Submissive , devote Ausstrahlung

      Sonnenkind schrieb:

      Seufzt, geteiltes Leid ist halbes Leid

      Stimmt irgendwie auch nicht.

      Oberfläch betrachtet wirke ich stark, weiblich fröhlich und extrovertiert. Bin es wohl auch auch, aber genau das ist doch der Punkt ich will auch schwach sein dürfen. Will mich auch mal an jemanden lehen, aber der muss eben stark genug sein, mich zu halten 8| .
      Klingt irgendwie blöd.
      Ich will eben nicht den Masterstab in der Hand haben. Ich möchte ihn langsam abgeben. Er soll mir nicht entrissen werden, sondern ich lege ihn in andere Hände..

      Kann mir wer folgen?

      Also hab ich draußen meinen Panzer an, er ist nicht unauthentisch aber eben ein Schutz. Möchte ich doch nicht jedem ein Messer in die Hand geben, was mich verletzen kann.
      Meine Subseite muss sich quasi ,,vertraut, erarbeitet werden"und ich ihn anstrengend :dash: eine Goldwaage die in schlechten Seiten alles doppelt und dreifach wiegt. Ich wäre doch schön bescheuert mich jedem gegenüber verletzbar zu machen?


      Und da beißt sich die Katze in den Schwanz.
      Ja das hätte ich wohl nicht viel anders geschrieben und auch :

      Malvina schrieb:

      Mich haben immer Männer angezogen, die mit Ablehnung und Zurechtweisung souverän umgehen können und trotzdem da bleiben. Die ihre Meinung direkt äußern, ihre Bedürfnisse und Gefühle ohne Vorwurf und Forderung äußern.
      Ich war schon als Kind lieber mit "Außenseitern" befreundet, wei sie so anders waren und für vieles offen.... und ich mag es Dinge zu entwickeln. Deshalb fühle ich mich in einer untergeordneten Rolle einfach unwohl, eingegrenzt und tot.
      diese Meinung trifft in Teilen für mich zu .
      Es ist genau genommen ein Mix aus beiden und noch meine Eigenheiten dazu .
      Ich möchte dabei auch noch ich bleiben , mich dabei verstellen zu müssen , würde sich ungut und nicht echt anfühlen .
      Dabei spielt es bestimmt eine große Rolle , wie mein Gegenüber agiert , wieviel Sympathie und Sicherheit in der Ausstrahlung vorhanden sind .
      Erst mal ein dankeschön @bastet. Eine interessante Frage, die ich mir schon des öfteren stellte.
      Dank auch an@Lokipetta. Es wäre gut zu erfahren, wie die Herren Doms sich dazu äussern würden ^^ Klar, sie plaudern nicht gern aus dem Nähkästchen. :D
      Nach unserem ersten Treffen meinte Dom, das wäre sicher ausbaufähig. Viele Fragezeichen folgten. Wie Recht er doch hatte. Mein Leben war bis dato von meiner eigenen Dominanz bestimmt.
      Heute unterhielt ich mich mit einer Freundin und fragte sie, ob ich denn Devotion ausstrahlen würde. Sie verneinte sehr spontan :gruebel: ganz das Gegenteil wäre der Fall!
      Nun bin ich so klug, als wie zuvor.
      Ich bin der Meinung, ein Kleid, oder highheels machen noch keine sub, bzw devote Person aus. Vielmehr denke ich, möchte genau die sehr selbstbewusste, oft alles alleinentscheidende Person sich der Dominanz beugen. :pardon:
      Dank auch an @'Adrian_2015
      Teufelchen im Blut, Engelchen im Herzen
      und ein bisschen Wahnsinn im Kopf 8)
      Ja, @Ziva,

      genau DIESES Verhalten kenne ich von mir auch, sogar am Telefon funktioniert das. Meine Mundwinkel verselbständigen sich.
      Und ich denke, das MUSS doch jeder merken...
      Und die Hände zittern...

      Ich genieße das sehr,ist mir garnicht so unangenehm.

      Vielen Dank auch an @Malvina für den Blick auf die andere Seite.
      Ich find das höllisch interessant,meine feine Unterschiede zu erkennen zwischen devoten Männern und devoten Frauen.
      ICH gehe nämlich garnicht souverän mit Zurechtweisungen um. Ich kann mir aber vorstellen, dass das für einen Malesub eine wichtige Voraussetzung ist, einfach aufgrund der bei uns üblichen Geschlechtererziehung.

