Realnamen vor einem BDSM Date, wie seht ihr das?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

      @Hera betreffend Scham, wollte ich die Frauen nicht ausschliessen, hätte ich dazuschreiben sollen.

      War nur noch eine andere mögliche Sichtweise, warum man vom MANN weniger, statistische Zahlen hat. Es aber Dunkelziffern gibt. Die Dunkelziffern möchte ich beiden Geschlechtern nicht absprechen.

      Betreffend körperlicher Gewalt und deren Auswirkungen habe ich niemandem was abgesprochen. Ich reflektiere nur gerne Themen von allen Seiten und deshalb meine Aussage, dass auch Dom geschadet werden kann, wenn er zu schnell zu viel preisgibt. Eben einfach anders. Es ging ja um den vollen Namen.

      Würde man das Thema Stalking genauer belichten, kann man Fallzahlen auch erst so ca. 10 Jahre zurückverfolgen, wenn ich mich nicht täusche, wurde Stalking, da erst ins Deutsche Strafgesetzbuch aufgenommen. Was in der Schweiz übrigens bis dato nicht der Fall ist. Aber es gehört hier nicht zum eigentlichen Thema. Könnte man das ev. ausgliedern? Mich würde echt interessieren, ob das in BDSM-Kreisen häufiger vorkommt, ev. inkl. Umfrage. Nur so eine Idee und Entschuldigung für den kurzen OT.

      Gentledom schrieb:

      Das kann man so sehen, jedoch ist es eine Frage der Wahrscheinlichkeiten.
      In der Regel ist bei solchen weitaus öfters Sub das Opfer von Straftaten als eben Dom. Auch die Intensität der Schäden ist in der Regel bei Sub höher als eben bei Dom.
      Das ist schon wahr. Aber wovor schützt es mich denn, wenn ich den Namen kenne? Ich weiß deswegen ja noch nicht, ob der Name richtig ist. Und selbst dann habe ich erst mal keine Möglichkeit, den Mann wirklich zu überprüfen. Habe ich kein gutes Gefühl treffe ich mich nicht. Und hat derjenige keine guten Absichten, wird er mich doch erst einmal in Sicherheit wiegen. Verschweigt er seinen Namen hängt es meist eher daran, dass Frau und Kinder im Hintergrund nichts erfahren sollen.
      Abgesehen davon bringen nur die wenigsten Opfer eine Straftat im sexuellen Bereich zur Anzeige. Umgekehrt hätte ich aus Rache oder anderen verletzen Gefühlen damit mehr Erfolg, sollte ich die Spuren nach einem Treffen ärztlich dokumentieren lassen. Ich unterschreibe vorher auch keine Einverständniserklärung, dass ich es freiwillig mache.
      Those who don´t jump will never fly.
      Irgendwie habe ich in der Zeit, als ich noch gedatet habe, immer ohne das ich dazu auffordern musste, den Namen häufig sogar auch die Adresse bekommen.

      Bei einem Treffen im öffentlichen Bereich, da reicht ja der Vorname erst mal.
      Nur stelle ich mir die Frage wie lässt man sich da dann covern? Welchen Sinn macht covern, wenn man nur einen Vornamen hat oder vielleicht gar keinen?

      Ich frage deshalb, weil viele sich im öffentlichen Bereich, also beim ersten Kaffee covern lassen. Mir fehlt gerade die Fantasie, welchen Vorteil man sich vom covern verspricht, wenn man nicht mal den kompletten Namen hat.

      Bei Treffennim privaten Raum, hatte ich ohnehin Name und Anschrift und konnte das dann auch covern lassen.

      bluehorse69 schrieb:

      Aber wovor schützt es mich denn, wenn ich den Namen kenne? Ich weiß deswegen ja noch nicht, ob der Name richtig ist.
      Anonyme Menschen neigen eher zu Straftaten denn Personen die mit einer Strafverfolgung rechnen müssen.
      Ein Name hilft nur, wenn man ihn verifizieren kann, wenn man das nicht kann ist die Angabe wertlos... Es gibt zig Möglichkeiten Namen zu verifizieren von absolut sicher, bis ziemlich sicher. Mail an seine berufliche Mailaddy schicken und er gibt den Inhalt wieder, Video mit Ausweis und Gesicht bei dem die Ausweissicherheitsmerkmale genutzt werden, Eintrag im Telefonbuch und man erreicht diese Person dann auch unter jener Festnetzznummer, usw. Wenn man will ist das sehr sehr einfach. Oft wird es aber nicht gemacht und damit ist die Angabe Name recht wertlos.
      "Es ist gleich willkürlich, ob man den Leuten sagt: ihr sollt nicht frei, oder: ihr sollt und müsst gerade auf diese und keine andere Weise frei sein." Joseph von Eichendorff
      Anonym bittet um Veröffentlichung:

