Unser 24/7 unterlag einer Weiterentwicklung seid wir uns dazu entschieden hatten. Irgendwann haben wir uns die Frage gestellt fällt unsere Lebensform unter den Begriff TPE.

      Das Vertrauen hat bei diesem Übergang keine Rolle gespielt denn sonst hätten wir keine 24/7 Beziehung realisieren können. Abgesehen von der passenden Übereinstimmung und der Tatsache das sie eine starke selbstbewusste Frau ist haben wir optimale Ausgangsbedingungen gehabt. Wir waren beide in Pension, leben in gesicherten finanziellen Verhältnissen und sind in unserem sozialen Umfeld geroutet

      Nach den Definitionen die uns bekannt sind kann man das bejahen muss es aber nicht.
      Genauso kann man auch sagen wir leben in einer 24/7 Beziehung. Für unsere Form des gemeinsamen Lebens haben diese Begriffe keine Bedeutung.

      LG
      Max
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