      Oder liege ich da falsch?
      Liebe @Lokipetta, ich glaube zwar auch, dass es feine Unterschiede zwischen weiblichen und männlichen Subs gibt. Ich kann aber nicht die Hand ins Feuer legen, dass alle Malesubs so sind, wie ich sie haben möchte :D
      Es ist sehr wahrscheinlich, dass es auch aufbrausende Malesubs gibt. Nur kann ich mit nicht viel anfangen.
      Was ich aus meiner Erfahrung festgestellt habe, dass ich die von mir benannte Qualitäten öfter unter devoten Männern finde. Und seit dem ich weiß, was das ist und es offen ausspreche, finde ich auch besser den Anschluss und gewinne mir meine Sexualität zurück.
      Das wünsche ich jedem, der auf der Suche ist. Und dir liebe @bastet auch. Es ist nur wichtig, dass du weißt wer du bist... dann strahlst du auch genau das Richtige aus. Wer ein Problem mit deiner Ausstattung hat, ist höchstwahrscheinlich nicht der richtige Empfänger. ..
      Hm, ich weiß nicht... ich für mich würde ja sagen, diese ultimative, devote oder dominante Austrahlung für sich alleine gibt es nicht...
      sondern irgendwie nur
      > in Relation zu xy <

      Weißt Du wie ich meine... so ein bißchen wie in der Werbung: Sind sie zu stark, bist Du zu schwach :D oder umgekehrt.

      Also setz mal einen Dom vor 10 devote Damen, dann mag es Überschneidungen geben, wie er wahrgenommen wird, aber ich möchte fast meinen Hintern darauf verwetten, dass da die ein oder andere dabei ist, die sagt "waaaaaaaaas, DER soll dominant sein", während der Nachbarin evtl vor lauter Dominanz gerade die Kinnlade herunter fällt.
      Genauso mag es sich verhalten auf der anderen Seite.
      10 dominant veranlagte Herren stehen vor einer Dame, die sich selbst mit devotem Kern benennt. Da werden welchen bei sein, die sagen "DIE? Nie!", ein anderer davon wird sie nur anschauen, und sie senkt die Lider...

      Mir fällt bei sowas eben immer ein, dass WIE wir sind, halt oft mehr vom Gegenüber abhängig ist, als von uns selbst, je nachdem, welchen Teil in uns unser Gegenüber mit seinem Dasein und seiner Wahrnehmung anspricht/ aktiviert/ und wie wir uns wahrgenommen fühlen etc.

      Daher finde ich @rubbi s Ausführung sehr schön oder auch das hier:

      Ziva schrieb:

      Er meinte dann im Nachhinein es war meine ganze Körpersprache. Wenn er warten musste bis er dran war hat er mich auch im Umgang mit anderen Kunden beobachtet. Nur auf ihn habe ich anders reagiert. Meine leichte Unsicherheit ihm gegenüber hat er förmlich aufgesaugt. Meine Kollegen haben davon allerdings nie etwas bemerkt!
      @Ziva Du hast ja nur auf IHN so reagiert, richtig? Nicht auf andere Kunden...

      Rubbi wurde vielfach als so stark wahrgenommen und war es auch, so wie viele das hier schreiben. Und mir selbst geht es auch so. Alltagsstark eben, man IST es, MUSS es sein. Und jemand, der daherkommt und nicht tiefer schaut, der sieht den Rest einfach nicht. Auf genau DEN warten wir aber und viele von uns haben ja auch Glück :)

      Bei meinem Dom bin ich ein Kätzchen, ein Mausi, ein Mädchen, klein, schwach, ich KANN es sein, ich DARF es sein, ER sieht das, nimmt mich wahr, als das, was ich selbst empfinde, zu sein. Und sein Dasein ist die Ergänzung zu mir, eben die zweite Seite der gleichen Medaille, wie @rubbi schreibt.

      Da kann jetzt wer anders kommen, der kann noch so dominant sein oder sich dafür halten, wenn das bei mir als Empfänger nicht ankommt, die Medaillienseiten also nicht passen, und umgekehrt, dann ist das alleinestehend irgendwie gar nichts.

      Wenn mich wer sieht und erlebt, dann werden die meisten Menschen auch eher denken, "ich schwinge die Peitsche" ;) . Und das ist okay so. Auch das schildern ja viele von Euch.
      Und dann gibt es da die anderen Menschen, diese, die sich nicht blenden lassen von "dem Kostüm des Lebens", die irgendwie mehr sehen- da brauchen wir noch nicht einmal etwas für tun... Das passt einfach.

      Somit komme ich eben zu meinem Eingangssatz, dass ich glaube, dass es diese wirkliche Austrahlung nicht gibt. Sie ist eher abhängig von der Chemie zwischen 2 Personen.