      Anonym schrieb:

      Ich habe eine Ehefrau, wenn ich mich also mit einer Sub für ein BDSM Date in einem Hotel verabrede, werde ich einen Teufel tun und ihr meinen vollen Namen sagen. Mein Vorname kein Problem, aber sicher nicht mein ganzer Name, dann gebe ich einen falschen an, auch um meine Ehe zu schützen. Ich denke dafür sollte auch jeder Verständnis haben, denn nicht jeder kann BDSM so offen ausleben!
      "Es ist gleich willkürlich, ob man den Leuten sagt: ihr sollt nicht frei, oder: ihr sollt und müsst gerade auf diese und keine andere Weise frei sein." Joseph von Eichendorff
      @Gentledom @Anonym mir persönlich würde kein vernünftiger Grund einfallen, warum ich mich in einem Hotel mit jemandem treffen soll, ihm Vorschussvertauen geben soll, ihm vertrauen soll, das er pfleglich mit mir umgeht, wenn mir noch nicht einmal vertraut wird und der Name gegeben wird.

      Für mich käme es nicht zu einem Treffen.

      Will jetzt wirklich sagen, was ich über falschen Namen denke :gruebel:

      Ich versuche mich mal höflich.
      Würde mir das passieren, ich würde es rausfinden, dann wäre ich wohl auf der anderen Seite der :peitsche1:
      Aha... also ist es schon in Ordnung, die Sub zu täuschen (indem man ihr einen falschen Namen nennt - dann bitte doch lieber erst gar keinen), mit der man dann seine Neigung auslebt und damit seine Ehefrau betrügt (obwohl man seine Ehe ja schützen möchte)? :gruebel:

      Absolut logisch, verständlich, nachvollziehbar und akzeptabel - oder halt auch nicht...

      Ich treffe mich nie einfach mal so mit einem Fremdem zum BDSM - deshalb kann ich das auch nicht beantworten.

      Treffe ich jemanden zum ersten Mal, dann gingen dem Telefonate voraus und auch der Vorname ist bekannt. Das Treffen findet dann auch in einem Restaurant oder Cafe statt. Sollte ich danach dahinterkommen, dass auch der Vorname gelogen war, dann gibt es kein weiteres Treffen, weil Ehrlichkeit für mich eine Grundvoraussetzung für eine Partnerschaft ist. Wer schon bei seinem Vornamen lügt... :pardon:
      Also ich habe tatsächlich vor einem Date schon meinen Zweitnamen statt des 'richtigen ' Vornamens benutzt.
      Das Date entstand recht spontan, nachdem ich sie in der Com kennengelernt hatte und wir noch nicht soooo viel Kontakt hatten.
      Mein Vorname ist sehr ungewöhnlich (Schreibweise) und somit bin ich sehr transparent im Internet, leider auch beruflich.
      Ich wollte erstmal die Person real vor mir sehen, bevor ich mich so transparent mache.
      Wir trafen uns in einem Café und sofort beim Hinsetzen sagte ich ihr meinen Vornamen und erklärte ihr es kurz.
      Es war kein Problem für sie, zum Glück.
      "Ich denke, also bin ich. Denk ich positiv- gewinn ich." (Die Fantastischen Vier)
      Zuerst einmal finde ich es gut, wenn auch mal die andere Seite mit ihrer Motivation zu Wort kommt, selbst wenn es über Umwege und anonym erfolgt ist das wichtig und sinnvoll. Auch kann ich es nachvollziehen, dass man seine Ehe schützen will, wobei ich an der Stelle denke man schützt sein bequemes Leben und damit sich und weit weniger die Ehe.

