Gehorsam oder doch ein bisschen rebellisch, was findet ihr besser?

      Wenn man das als frech, oder Ungehorsam bezeichnen kann? Ich hab manchmal eine sehr grosse Klappe, die mir dann wiederum zu seiner Freude Strafen einbringt.
      Im Grunde denke ich, bin ich schon gehorsam, aber auch schwierig. *Originalton dom*. Das wusste er aber von Anfang an.
      Gewisse Handzeichen meinerseits entlocken ihm auch ein fieses Grinsen.
      Teufelchen im Blut, Engelchen im Herzen
      und ein bisschen Wahnsinn im Kopf 8)

      Emilia schrieb:

      Wenn man das als frech, oder Ungehorsam bezeichnen kann? Ich hab manchmal eine sehr grosse Klappe, die mir dann wiederum zu seiner Freude Strafen einbringt.
      Im Grunde denke ich, bin ich schon gehorsam,
      Auch so bin ;) Bewusst bzw. mit Absicht Fehler machen oder Krawall machen wäre so gar nicht was für mich. Würde schon so bemüht sein wie möglich brav zu sein
      Für mich ist Gehorsam gleichbedeutend mit Vertrauen, denn nur wenn ich jemandem mein Leben anvertrauen würde, würde ich ihm blind folgen und springen, wenn er/sie es sagt. Nur dann kann ich mich ohne Angst in seine/ihre Arme fallen lassen.

      Rebellion dagegen bedeutet für mich fehlendes Vertrauen, Zweifel, Misstrauen und der Wunsch nach einem Vertrauensbeweis.

      Deshalb ist mir persönlich Gehorsam lieber.
      Allerdings ist es da, wie mit dem Vertrauen, es entwickelt sich und intensiviert sich erst mit der Zeit.
      Also mir ist gehorsam schon wichtig. Mit frech und rebellisch kann ich wenig anfangen. Ich möchte wenn ich was auftrage oder Anweisungen gebe nicht immer wieder diskutieren oder erstmal widerspruch bekommen. Mich nervt sowas eher, und nimmt mir die Lust an dem ganzen. Für mich ist es eher schwierig zu unterscheiden ob sie Grenzen austesten will oder ob sie an der ganzen Sache keinen Spaß hat.
      An bestehende Regeln halte ich mich. Es bedeutet für mich Sicherheit, Geborgenheit... ja ich weiß, wo ich hingehöre. :love: . Wenn eine neue Regel dazukommt, reden wir
      darüber. Ein sachliches Gespräch, keine aufreibende Diskussion.
      Aaaaaaber :D was mir hin und wieder dazwischenfunkt ist meine manchmal vorlaute Art, ein frecher Spruch :whistling: :saint: :D . Ja, manchmal geht's mit mir durch.
      Auf der anderen Seite kann ja dann mein Dom seiner Kreativität freien Laufen lassen :D was Strafen angeht. Es ist bei uns so eine Art Spiel im Spiel.. (hoffe, das ist noch
      verständlich).
      Mit Rebellion hat das nichts zu tun.
      Du kannst mich sehen.
      Mein Lachen und meine Tränen gehören dir.
      Ich würde sagen, es kommt darauf an wie und was man spielt.

      Wir machen zur Zeit so eine Art Ausbildung zum perfekten Sklaven, der alle inneren Widerstände ablegen soll, um somit die vollkommene Unterwerfung zu erreichen. Leider spielt meine, ich nenne es mal "Klugscheißer-Persönlichkeit", da oft nicht mit. Wenn ich merke es läuft jetzt gerade mal etwas nicht wie geplant z.B. eine bestimmte Fesselung, dann kann es passieren, dass mir dann schonmal ein "hilfreicher Tipp" herausgesprudelt. Das mag meine Herrin überhaupt nicht und die Bestrafung folgt umgehend und heftig. Die Bestrafung finde ich dann auch wiederum sehr reizvoll. Das heißt es funktioniert auf beiden Ebenen. Das langfristige Ziel ist die komplette Entpersonalisierung während der Session, kurzfristig kann einem aber die diziplinarische Maßnahme durchaus einen Kick geben.
      "Glaube denen, die nach der Wahrheit suchen und zweifle an denen, die sie gefunden haben."

      André Gide
      Ich finde eine "ewig rebellische" Sub tendenziell uninteressant.

      Es ist ein wenig abhängig von der Art und Weise ihres rummosern. Wenn die Sub/Sklavin es übertreibt, gibt es zwei Wege. 1. ich treibe ihr den Unfug aus oder es kann bei wiederholung auch passieren, das ich die Lust verliere.