      Ich bin überzeugt davon, dass wenn ich mir ein langes und hochgeschlossenes Kleid anziehen würde, die Augen niederschlagen würde, die Hände übereinanderlegen..., passt das nicht zur Dominanz/ Chemie meines Gegenübers, er würde mich bestenfalls als verstellt oder verkleidet wahrnehmen.
      Das passende Gegenstück aber nimmt mich als entsprechend devot wahr, selbst wenn ich einfach nur dastehe... und evtl sogar noch dann, während die große Klappe noch schnattert ;) Derjenige weiß dann einfach intuitiv, dass das auf einen Fingerschnips vorbei ist... :whistling: :engel:
      ...zwischen Schwarz und Weiß liegen 254 Graustufen - und wenn nicht, noch mehr :saint:
      @BlackWings ja genau. Nur auf ihn habe ich so reagiert, bzw reagiere ich noch heute wenn er kommt. Er merkt das natürlich weiterhin wenn auch alles nicht mehr so ausgeprägt ist wie früher. Die Spannung die da herrscht ist ja nicht vorbei nur weil unsere gemeinsame Zeit vorbei ist. Er liest mich dennoch noch wie ein Buch und mittlerweile kann auch ich ihn lesen und weiß, dass es ihm genauso geht.

      Für einen Außenstehenden mag die Art wie ich mit ihm umgegangen bin nicht anders gewirkt haben wie bei jedem anderen Kunden. Professionell, bestimmend, freundlich. Und dennoch hat ER bei MIR tiefer blicken können als jeder andere. Und er wird sicher nicht der einzige dominante Mann gewesen sein der bisher vor mir stand.

      Ich denke auch, manche Menschen haben einfach einen besonderen Zugang zueinander. Aber das wird man wohl an nichts festmachen können.
      Wann erscheint mir jemand als devot?

      Das ist eine schwere Antwort auf eine leichte Frage. Es hängt immer von der Person an sich ab und der Situation in der wir uns begegnen.
      Ich für mich persönlich fühle mich zu Frauen hingezogen, die etwas Starkes an sich haben, das aber nicht unbedingt wie ein Schild vor sich her tragen. Sie müssen auch in einer Art und Weise verletzlich sein und meinen Beschützerinstinkt ansprechen.
      Sie sollte also einerseits eine weiche und anderseits eine harte Seite haben. Ich muss beide spüren.
      Das äußert sich bei jedem anders.
      Ich kann es gar nicht selbst für mich wirklich beschreiben. :pardon:

      Bei Männern kann ich es noch weniger beschreiben, achte ich auch gar nicht wirklich darauf ob der jetzt devot ist oder nicht.

      bastet schrieb:

      Was wirkt auf dominante Personen devot, ohne dass schon ein Machtgefälle besteht.
      Aus meiner Sicht nichts. Eher im Gegenteil. Ich hab das schon oft geschrieben, die meisten Subs, die ich bisher kennengelernt habe, gehörten zu den stärksten Persönlichkeiten, die ich bislang getroffen habe. Zumindest die, die auf mich eine Wirkung hatten.

      Natürlich trifft man Menschen, bei denen man denkt, dass sie sich grundsätzlich devot verhalten. Aber das spricht mich nicht an. Und das hat nichts damit zu tun, dass ich die Herausforderung suche, jemanden zu unterwerfen der stark erscheint, sondern damit, dass ich denke Devotion ist etwas, was zwischen zwei Menschen an einem bestimmten Punkt passieren kann, selbstbewusst und selbstbestimmt. Und bis es dahin kommt, muss mich erst einmal der Mensch interessieren, wenn er das nicht tut, spielt der Rest für mich überhaupt keine Rolle mehr.

      Ich denke die Fragestellung ist ein bisschen das Problem bei Online Dating. Und aus meinen ersten Erfahrungen dabei kenne ich den Gedanken auch. Wirke ich dominant? Wirkt sie devot? Anstatt sich erst einmal zu fragen: Ist sie mir sympathisch? Bin ich ihr sympathisch? Und dann im nächsten Schritt herauszufinden, ob es weiter gehen könnte.

      Ich denke, liebe @bastet, Du musst Dir über dieses Thema überhaupt keine Gedanken machen. Wenn Du jemanden triffst, der Dich auf den ersten Blick nicht als devot empfindet und daraus schliesst, dass er kein zweites Date mit Dir haben möchte, ist dieser Mensch definitiv nicht der, der Dich in irgendeiner Form dominieren kann und den Du als Dom akzeptieren könntest.

