Begrüssung des Herrn/Herrin durch die/den Sub

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      Interessantes Thema, hab ich bisher nie wirklich drüber nachgedacht.
      Aber wenn ich so drüber nachdenke wäre eine solche besondere Begrüßung schon reizvoll.
      Was mir zu allererst einfällt wäre auch ein kleiner Knicks und ein Kuss auf meinen Ring.
      Hat ein bißchen was von "der Pate", aber auch da fand ich die Geste immer schon toll. :D
      LG

      JL
      Kommt er zu mir, teilt er mir vor der Ankunft mit, wie (bestimmte Haltung und/oder Kleidung) ich ihn erwarten soll. Bekomme ich keine Anweisung, erwarte ich ihn nackt und kniend im Schlafzimmer.

      Fahre ich zu ihm, umarmen und küssen wir uns, ich warte aber immer ein paar Sekunden auf eine Art „Signal“ von ihm. Wie das konkret aussieht, kann ich gar nicht sagen.

      In einer bestimmten Situation (ich hatte wegen einem Missverständnis schrecklich Streit mit ihm angefangen, ohne ihm wirklich eine Chance zu geben, sich irgendwie zu äussern) hatte ich im Zug die Vorstellung, dass er mir zur Begrüßung eine schallende Ohrfeige verpasst, weil ich ihn unnötig so verletzt hatte...Da stand ich erstmal mit etwas Abstand und gesenktem Kopf vor ihm, weil ich mich „unwürdig“ fühlte, mich ihm einfach so zu nähern.
      Als ich ihm das mit der Ohrfeige erzählte, meinte er, die Idee hätte er auch gehabt und in Gedanken durchgespielt, es aber nicht getan, weil er so etwas nicht aus dem Nichts heraus tun wollte.
      „Jetzt ist einfach nicht die Zeit für Partys“
      D. Kalayci, Gesundheitssenatorin Berlin

      "Ein großer Teil der Sorgen besteht aus unbegründeter Furcht".
      ~ Jean-Paul Sartre -
      Wenn wir alleine sind knie ich vor ihm , lege den Kopf an sein Bein .
      Er streicht mir über den Kopf und dann hält er mir seine Hand zum Kuss hin.
      Ich liebe dieses Ritual.
      Wenn wir nicht allein sind dann neige ich den Kopf beim Umarmen und er legt auch seine Hand auf mein Haar. Oft geht auch ein Handkuss je nachdem wo wir sind .
      Wir haben den „Meistergruß“. Die Sklavin kniet nackt vor mir (komplett bekleidet) nieder und reibt ihr Gesicht wie eine schmusende Katze an meinem bekleideten Gemächt. Damit erkennt sie meine Männlichkeit an, meinen Rang und ihren nicht vorhandenen Rang. Vorher begegnen wir uns noch auf Augenhöhe. Danach gehört sie mir.
      Führung gibt Sicherheit und macht Spaß
      Sind Dom&ich allein bei der Begrüßung lege ich eigentlich keinen Wert auf besondere, feste Rituale oder Regeln. Ehr im Gegenteil. Ich mag nicht, wenn alles zu vorhersehbar wird und bin lieber gespannt und aufgeregt. Es ist für mich viel schöner nicht so richtig zu wissen wann und wie es losgeht und selbst mal artig oder unartig zu sein. Tatsächlich hätte ich mit einem starren Begrüßungsprotokoll wohl arge Probleme.

      Kleidungsvorschriften erfülle ich jedoch gern, denn ich mag das Gefühl, dass so über mich verfügt wird. Allerdings auch hier finde ich Abwechslung schön. Sowohl was die Kleidung angeht, als auch ob es von mir verlangt wird oder auch mal nicht.

