Sklavenorgasmus

      Sklavenorgasmus

      Im Forum habe ich einiges über tease and denial, Keuschhaltung, Geilhaltung gefunden.
      Was ich nicht gefunden habe ist der Sklavenorgasmus, ich kenne dazu auch keinen anderen Begriff.
      Dabei geht es darum das der Sklave/ die Sklavin darauf konditioniert wird, dass der Orgasmus ihrem Herrn gehört, dass sie selber diesen gar nicht mehr aus eigener Motivation heraus wünscht, es verinnerlicht, dass er dem Herrn gehört.
      Darin unterscheidet es sich deutlich von der Orgasmus-Kontrolle.

      Wie ist es bei euch, ist es auch ein Ziel in eurer Beziehung oder praktiziert ihr es?
      Vielen Dank für den Thread.

      Früher durfte ich fragen, wenn ich einen Orgasmus wollte.

      Mit der Zeit veränderte es sich, dass ich selber keinen Orgasmus mehr wollte, aus eigenem Antrieb. Das es nur noch seine Entscheidung ist. Ich bat darum, nicht mehr fragen zu dürfen und das wurde mir gewährt.

      Ich bin sein, also auch mein Orgasmus. Und er bestimmt vollkommen darüber.
      Allerdings gab es da keiner Konditionierung für, sondern ist so entstanden.

      Keine Ahnung ob es wirklich das ist was du meinst.

      Liebe Grüße
      Anna
      Kreativität ist Intelligenz die Spaß hat *Albert Einstein

      zaya schrieb:

      Wie ist es bei euch, ist es auch ein Ziel in eurer Beziehung oder praktiziert ihr es?

      Nein, es ist kein Ziel und daher auch keine Praxis.

      Ich finde das ein Orgasmus zum Wohlbefinden beiträgt oder beitragen kann und wenn sie einen möchte oder braucht und fragt darf sie das, es soll ihr ja gut gehen.
      Außerdem mag ich das wenn sie fragt und bettelt und so würde ich mich darum bringen ;)

      zaya schrieb:

      Wie ist es bei euch, ist es auch ein Ziel in eurer Beziehung oder praktiziert ihr es?
      Weder noch, trotzdem möchte ich darauf antworten. Ich hoffe, das ist ok.

      zaya schrieb:

      Dabei geht es darum das der Sklave/ die Sklavin darauf konditioniert wird, dass der Orgasmus ihrem Herrn gehört, dass sie selber diesen gar nicht mehr aus eigener Motivation heraus wünscht, es verinnerlicht, dass er dem Herrn gehört.
      Meine Gedanken dazu:

      Ein Orgasmus ist ja etwas Schönes. Man spürt ihn, geniesst ihn. Der Körper reagiert...
      Das alles wird mir genommen, wenn ich mich auf Kondition einlasse.
      Und für mich stellt sich die Frage, ob solch eine eklatante Koditionierung wieder rückgängig gemacht werden kann.

      Und was bringt es dem dominanten Part und was dem submissiven?
      Sorry, ich möchte einfach nur verstehen.
      Ich bin ich. Manchmal auch wir.
      Spannend, wie unterschiedlich Frau und BDSM - Strukturen sein können...

      Nun. Zu mir jeder Orgasmus, den ich erlebe ist durch seine Hand initiiert, focusiert und meist erzwungen...

      Da ich grundsätzlich keinen eigen Bedarf habe Hands-on anzulegen...
      es fehlt mir der HERR im Tun, wenn Hilfsmittel stimulieren, weiterhin Keuschtung bei mir ins hormonelle Aus führen.
      Das Bedürfnis nach Lust ganz langsam ausbleibt...versiegt,

      liegen unsere Ziele auf einer ganz anderen Ebene.