      Just my 2 Cents.
      Turnschuh.
      Ich habe meinen Partner gestern Abend auch nochmal eben auf den Zahn gefühlt und ihn gefragt, was für eine Ausstrahlung er bei Frauen anziehend findet.
      Frauen, die er interessant findet, wären mir sehr ähnlich, aber keine Kopie käme an das Original ran :rofl: . Jaja, sehr diplomatisch, der Herr...
      Ein bisschen verrückt müssten sie sein, eine starke Persönlichkeit verkörpern und eine feminine Ausstrahlung haben.
      Das passt ja zu einigen anderen Statements hier :coffee: .
      „Die Grenzen der Seele wirst du nicht finden, auch wenn du alle Wege durchwanderst.
      So tiefen Grund hat sie.“

      Heraklit

      Turnschuh schrieb:

      Ich denke die Fragestellung ist ein bisschen das Problem bei Online Dating. Und aus meinen ersten Erfahrungen dabei kenne ich den Gedanken auch. Wirke ich dominant? Wirkt sie devot? Anstatt sich erst einmal zu fragen: Ist sie mir sympathisch? Bin ich ihr sympathisch? Und dann im nächsten Schritt herauszufinden, ob es weiter gehen könnte.
      Wie wahr, wie wahr Turnschuh. Nach meinen Gesprächen mit Femdoms und Subs, will Mann oft die Abkürzung nehmen. Und wie wir wissen, ist das bei der Anbahnung einer Beziehung nicht förderlich. Wenn ich eine Frau face to Face kennenlerne, erzähle ich ihr auch nicht zuerst meine Tabus, Vorlieben und wie ich alles für sie tun werde :facepalm: . Sondern versuche ein Gespräch an zu fangen, welche unverfänglich und leicht ist. Wo ich sie beschnuppere und mich beschnuppern lasse. Aber ich will jetzt nicht das ursprüngliche Thema verlassen.


      Ob es einen unterschied zwischen male und femsubs gibt @Lokipetta, ja da fallen mir welche ein. Erstens sind weibliche subs viel Selbstbewuster in der Anbahnung, haben klarere Vorstellungen was sie wollen und was nicht. Devote Männer sind da mehr Schwanzgesteuert. Auch ich tu mir manchmal schwer klare Grenzen zu ziehen, gehe Kompromisse ein. Einerseits ist unsere Auswahl kleiner. Andererseits stellen wir die Femdoms zu schnell auf einem Sockel um sie von unten zu vergötter. Ohne, dass sie mit den Finger geschnippt haben. Dieses Verhalten, dieses haschen nach Aufmerksamkeit, gleich bei der Ahnbahnung, ist nicht sehr sexy, haben mir weibliche Doms bestätigt.

      Es ist unvorstellbar was männliche subs beim ersten Online Kontakt, alles für die Herrin tun wollen. Ich denke, das wir, ich irritierter sind betreffend dem Spannungsfeld, wie Mann in der Gesellschaft gesehen wird und was Mann, ich im inneren ist. Ich arbeite in einer Rauhen Männerwelt. Dort wäre meine Position unhaltbar würde ich meine devote Seite zeigen. In der beziehung wäre es ein bischen die "Quadratur des Kreises". Einerseits der mich dominierenden Frau auch Sicherheit zu geben, wer zu sein wo sie sich anlehnen kann und eine Alltagsdominanz auszustrahlen um anderersei devot, "dressierbar"zu sein.

      Obwohl Frauen es auch nicht einfach haben, in einer Beziehung, dass zu sein was sie sind. Es wird auch von ihnen erwartet die Powerfrau, auch in der Beziehug zu sein.

      Aber natürlich nicht zu viel.

      Wie ich belehrt worden bin, ist die Ursache eine falsche Sicht auf den Feminismus. Ich denke, um es auf den Punkt zu bringen, male subs sind unsicherer in diesem Punkt. Oder, wie siehst du, ihr das?


      @Malvina ich weiss auch nicht ob alles malesubs so sind wie du sie dir wünschst :D . Aber für mich ist Zurechtweisung, Kritik ein Teil des Ganzen. Unumgänglich in einer Beziehung mit einem Machtgefälle. Darum denke ich mir, dass wir das schon mitnehmen, in uns haben. Wäre ja auch komisch, wenn ich da einen Auszucker bekomme, wenn ich ein unangehnemes "Feedback" bekomme. Vielleicht gefesselt wie ein Rumpelstielzchen herum hüpfe. 8| In den Händen der richtigen Frau, werden wir super sanftmütig. :) Mit Kritik generell umgehen zu können, zeigt von viel Stärke, Reflektiertheit und Selbstbewustsein. Darum wundert es mich nicht, dass du solche Männer erotisch findest.


      subkutan schrieb:

      Ich arbeite in einer Rauhen Männerwelt. Dort wäre meine Position unhaltbar würde ich meine devote Seite zeigen. In der beziehung wäre es ein bischen die "Quadratur des Kreises". Einerseits der mich dominierenden Frau auch Sicherheit zu geben, wer zu sein wo sie sich anlehnen kann und eine Alltagsdominanz auszustrahlen um anderersei devot, "dressierbar"zu sein.