      In der Öffentlichkeit wären als solche erkennbare Begrüßungsrituale gar nichts für mich.
      a b s o l u t e l y n o r e g r e t s
      also bei uns ist das in der Regel so:
      Ich gehe in die Wohnung, ziehe mich plusminus aus und warte kniend und mit gesenktem Blick auf ihn... Irgendwann kommt er, mal dauert es länger, mal weniger lang... er redet nicht, geht um mich rum, streichelt mich manchmal, küsst mich manchmal, meinen Kopf oder so. Dann sagt er, ich solle "meinen Herr" begrüssen und damit meint er, dass er mir seine (nackten) Füsse hinstreckt... Ich also auf alle viere und küsse seine Füsse... 8|

      öhm ja...
      Am Ende wird alles gut. Und wenn es noch nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende.
      - Oscar Wilde -
      Wenn ich meine Herrin besuche (wir führen eine Wochenendbeziehung), haben wir für die Begrüßung ein "mehrstufiges" Ritual:
      An der Wohnungstür begrüßen wir uns auf Augenhöhe (man weiß ja nie, welcher Nachbar gerade neugierig wird :)).
      Sobald ich in der Wohnung bin, habe ich 45 Sekunden, um mich komplett auszuziehen, vor ihr zu knien und ihr die Füße zu küssen.
      Auf ihr Zeichen hin stehe ich dann wieder auf, lege Halseisen und Hand- und Fußgelenkmanschetten an und gehe dann in die "Inspektion"-Position.
      Wenn ich zu ihm komme, schreibe ich ihm kurz vorher, knie mich vor die Tür und warte, dass Master mich einlässt. Sobald wir dann oben sind, gehe ich wieder auf die Knie, verneige mich vor ihm und warte darauf, dass er mir ein Zeichen gibt, das es mir erlaubt, mich aufzurichten. Je nach Laune streicht er mir dann durch die Haare, in seltenen Fällen bekomme ich einen Kuss auf die Stirn, der dann mit einem Kuss auf die Wange beantwortet wird, eine Backpfeife oder er weist mich einfach an, ihm zu folgen. Für mich ist das ganz angenehm, weil ich dann genau weiß, wie es ihm geht und was klug wäre zu tun. Oder eben nicht.
      Wenn er nachhause kommt, nehme ich ihm die Jacke ab und ziehe ihm die Schuhe aus.
      Manchmal wird bei beidem auch erwartet, dass ich ihm die Füße bzw. den Boden davor.
      In der Öffentlichkeit gehe ich teilweise auch die Knie oder senke den Kopf.
      Für mich ist diese rituelle Begrüßung sehr wichtig. Es entspannt mich und hilft mir, meine Gedanken auf Master zu fokussieren, zumindest für den Moment. Es erinnert mich an meine Position. Ich fühle mich direkt wohler, angenommen und richtig und weiß, dass ich jetzt ich sein darf.
      Da wir unser D/s im Familienalltag leben, ist unser Begrüßungsritual ganz familientauglich und absolut unspektakulär.
      Wenn mein Mann nach Hause kommt, begrüße ich ihn mit einer Umarmung und lege meinen Kopf an seine Schulter. Meist bekomme ich dann einen Kuss auf meine Stirn. Oftmals koche ich uns dann einen Kaffee und wir sprechen darüber, wie unser Tag jeweils so war.
      Leider war es in den letzten Wochen öfter vorgekommen, dass ich dieses Ritual nicht umgesetzt habe. Wobei ich gar nicht sagen kann, warum. Meinem Mann ist das aufgefallen und hat erwähnt, dass er es schade findet, dass ich das nicht mehr so kontinuierlich umgesetzt habe. Da er dieses Ritual sehr genießt und schätzt, wünscht er sich, dass ich wieder mehr darauf achte.
      "Erfahrung ist das, was man hat, kurz nachdem man es gebraucht hätte."

      Nachtwald schrieb:


      Manchmal wird bei beidem auch erwartet, dass ich ihm die Füße bzw. den Boden davor.
      ...küsse? Da fehlt ein Wort - was sollst Du mit Füßen und Boden machen? :sofa:
      Es gibt keine Grenze, die ich für eine Pointe nicht überschreiten würde.

      ...darf man sowas in einem BDSM-Forum überhaupt sagen? Oder ist das dann auch wieder eine Grenzüberschreitung?
      Hilfe, ich bin in einer Logikspirale gefangen!