      Wenn ich mir vorstellen, ich sei nun vergeben und in dieser langjährigen Beziehung fehlt mir etwas und ich kann es unmöglich offen ausleben und ich entschließe mich dann dazu, dass ich das heimlich mache, auch dann finde ich, wäre es mir möglich das Interesse von beiden Seiten zu beachten. Spontan fällt mir ein, dass ich bei einem Notar meine Daten hinterlegen kann mit der Anweisung, dass der Notar im Falle eines straf- oder zivilrechtlichen Verfahrens meine Daten herausrücken muss. Hinterlegung kostet Geld aber das ist überschaubar und so sind alle meine Daten vorhanden wenn ich Mist baue und für Sub abrufbar. Wenn ich mich scheue das bei einem Notar zu machen, geht es sicher auch anders, zum Beispiel indem ich die Daten bei jemandem hinterlege der in der Szene bekannt ist (nope ich lasse mich da nicht einspannen, es gibt aber sicher welche) oder man schaut, ob man gemeinsame Bekannte hat denen beide vertrauen, wo man es dann hinterlegen kann, usw...

      Unmöglich wird es wohl nur da wo ich meinen Partner und die Sub über meinen Beziehungsstatus anlüge.
      "Es ist gleich willkürlich, ob man den Leuten sagt: ihr sollt nicht frei, oder: ihr sollt und müsst gerade auf diese und keine andere Weise frei sein." Joseph von Eichendorff

      Gentledom schrieb:

      Anonym bittet um Veröffentlichung:

      Anonym schrieb:

      Ich habe eine Ehefrau, wenn ich mich also mit einer Sub für ein BDSM Date in einem Hotel verabrede, werde ich einen Teufel tun und ihr meinen vollen Namen sagen. Mein Vorname kein Problem, aber sicher nicht mein ganzer Name, dann gebe ich einen falschen an, auch um meine Ehe zu schützen. Ich denke dafür sollte auch jeder Verständnis haben, denn nicht jeder kann BDSM so offen ausleben!


      Sorry aber ich würde einen Teufel tun so jemandem in irgendeiner Form mein Vertrauen zu schenken, ich mag es gerne erklären:

      1. Du schützt nicht Deine Ehe (wieso denn auch, schließlich wäre es gar nicht nötig wenn es da eine klare Absprache gäbe), Du möchtest Dich selbst und in diesem Fall Deine Bequemlichkeit schützen.

      2. Jemand der dann noch vorsätzlich einen falschen Namen nennt, statt direkt zu sagen, dass er nicht bereit sei seinen echten zu nennen, bei dem würde mir jede Basis für Vertrauen auf Ehrlichkeit fehlen.

      3. Nein, dafür habe ich mal gar kein Verständnis und ich finde, Du könntest das ganze vielleicht mal von der anderen Seite betrachten. Wasch mich aber mach mich nicht nass ist eben ein Wunsch aber mehr auch nicht!
      Schweigsamkeit ist der Text, der meistens falsch gelesen wird.

      Willy Meurer
      Ich kenne grundsätzlich den Realnamen vor einem Date. Zumindest den Vornamen.
      Wenn ich jemanden anschreibe bzw. angeschrieben werde und ich habe ein gutes Gefühl dabei, nenne ich auch meinen realen Vornamen und erwarte dies dann auch von meinem Gegenüber.
      Ich finde es persönlicher. Und ich habe mich noch nie mit jemandem getroffen, dessen Realnamen ich nicht kannte.

      In der Regel kommt es bei mir aber auch nicht zu spontanen Treffen kurz nach dem ersten Anschreiben.

      Grundsätzlich habe ich kein Problem damit, mich mit Männern zu treffen, die verheiratet sind. Aber auch dies kläre ich im Vorfeld ab.Mir ist es einfach wichtig, klarzustellen, das ich nicht in irgendwelche Ehekrisen hineingezogen werden möchte.

      Würde mich jemand anlügen, wie Anonym das beschrieben hat, hätte ich dafür kein Verständnis, denn ich bin offen und ehrlich und erwarte das auch von meinem Gegenüber.
      Ich bin ich. Manchmal auch wir.