      Um da mal kurz nachzuhaken: Was ich immer ein bisschen kritisch sehe, ist dieser unterschweillige Ertwartungsdruck auf die devoten Männer, sie müssten trotz (oder gerade wegen?) ihre devoten Neigung betont "alltagsdominant" auftreten. Vielleicht verstehe ich das falsch, aber so wirkt es auf mich.

      Mir persönlich ist es schon wichtig, dass ich im Alltag unabhängig bin und mein eigenes Leben führe, eigenes Geld verdiene, weiß was ich will usw. Trotzdem bin ich auch im Alltag ein ruhiger, introvertierter und eher schüchterner Typ; in meinem Beruf als Angestellter nehme ich Anweisungen entgegen statt selbst welche zu geben - und habe damit auch kein Problem.

      Ich weiß nicht, wie das bei dir ist. Kann sein, dass du eine authentische Alltagsdominnaz lebst und auch ausstrahlst, weil du wirklich so bist - dann ist das natürlich etwas anderes. Meine Sorge ist nur, dass viele devote Männer in eine Situation geraten, wo sie ihre devote Sexualität gewissermaßen damit "legitimieren" müssen, dass sie im Alltag oder im Beruf das genaue Gegenteil repräsentieren. Verstehst du, was ich meine bzw. kennst du so etwas auch?

      Adrian_2015 schrieb:

      subkutan schrieb:

      Ich arbeite in einer Rauhen Männerwelt. Dort wäre meine Position unhaltbar würde ich meine devote Seite zeigen. In der beziehung wäre es ein bischen die "Quadratur des Kreises". Einerseits der mich dominierenden Frau auch Sicherheit zu geben, wer zu sein wo sie sich anlehnen kann und eine Alltagsdominanz auszustrahlen um anderersei devot, "dressierbar"zu sein.
      Um da mal kurz nachzuhaken: Was ich immer ein bisschen kritisch sehe, ist dieser unterschweillige Ertwartungsdruck auf die devoten Männer, sie müssten trotz (oder gerade wegen?) ihre devoten Neigung betont "alltagsdominant" auftreten. Vielleicht verstehe ich das falsch, aber so wirkt es auf mich.

      Mir persönlich ist es schon wichtig, dass ich im Alltag unabhängig bin und mein eigenes Leben führe, eigenes Geld verdiene, weiß was ich will usw. Trotzdem bin ich auch im Alltag ein ruhiger, introvertierter und eher schüchterner Typ; in meinem Beruf als Angestellter nehme ich Anweisungen entgegen statt selbst welche zu geben - und habe damit auch kein Problem.

      Ich weiß nicht, wie das bei dir ist. Kann sein, dass du eine authentische Alltagsdominnaz lebst und auch ausstrahlst, weil du wirklich so bist - dann ist das natürlich etwas anderes. Meine Sorge ist nur, dass viele devote Männer in eine Situation geraten, wo sie ihre devote Sexualität gewissermaßen damit "legitimieren" müssen, dass sie im Alltag oder im Beruf das genaue Gegenteil repräsentieren. Verstehst du, was ich meine bzw. kennst du so etwas auch?
      Ich denke eher, dass ist ein grundsätzliches Problem für uns alle, dass wir immer noch so stark an Klischees und stereotypen Geschlechterrollen gemessen werden. Nicht nur devote, sondern alle Männer spüren doch (gelegentlich) den gesellschaftlichen und familiären Druck, stark und möglichst auch wirtschaftlich potent zu erscheinen.

      Merkt man immer dann, wenn man sich mal das Gegenteil vorstellt. Wenn zum Beispiel Dein Sohn zu Dir käme und sagt, er will unbedingt Ballet tanzen oder synchron schwimmen, voll sein Ding. Da schluckt man erstmal einmal mehr, als wenn er Fußball gesagt hätte.
      Oder wenn er keine Ausbildung als KFZ-Mechaniker sondern zum Beispiel als Florist machen möchte, oder Friseur.

      Da ist doch insgesamt die Reaktion (oder Hoffnung, je nach Standpunkt): Dann ist er bestimmt schwul.
      Denn das würde wieder die Klischees ein stückweit bedienen.

      Und für Frauen ist es ja dasselbe in grün.

      Wenn man das jetzt noch auf Stereotype hinsichtlich Subs und Doms beiderlei Geschlechts ausweitet, macht man den Korridor individueller Freiheit nochmal enger.