      Das Ziel ist es, möglichst die weiblichen Ströme am Fliesen zu halten.
      Mir ist es gestattet auch an mir selbst zu tun, aber warum sollte ich ... es fehlt mir ganz klar der Bezug.
      Daher entsteht da auch kein Bedürfnis hin.
      Es ist also stets "Sein" Erfolg, Ziel, Spiegel seiner Lust, wenn ich kommen sollte.
      Eben Seins,wobei bei uns Orgasmusfähigkeit keine zentrale Rolle im Erleben spielt. (bds)
      Mein Ziel und Wunsch ist es auch nicht, dafür habe ich zu spät in meinem Leben entdeckt wie toll die verschiedenen Orgasmen sein können, und die will ich wieder und wieder und wieder

      Fenja schrieb:

      Ein Orgasmus ist ja etwas Schönes. Man spürt ihn, geniesst ihn. Der Körper reagiert...
      Das alles wird mir genommen, wenn ich mich auf Kondition einlasse.
      Ja auch für mich ist er etwas wundervolles, wobei ich denke , dass jemanden der sich darauf einlässt aus eigener Motivation keinen mehr haben zu wollen deswegen auf keinen verzichten muss ihr Herr ihn ja trotzdem gibt

      LaermMachtSpass schrieb:

      Ich finde das ein Orgasmus zum Wohlbefinden beiträgt oder beitragen kann und wenn sie einen möchte oder braucht und fragt darf sie das, es soll ihr ja gut gehen.
      sehe ich auch so, dass ein Orgasmus zum Wohlbefinden beiträgt, aber ich sehe jetzt z.B in dem was @Teufelanna schreibt nicht, dass es ihr nicht gut geht oder , dass sie keinen mehr hat

      Wie ich schrieb wäre es nichts für mich , aber ich kann mir schon vorstellen , dass es eben dieses totale Machtgefühl ist bzw auch Befreiung im Kopf für Sub sein kann,da überhaupt nicht mehr entscheiden zu können und sie dann wenn Dom ihr denn einen gewährt sie ihn dann als noch befriedigender empfindet einfach durch diese Freiheit im Kopf etwas schönes zu bekommen ohne zu fragen ect.

      Keine Ahnung nur so Gedanken, vielleich sogar für eine Sub die eher schwer kommt sich befreien kann ständig einen haben zu müssen

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von bastet ()

      Noctua schrieb:

      Da ich grundsätzlich keinen eigen Bedarf habe Hands-on anzulegen...
      es fehlt mir der HERR im Tun, wenn Hilfsmittel stimulieren, weiterhin Keuschtung bei mir ins hormonelle Aus führen.
      Das Bedürfnis nach Lust ganz langsam ausbleibt...versiegt,
      das Kenne ich auch, ich will auch gar nicht alleine einen haben für mich zu Hause ohne den Dom
      ja wenn ich keinemn mehr bekommen würde wird mein Verlangen nach einem auch immer weniger ist wie mit essen, wenn man nicht isst, ist auch irgendwann ist der Appetit weg
      @Teufelanna Ich denke es ist so wie ich das auch empfinde und meine.

      Fenja schrieb:

      Und für mich stellt sich die Frage, ob solch eine eklatante Koditionierung wieder rückgängig gemacht werden kan
      Mir fällt kein Grund ein, warum man es wieder rückgängig machen sollte ?(
      Wie aber bei allen Konditionen, wäre es theoretisch möglich.
      Ebenso wie bei einer Sub die darauf konditioniert wird, dass sie fragen muss, auf Kommando kommt ect.


      Fenja schrieb:

      Und was bringt es dem dominanten Part und was dem submissiven?
      Es gehört für mich und meiner Logik zu einer
      Beziehung in der das Machtgefüge absolut asymmetrisch ist. @Teufelanna hatte es auch beschrieben, wenn ich meinem Herrn gehöre, ebenso meine Sexualität, meine Ekstase, mein Orgasmus, dann fühlt es sich falsch an einen Anspruch darauf zu erheben.
      Oder darum zu bitten oder zu betteln.

      Ansonsten ist es wunderbar befreiend, nicht darüber nachdenken zu müssen :D
      Es macht deutlich ausgeglichener, weil auch der Frust weder fällt, wenn der Herr einfach nur Spaß daran hat, mit ich Ekstase zu sehen ohne Orgasmus.
      Will er dann einen Orgasmus von mir, ist dieser ganz anders, da es dabei ganz viel auf der emotionalen / mentalen Ebene fühle.