      Gentledom schrieb:

      bluehorse69 schrieb:

      Aber wovor schützt es mich denn, wenn ich den Namen kenne? Ich weiß deswegen ja noch nicht, ob der Name richtig ist.
      Anonyme Menschen neigen eher zu Straftaten denn Personen die mit einer Strafverfolgung rechnen müssen.
      Auch wenn das jetzt OT ist muss ich dir da entschieden widersprechen. Zumindest wenn es dabei um den Bereich Sexualstraftaten geht. Die meisten Opfer kennen den Täter. Der anonyme Fremde ist dabei die Ausnahme.
      Ganz konkret, ich kannte von dem Mann, der mich vergewaltigt hat, sowohl Name als auch Adresse und wusste auch sonst recht viel von ihm. Das hat ihn aber nicht davon abgehalten, mich aber sehr wohl von einer Anzeige.
      Those who don´t jump will never fly.
      Ein weiterer anonymer Beitrag von einer anderen Person


      Anonym2 schrieb:

      Ich denke, dass das Pauschal nicht so zu bewerten oder verurteilen ist. Ehe schützen, heißt nicht immer, dass der 'arme' Partner betrogen wird.
      Ich habe im näheren Umfeld eine ähnliche Situation. Die Frau ist sehr schwer krank und kann ohne Hilfen nicht mehr alleine leben. Es gibt zwei Kinder. Er kümmert sich um Frau und Kinder, hat ein behinderten gerechtes Haus gebaut und versucht für die Kinder hier bei uns im Dorf ein 'normales' Leben zu ermöglichen. Auf Festen, Feiern etc. erscheinen sie zusammen. Er hat aber auch schon schlechte Erfahrungen gemacht und gibt bei seinen sexuellen Abenteuern/Beziehungen nicht mehr seinen Realnamen am Anfang raus. Damit schützt er die Familie und ich kann es nachvollziehen.
      "Es ist gleich willkürlich, ob man den Leuten sagt: ihr sollt nicht frei, oder: ihr sollt und müsst gerade auf diese und keine andere Weise frei sein." Joseph von Eichendorff

      bluehorse69 schrieb:

      Auch wenn das jetzt OT ist muss ich dir da entschieden widersprechen. Zumindest wenn es dabei um den Bereich Sexualstraftaten geht. Die meisten Opfer kennen den Täter. Der anonyme Fremde ist dabei die Ausnahme.
      Korrekt, aber es geht nicht um die typische Straftat, es geht um BDSM Dates. Dort schützt es den Namen zu kennen, weil ein Täter sich eher nicht mit jemandem treffen will, der ihn später leicht identifizieren kann. Nur weil Vergewaltigungen oft in nahen Beziehungen stattfinden, kann ich dies dann nicht auf Treffen von wildfremden Menschen übertragen.
      "Es ist gleich willkürlich, ob man den Leuten sagt: ihr sollt nicht frei, oder: ihr sollt und müsst gerade auf diese und keine andere Weise frei sein." Joseph von Eichendorff
      Irgendwann hatte ich mich in einem anderen Thread dazu schon mal geäußert. Mit käme es nicht in den Sinn, jemanden zu verurteilen, weil er sich dafür entscheidet seine Neigung heimlich auszuleben, dafür sind die Gründe so vielfältig, dass soll bitte jeder selbst mit seinem Gewissen ausmachen.

      Nur kann ich das für mich als Tabu definieren.
      In eine solche Konstellation wollte ich nie mit reingezogen werden und ich könnte es mit meinem Gewissen nicht vereinbaren.

      Von daher wollte ich über solche Dinge informiert sein. Ich habe sie hinterfragt.

      Wenn mir jemand seinen Namen nicht mitteilen will, dann ist das OK. Nur dann würde ich mich nicht im Hotel treffen.

      Werde ich in diesen Hinsichtrn belogen, dann ist es von Anfang an kein Konsens!!! Denn unter den Bedingungen würde es nich zu einem solchen Treffen kommen!

      Es gibt andere Möglichkeiten, einige hat Gentledom schon aufgezählt.

      Einen weitere wäre (z.Zt. natürlich nicht, aber ansonsten) offene Partys. Da ist der gesamte Name nicht zwingend notwendig.