      Um aber nicht völlig OT abzuschweifen, ist eine devote Ausstrahlung mMn sehr selten. Ich halte das eher für eine Reaktion auf einen bestimmten Menschen, Gesten, Blicke etc. Daran könnte man das wahrscheinlich merken, an den Körperreaktionen und der Körpersprache, aber auch nur, wenn man das zulässt.
      Ich zum Beispiel falle ja auch nicht bei jedem autoritären Auftreten, sagen wir mal von einem Verkehrspolizisten, auf die Knie ;)
      Ich glaube noch vilemehr das immer noch gewertet wird, in der Gesellschaft und auch teilwese hier

      ich glaub nicht das es böse gemeint ist, aber ich lese , höre unterschwellig etwas raus was mich manchmal etwas traurig stimmt.

      dominantes auftreten- stark- erfolgreich im Beruf- erstrebenswert, somit gut
      devotes auftreten-schwach- eher wenig erfolreich im Beruf- nicht erstrebenswert, somit weniger wert, nicht gut

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      Wenn man unbedingt Klischees bedienen möchte geht das immer negativ...
      Dom = stur, egoistisch, kompromisslos, arrogant
      Sub = ohne eigene Meinung, geringes Selbstwertgefühl, schwach

      Aber er geht eben auch anders...
      Dom = fürsorglich, verantwortungsvoll, stark, einfühlend
      Sub = selbstbewusst, umsorgend, hingebungsvoll, stolz

      Ich denke, die wenigsten Menschen werden mich als devot wahr nehmen, sicher ich bin auch im Alltag eher jemand der diplomatisch ist, aber da wäre auch meine große Klappe... Es gibt auch Situationen in denen ich mich absolut dominant verhalte, bei Ungerechtigkeiten bin ich oft die Erste die da zwischen geht und eine Ansage macht. Viel zu oft schon ist es passiert das sich keiner der anderen Umstehenden eingemischt hat, wenn Beispielsweise am Bahnsteig Jugendliche einen älteren Herrn anpöbeln, ich kann und will in solchen Momenten nicht wegschauen. Steht das nun im Widerspruch zu meiner Devotion?
      Nein! Ich bin nur nicht für Alles und Jeden devot. Ich unterscheide auch bewusst nicht zwischen meiner Alltagspersönlichkeit, als eine Art notwendigen "Panzer", und meiner devoten Seite, das Alles bin ich und das ist auch gut so... Ich bin selbstbewusst und stark, albern und vorlaut, umsorgend und einfühlend...
      Meine devote Seite sieht nur wer es "verdient", ob ich devot bin oder nicht hängt ganz klar von meinem Gegenüber ab, macht mich das weniger devot?
      Ich unterwerfe mich nicht Jedem, aber wenn ich mich dann unterwerfe dann voller Stolz, Stolz das ich meine Hingabe jemandem schenken darf der sie verdient hat!
      Möchte mich da @Malvina anschliessen @bastet. Brauchst nicht traurig werden.

      Die westliche Gesellschaft ist so stark Leistungsorientiert geprägt dass für so manches an Raum fehlt.
      Raum z.B. um auch einmal schwach zu sein. So was wird sofort verdrängt und in eine Schublade weggesperrt.
      Die Schublade wird dann Am besten noch mit 'ihgitt' angeschrieben, damit sie weit möglichst von einem fern bleibt.

      Dabei ist es ja ganz klar das Gegenteil der Fall, nur wer seine Schwächen eingesteht ist stark.
      Das gilt ebenso fürs uns subies. Aber ich stimme Dir zu, traurig ist die Tatsache dass das immer noch so wenige Leute begreifen.

      Aber zum Thema:
      Auch aus den erwähnten Gründen lasse ich meine sub Seele viel viel eher im Privaten sichtbar werden. Dort ist es ein Wunsch, sich im passenden Moment einer Person sehr persönlich hinzugeben, sozusagen sich in ihr fallen zu lassen.

      Ich vermute daher auch, dass es sich dabei weniger um eine Ausstrahlung handelt, sonder eher eine Tätigkeit darstellt. Oder etwas was ich in Beziehung zu einem anderen Menschen zulasse.
      Warum ? Weil das, was ich ausstrahle, wird von anderen Menschen aufgenommen, aber da sind so viele Duftstoffe, Farbtöne, und Interpretationsmöglichkeiten, das es schwierig ist, welche Farbe nun z.B. als devot erscheint. Vielleicht Rosa ? Das hängt vom Gegenüber ab, und - hmm so als Mann, da würde man Rosa anders interpretieren. Also vielleicht allgemein Pastell, sicher nichts kräftiges, aber das wiederum wäre zu wenig eindeutig. Die Kleidung fällt als Mann auch eher weg und was Frau trägt würd ich selber vorrangig als mehr oder weniger weiblich einstufen, der Rest wären lediglich meine Vorlieben die ich entsprechend interpretiere. Bleibt mein Verhalten. Gentlemen ? Wäre Bedingung, muss aber an sich nichts heissen. Immer nur brav Antwort geben wenn ich was gefragt werde ? Ist vielleicht auch Schüchternheit, Unsicherheit oder jemand tummelt sich gerade in anderen Gedanken.