      Noctua schrieb:

      Spannend, wie unterschiedlich Frau und BDSM - Strukturen sein können...
      Spannend und interessant :yes:

      bastet schrieb:



      LaermMachtSpass schrieb:

      Ich finde das ein Orgasmus zum Wohlbefinden beiträgt oder beitragen kann und wenn sie einen möchte oder braucht und fragt darf sie das, es soll ihr ja gut gehen.
      sehe ich auch so, das ein Orgasmus zum Wohlbefinden beiträgt, aber ich sehe jetzt z.B in dem was @Teufelanna schreibt nicht, dass es ihr nicht gut geht oder , dass sie keinen mehr hat
      Wie ich schrieb wäre es nichts für mich , aber ich kann mir schon vorstellen , dass es eben dieses totale Machtgefühl ist bzw auch Befreiung im Kopf für Sub sein kann,da überhaupt nicht mehr entscheiden zu können und sie dann wenn Dom ihr denn einen gewährt sie ihn dann als noch befriedigender empfindet einfach durch diese Freiheit im Kopf etwas schönes zu bekommen ohne zu fragen ect.

      Keine Ahnung nur so Gedanken, vielleich sogar für eine Sub die eher schwer kommt sich befreien kann ständig einen haben zu müssen
      Meine Antwort war auf die Frage gerichtet ob es unser Ziel ist.
      Als großer Fan des weiblichen Orgasmus muss meine Partnerin auch nicht betteln oder fragen, sie bekommt genug Möglichkeiten mir eine Freude zu machen 8)

      Jeder muss auf seinen Körper und seine Empfindungen hören und danach entscheiden. Ich kann auch nachvollziehen das die Abgabe der kompletten Kontrolle einen gewissen Reiz hat und wenn es allen dabei gut geht ist es umso besser.

      zaya schrieb:

      Mir fällt kein Grund ein, warum man es wieder rückgängig machen sollte
      Nun, mir schon...Natürlich gehst du davon aus, das alles immer so bleiben wird, aber was ist schon für die Ewigkeit?
      Sorry, da bin ich wohl eher pragmatisch.

      zaya schrieb:

      Ansonsten ist es wunderbar befreiend, nicht darüber nachdenken zu müsse
      Ich muss auch nicht darüber nachdenken. Ich bin Single, ich mache es mir ungern selbst, weil es mir nicht so viel bringt.
      Ich bin ich. Manchmal auch wir.

      Fenja schrieb:

      zaya schrieb:

      Mir fällt kein Grund ein, warum man es wieder rückgängig machen sollte
      Nun, mir schon...Natürlich gehst du davon aus, das alles immer so bleiben wird, aber was ist schon für die Ewigkeit?Sorry, da bin ich wohl eher pragmatisch.

      Ich bin da im Veri-Bereich irgendwann mal über die Aussage gestolpert, wie unglaublich mühsam es für die konditionierten Subs war, nach einer Trennung wieder aus der Konditionierung herauszufinden.
      Eine der genannten hat es wohl nach langer Zeit mühsam geschafft, ihre Orgasmen mit einem neuen Partner zu haben. Die andere kommt noch immer gegen ihre Konditionierung nicht an und hat wohl seit der Trennung gar keine Orgasmen mehr.
      Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein
      Friedrich Nietzsche

      Fenja schrieb:

      schon...Natürlich gehst du davon aus, das alles immer so bleiben wird, aber was ist schon für die Ewigkeit?
      Sorry, da bin ich wohl eher pragmatisch.
      Davon gehe ich aus, richtig.
      Würde es, aus welchen Gründen aber auch immer, doch nicht so sein, würde sich damit an meinem Stand aber auch nichts ändern, ich würde wieder / weiter als Sklavin leben.