      Falscher Name geht aber gar nicht!!!
      @Anonym2...die Perspektive des Mannes ist ok und nachvollziehbar, wenn er in der Partnerschaft nicht das finden kann, was er vielleicht als Kick oder I-Tüpfelchen benötigt.
      Schade ist es, dass er sich heimlich orientieren muss, weil die Ehefrau das System nicht öffnen kann oder will.

      Das muss auch kein Problem sein, wenn der Dominante sich die "richtige" sub-pendant angelt, denn wenn man mit offenen Karten spielt, hat die sub Seite eine Entscheidungsgewalt , sich in dieses System zu bewegen oder es zu lassen.
      Es gibt ja auch polyamore oder polygame Dienende, die erstmal kein Problem mit einer anderen parallele laufenden Beziehungsstrukturen haben.

      ...
      Als sub kann man dann auch Umfeld, Situation, Reaktionsverhalten des Gegenübers einschätzen....und sich selbst so aufbauen, dass es passig für beide ist.

      Unehrlichkeit ist der Weg in eine toxische Beziehung - wer will das schon?
      also wie hier manche ja schon wissen war ich mal ne heimliche Affäre mit ein wenig BDSM Anteilen eines verheirateten Mannes.
      Ich wusste von ihm aber von Anfang als es real wurde seinen vollen Namen, seine Adresse, sogar sein Arbeitsort.
      Er wusste das auch von mir. Das haben wir schon ausgetauscht bevor es das erste Mal überhaupt irgendwie los ging.

      Ich finde das auch eine Sache von gegenseitigem Respekt. (Klar, die Sache was er mit seiner Frau macht ist wieder was anderes und sollte hier jetzt nicht thematisiert werden). Aber ich als Affäre hatte von Anfang klare Verhältnisse. Das habe ich sehr geschätzt und diese Offenheit und Ehrlichkeit würde ich nie mit Füßen treten, egal was zwischen uns passiert. Auch dass er mir ein Vertrauensvorschuss entgegenbringt hat mir Sicherheit gegeben.

      Ich muss ihm vertrauen können und er auch mir.
      Wie gesagt die BDSM Anteile waren nur sehr gering, aber wenn nicht bei BDSM wo denn sonst ist Vertrauen was absolut wichtiges?

      Und ja auch künftig würde ich den Namen wissen wollen.
      Wenn ich die Identität nicht durchs Internt irgendwie bestätigt bekommen würde (Bild taucht bei Namenseingabe auf und bestätigt mir dass es die Person ist mit der ich mich treffe) würd ich vermutlich auch darum bitten den Ausweis sehen zu dürfen.

      Ich hab auch schon bisschen Mist durch in meinem Leben. Und ja, wer zu feige ist seine Identität preis zu geben.. wie soll ich ihm da im Spiel vertrauen können?
      Für mich gehört das irgendwie zusammen.
      Für eine Veranstaltung, wie ein Forentreffen, eine Verifizierung usw. brauche ich keinen Klarnamen. Grundsätzlich gilt da aber: wenn ich deinen Realnamen nicht kenne, kennst du meinen auch nicht.

      Für ein erstes Date in der Öffentlichkeit wäre für mich ein Vorname ausreichend. Ohne läuft das aber nicht, da es mir dann ja um ehrliches Interesse und Kennenlernen usw. geht. Wer den Vornamen nicht rausrücken will ist imo nicht daran interessiert mich näher an sich ran zu lassen.

      Sollte nach einem ersten Date in einer geschützten Umgebung mehr geplant sein, dann fordere ich den vollen Namen. Dabei ist es mir egal, was für tolle Gründe jemand hat mir den nicht zu verraten, die Person wäre für mich nicht weiter interessant.
      Wenn ich mich in eine verletzliche Situation begebe (und das wäre solch ein Date für mich auch ohne BDSM Kontext), dann erwarte ich eine gewisse Gegenleistung (Ich bin auch bereit meinen Namen raus zu geben).

      Wer mit seinem Namen lügt und sollte ich das herausfinden ist raus. Ich möchte nicht belogen werden und die Gründe dafür sind mir auch egal.
      Wahr sind nur die Erinnerungen, die wir mit uns tragen; die Träume, die wir spinnen, und die Sehnsüchte, die uns treiben.

      Die Feuerzangenbowle; Heinrich Spoerl