      Wenn mir eine Person zu verstehen gibt dass sie sub, Dom, grün oder rot ist, so glaub ich tut sie das irgendwann mit mehr oder wenigen feinen,
      verbalen Hinweisen. Dies nehme ich als Kompliment mir gegenüber an, nämlich dass diese Person mir etwas anvertraut.


      Real submission is about being naked for her, not just in the physical sense, but also in the spiritual one
      Mich hat das jetzt auch sehr zum nachdenken angeregt.

      Ich habe auch ein paar Menschen auf ihre Ansicht dazu befragt, was mich angeht. Die Antworten waren tatsächlich sehr unterschiedlich und sehr individuell. Von einemem fast auslachen, weil da einfach ein absoluter Unglaube vorherrschte ich könnte devot sein, bis hin zu einem das war mir schon die ganze Zeit klar. Neutrale Ansichten dazwischen gab es auch.
      Nach den Erfahrungen würde ich auch sagen, es gibt nicht die Ausstrahlung, weil offensichtlich viele Menschen sich unterschiedlich begegnen und aufeinander reagieren.

      Zwar gibt es Menschen die auf fast alle Anderen devot oder dominant wirken, dass habe ich auch schon erlebt, allerdings scheint das eher die Seltenheit zu sein. Wahrscheinlich entsteht das auch einfach in der sozialen Interaktion, dass man sich anpasst, entweder zurück nimmt oder Entscheidungen trifft.

      Mir ist auch aufgefallen, dass ich oft in die dominante Position geschoben werde, ohne das ich mich da bewusst rein setzen würde. Zugegeben, manchmal provoziere ich auch um einfach mal herauszufordern. Oder wenn ich spüre, dass jemand aus Unsicherheit dominanz zeigt, gestehe ich das der Person auch nicht so einfach zu, weil ich das für eine schlechte Grundlage halte. Und wenn es jemand schafft das ich sauer werde ist es sowieso vorbei, dann bin ich absolut kompromisslos.

      Aber an sich scheint die Ausstrahlung eine sehr variable Angelegenheit zu sein. Trotzdem müsste es gewisse Grundmuster geben, die jeder hat, aber die sicher auch nicht alle gleich aufnehmen. Ein komplexes und spannendes Thema. :)
      @Adrian_2015, @Chardonnay,@Malvina habe über die Woche viel darüber nach gedacht, wieviel mich davon betrifft.

      @Adrian_2015 das ist eine gute Frage. Ob ich meine harte Seite nach aussen kehre, weil ich eine devote Neigung habe.

      Eine mich sexualisierende devote Neigung. :D Also ganz von der Hand kann ich das nicht weisen. :yes: Um es vorab zu sagen ich bin beruflich nicht erfolgreich . Was auch immer das heißt

      Aber ich habe viel mit Männer zusammen gearbeitet, die sagen wir Freundlichkeit, Empatie missverstehen. Ich war lange Bühnentechniker, Licht und so. Hab am Schiff als Maschinist gearbeitet u.s.w.. Was ich beobachten konnte ist diese Hackordnung wie bei den, sorry das ich das so sage, bei den Gorillas, Wölfen oder so. wer ist cooler, wer hat den größeren Schwanz, wer fährt das bessere Auto, wer kann am besten andere verarschen. Nicht alle in der selben Qualität, aber in die Richtung gehend. Übrigens ich hab auch kein Auto. Und dann reden sie über Kampfsport, wo ich nur lachen kann, weil ich selber im Ring gestanden bin. Weiss aber keiner von dennen. Ich steh leicht abseits und höre zu. Die Männerwelt ist wirklich wenn ich jetzt nachdenke. lächerlich mit ihren Ritualen.
      Darum gehör ich auch nie richtig dazu, will ich auch nicht. Trotzdem ein gutes Standing. Aber auch nur weil mit meine Physilogie und meine Biographie sagen wir, nicht immer die schönen Seiten gesehen haben. Ich habe lernen müssen, Grenzen zu setzten. Und weil ich ein Freund, Kollege sein kann, der die offenen Seiten nicht angreift und fachliches können hat, sucht Mann meine Nähe und hat Respekt. Traurig das Ganze, echt.

      Wahre Stärke, wäre - den anderen in seinem Tun zu akzeptieren. So ein Selbstbewustsein haben, dass einem nichts anhaben kann. Aber so stark bin ich nicht. Da gibts ein paar Knöpfe bei mir, da bin ich verletztlich.