      Meist habe ich das ewige Meckern als fehlenden Kommunikationswillen, unangepasst und noch nicht reif genug für einen D/S-Rahmen oder als extreme Passivität ohne eigene Lust am Spiel empfunden.

      Wie anfangs erwähnt.. Tendenziell uninteressant. Klingt nicht so nach Vertrauen zum DOM, das er das richtige Maß finden kann

      jodom schrieb:

      Ich finde eine "ewig rebellische" Sub tendenziell uninteressant.

      [...]


      Meist habe ich das ewige Meckern als fehlenden Kommunikationswillen, unangepasst und noch nicht reif genug für einen D/S-Rahmen oder als extreme Passivität ohne eigene Lust am Spiel empfunden.

      Wie anfangs erwähnt.. Tendenziell uninteressant. Klingt nicht so nach Vertrauen zum DOM, das er das richtige Maß finden kann

      Gibt es wirklich die "ewig rebellische" Sub? :gruebel:

      Wie verhält es sich denn für dich bei einer ab und zu rebellischen Sub? Wo also der Wechsel zwischen Gehorsam und "Kampf" (Neckereien, Frechheiten..) vonstatten geht?
      Oder ist diese für dich ewig rebellisch weil sie nicht durchgehend Gehorsam ist?

      Denn bei dem Wechsel hat es meiner Meinung nicht mit Mangel an Vertrauen, Kommunikationswillen oder Devotion zu tun. Wie unterscheidest du da?
      Habe da keinen 10 Punkteplan, der in Stein gemeißelt ist.




      Snowflake schrieb:

      Gibt es wirklich die "ewig rebellische" Sub?
      ein topping by the bottom ist nicht mein präferierter Rahmen. Punkt.

      Snowflake schrieb:

      Wie verhält es sich denn für dich bei einer ab und zu rebellischen Sub? Wo also der Wechsel zwischen Gehorsam und "Kampf" (Neckereien, Frechheiten..) vonstatten geht?
      Oder ist diese für dich ewig rebellisch weil sie nicht durchgehend Gehorsam ist?

      Rebellion, Neckereien, Frechheiten sind für mich unterschiedliche paar Schuhe.
      Und es ist abhängig davon, welche Grundannahmen bei einer Sub/Sklavin verinnerlicht sind.

      Neckereien finde ich ok, sehe es als eine Art flirtiger Tanz an der Grenze. Der Eine beherrscht es ohne den Respekt zu verlieren, der andere nicht.
      Frechheiten überschreiten die Grenze für mich und haben konsequenzen.. und es sind nicht immer die Strafen die sub lustvoll findet..
      (Masochist: Schlag mich! Sadist lächelnd: Neiiiin)
      Rebellion ist nicht mehr azeptierbar und hat auch in der Form etwas anderes als ein Safewort. In meinen Augen hat sie dann wenig Daseinsberechtigung in meiner (BDSM) Welt.. genauso wenig wie ein Dauernörgler es nicht in meinen Freundeskreis schaffen wird=> ewig rebellierend wirkt auf micht wie dauernörgeln

      Es hängt von der generellen Einstellung der Sklavin ab, was ich zulassen könnte und was ich überhaupt gar nicht erst beginnen will.

      D/S ohne den Wunsch überwiegend gehorsam zu sein oder sich der Macht unterwerfen zu wollen...für mich ein no go.

      Wenn meine Sub nicht immer gehorsam ist, kann es unterschiedlicher Motivationen entspringen, die ich nicht über einen Kamm scheren kann und möchte.
      Beispiel, meine Sub hat mir verschwiegen, das sie sich Sorgen um ein krankes Familienmitglied macht. Beim "Spielen" ist sie deshalb plötzlich ungehorsam und steigt innerlich aus. Was nun?
      In meinen Augen hat sie dann nur einen Fehler gemacht, den ich ihr situationsabhängig mehr oder wenig deutlich erklären werde: Mir nicht gesagt zu haben, was sie belastet und das sie gerade nicht in der Lage für eine Session ist. Sollte das dauernd vorkommen liegt ein Fehler an der Basis vor. Das wäre dann auch ein ziemliches Armutszeugnis über mich.
      .
      Gehor-was??? *welzt das Lexikon ...

      i für meinen Teil provoziere sehr gerne ... weiss aber auch wann es gut ist ... bisher hatte i da immer Glück :frech:
      mir sagte mal jemand,dass i eine besondere Art hätte mich um Kopf und Kragen zu reden ... aber dass sei irgendwie so süss ... dass man mir nicht böse sein kann... :rot:
      ein "du schaffst das" ist schön ... ein "wir schaffen das" ist mir aber lieber
      das leben ist schön - von einfach war nie die rede