      Abgesehen davon, in fast jeder Beziehung werden Entscheidung getroffen, die nach einer Trennung ein Problem darstellen können oder für einen Partner Nachteile hätten. ;)

      zaya schrieb:

      Abgesehen davon, in fast jeder Beziehung werden Entscheidung getroffen, die nach einer Trennung ein Problem darstellen können oder für einen Partner Nachteile hätten
      Ja, da bin ich absolut bei dir.
      Würden wir das außen vorlassen, könnten wir uns niemals einlassen.
      Aber für mich gibt es einen Unterschied zwischen Dingen, die sich ergeben oder die ich bewußt herbeiführe bzw. hinnehme.
      Ich bin ich. Manchmal auch wir.

      zaya schrieb:

      Fenja schrieb:

      schon...Natürlich gehst du davon aus, das alles immer so bleiben wird, aber was ist schon für die Ewigkeit?
      Sorry, da bin ich wohl eher pragmatisch.
      Davon gehe ich aus, richtig.Würde es, aus welchen Gründen aber auch immer, doch nicht so sein, würde sich damit an meinem Stand aber auch nichts ändern, ich würde wieder / weiter als Sklavin leben.

      Abgesehen davon, in fast jeder Beziehung werden Entscheidung getroffen, die nach einer Trennung ein Problem darstellen können oder für einen Partner Nachteile hätten. ;)

      Nur wenn du wieder als Sklavin bei einem neuen Besitzer lebst, dein Orgasmus aber an den Ex-Besitzer gekoppelt ist, dann kann dein neuer Besitzer nicht alles von dir besitzen. Ein wichtiger Teil von dir würde ihm fehlen.

      Und ja, nach einer Trennung gibt es Probleme, das stimmt. Aber in meinen Augen ist es schon ein Unterschied, ob das Problem ist, wer den Fernseher und wer das Sofa bekommt oder ob ich nie wieder einen Orgasmus habe.
      Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein
      Friedrich Nietzsche

      Amarena schrieb:

      Nur wenn du wieder als Sklavin bei einem neuen Besitzer lebst, dein Orgasmus aber an den Ex-Besitzer gekoppelt ist, dann kann dein neuer Besitzer nicht alles von dir besitzen. Ein wichtiger Teil von dir würde ihm fehlen.
      Ich kann mir vorstellen, dass das eine Kopfsache ist, genau wie bei Hingabe.
      Ich bin von meinem ehemaligen Herrn geprägt worden, habe das 1. Mal in meinem Leben Hingabe spüren dürfen,
      denke aber, dass ich schon in der Lage sein werde, einem neuen Herrn Hingabe zu schenken, ohne ständig den Exdom im Kopf zu haben.

      zaya schrieb:

      Würde es, aus welchen Gründen aber auch immer, doch nicht so sein, würde sich damit an meinem Stand aber auch nichts ändern, ich würde wieder / weiter als Sklavin leben.
      Der Satz untermauert meine Vorstellung. Der Herr wechselt, aber nicht das Setting.

      Für mich persönlich ist das (noch) nichts. Da ich nicht so leicht einen Orgasmus bekommen kann, freue ich mich über jeden, den ich haben darf.
      Auch wenn es widersprüchlich klingt:
      Ihr Ego muss stark genug sein, um seine begrenzte, defensive Haltung und Kontrolle aufgeben zu können.
      Sie brauchen ein starkes Ego, um das Ego transzendieren zu können.

      - John Bradshaw, Das Kind in uns -

      Isegrim_w_devot schrieb:

      Für mich persönlich ist das (noch) nichts. Da ich nicht so leicht einen Orgasmus bekommen kann, freue ich mich über jeden, den ich haben darf.
      wie gesagt für mich auch nicht, ich definiere mich allerdings auch nicht als Sklavin, fühle mich auch nicht so, werde es warscheinlich auch nie

      wobei ich eben nicht sehe , dass die Sklavin die aus eigener Motivation keinen Orgasmus will, sondern den in die Hand ihres Herren legt keinen mehr hat, haben darf .Vielleicht hat sie ja sogar mehr weil sie selbt nur einmal fragen würde ihr Herr ihr aber weil er es will, jeden Tag mindests zwei abverlangt für sich

      Ich verstehe immer nicht ganz weswegen davon ausgegangen wird nur weil man von sich aus nicht bitten darf , dann keinen mehr haben wird, der Herr keinen mehr geben sollte