      Ich habe eine sehr ruhige Seite,in meiner Kindheit sogat introventierte.Aber auch eine gesprächige und durchaus agressive Seite. Ich bin wiedersprüchlich und das macht mich aus, ich überrasche.

      Vor guten Freunden, noch mehr bei guten Freundinnen, die über meine BDSM Seite bescheid wissen, zeige ich sie auch. Ich weiß, ich werde nicht verletzt, ausgelacht werden. Und so suche ich mir, auch die Menschen aus, mit dennen ich viel Zeit verbringe. Dort muss ich nichts leisten, nicht beweisen. Dann werde ich friedlich und zu frieden. Und ja ich habe Seiten die eigentlich Frauen zu geschrieben werden.
      Das zusammenhalten vom Freudeskreis, das bewirten, das zuhören, umsorgen, weinen (ich weine ab und zu), schützten der anderen u.s.w..
      Ich liebe diese empatische, mütterliche Seite an mir.
      Aber ich könnte in der Öffentlichkeit, Arbeit nicht da zu stehen. Dafür bin ich zu schwach. @Chardonnay du hast das gut auf den Punkt gebracht.

      Andererseits glaube ich, das wir mehr als nur eins sind. Ich habe auch eine sadistische Ader, wer nicht.

      Ich finde das toll von dir @Adrian_2015, das du den Mut hast dich so zu sehen. Vielleicht darf ich mich nicht so sehen. Oder sagen wir, nicht immer.

      Ja @Malvina, @Chardonnay die Leistungsgesellschaft treibt uns in diese Richtung. Sie versucht uns zu erklären, wie wir sein müssen. Von Kindheit an bekommen wir Löffel für Löffel diese Stereotypen einverleibt. Und die Konzerne leben gut davon. Weil der, der das neuste Handy hat, der ist super, der setzt sich durch, der gehört dazu. Auf der weiblichen Seite gibt es auch sicher solche Meßlatten. Der Chef, die Manager, die Politiker, die Leistungsträger, wie sie von sich behaupten, sie wissen wo es lang geht. Studieren, nach oben kommen, das ist anzustreben. Warum hat mein Beruf als Metaller, Arbeiter nicht den gleichen wert? Nicht so viel ansehen wie von einem Banker. Warum wird seineArbeit so weit mehr abgegollten.
      So jetzt gleite ich ein wenig ab. Aber es macht was mit uns, dass ist unbestreitbar.

      Und ja, in der BDSM Welt wird das reingespiegelt. Dom Mann sagt, "Männer waren immer Jäger." Oder auch ein Klassiker," Man wird als Führer oder Geführter geboren". :rofl: Es gibt aber glücklicher weise, die vielen anderen Maledoms, die eine Lebensnahe, zärtliche Anschaung haben.Gut ich will von einer Femdom geführt werden. Ist aber eine Entscheidung, eine Entwicklung. Ich schenke sie her, gut ich kann auch schwer anders, wenn ich sie liebe, wenn sie mir halt gibt. Übrigens, ich kann auch halt geben.
      Wer sich mit Geschichte beschäftigt, weiß das Frau, bis zur Industriallisierung eine bestimmende Rolle gespielt hat. Und je länger wir zurück Blicken, desto mehr, hatte Frau zu sagen.



      Was meine Tochter betrifft, sie war schon Bi Sexuell, Lesbisch u.s.w., das schreckt mich nicht. Wenn sie will, kann sie boxen gehen. Kein Problem damit. Und hätte ich einen Jungen, wär das auch so. Ich würde in lieben, wenn er der homosexuellste Mann auf der Welt wäre. Aber ich kenn, auch andere Familien.

      Und @Adrian 2015 du bringst mich dazu eine Woche darüber nach zu denken und meine Gedanken hier nieder zu schreiben. Ich hoffe, nicht zu verwirrt. Das ist eine ganz eigene Macht. Danke an alle, für die vielen guten Anstösse. Ich werde sie mir mitnehmen und mich genauer beobachten.









      kitten schrieb:

      Meine devote Seite sieht nur wer es "verdient", ob ich devot bin oder nicht hängt ganz klar von meinem Gegenüber ab, macht mich das weniger devot?

      Ich unterwerfe mich nicht Jedem, aber wenn ich mich dann unterwerfe dann voller Stolz, Stolz das ich meine Hingabe jemandem schenken darf der sie verdient hat!
      Hi Kitten, kannst du das an einem Beispiel kurz beschreiben. Wie nimmst diesen Dom war. Das du dich unterwirfst.
      a life without submissive and sex, is not a real life